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Rund um Spaichingen

Zehnjähriges Unfallopfer ist außer Lebensgefahr

Unfallursache noch immer unklar – Polizei ermittelt
Vollkommen zerstört sind die beiden Unfallwagen. Am Montag hat sich glücklicherweise der Zustand der Zehnjährigen, die im Fond des Opels gesessen hatte, stabilisiert. Sie ist außer Lebensgefahr.
Vollkommen zerstört sind die beiden Unfallwagen. Am Montag hat sich glücklicherweise der Zustand der Zehnjährigen, die im Fond des Opels gesessen hatte, stabilisiert. Sie ist außer Lebensgefahr. (Foto: Kamera24.tv/Becker)

Von Regina Braungart

Bubsheim Das zehnjährige Mädchen, das bei dem schrecklichen Unfall am Sonntagnachmittag bei Bubsheim schwerst verletzt worden war, ist jetzt außer Lebensgefahr. Ihr Zustand hat sich stabilisiert. Das Alter des Mädchens hatte die Polizei zunächst mit Elf angegeben. Bei diesem ersten tödlichen Unfall in diesem Jahr im Kreis zwischen Bubsheim und Heuberger Kreuz auf gerader Strecke waren zwei junge Männer im Alter von 24 und 27 Jahren sowie ein vierjähriges Mädchen gestorben. Die Ursache ist noch immer nicht geklärt.

Wie sich jetzt herausstellte, stammen sowohl der 27-jährige vermutliche Unfallverursacher als auch der 24-Jährige, in dessen Fahrzeug die beiden mit ihm verwandten Mädchen saßen, aus Bubsheim. Die einzige Überlebende, sie liegt in einer Tübinger Spezialklinik, ist ebenfalls Bubsheimerin, ihre getötete vierjährige Cousine stammte aus Denkingen.

Noch immer ist nicht geklärt, warum der 27-jährige Audifahrer aus Bubsheim kommend am Sonntag gegen 13 Uhr auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit großer Wucht frontal mit dem entgegenkommenden Opel des 24-Jährigen zusammenstieß. Um auszuschließen, dass doch ein drittes Fahrzeug, das eventuell überholt werden sollte, beteiligt war hofft die Polizei auf Zeugen. Zwei Langläufer sollen den Unfall gesehen haben. Die Ermittlungen dauern an, dem 27-Jährigen wurde zudem eine Blutprobe entnommen.

Tödlicher Unfall

Im Einsatz waren die Bubsheimer und die Gosheimer Feuerwehr, die nicht nur die beiden Mädchen, sondern später auch die toten Fahrer bergen mussten. Die Vierjährige war kurz danach an der Unfallstelle verstorben. Auch die Rettungsdienste, Polizei und Notfallseelsorge waren im Einsatz. Seelsorgerlicher Beistand war auch am Montag bei den Familien nötig. Einige Verwandte waren an den Ort des verheerenden Unfalls geeilt.

Alle zwölf Feuerwehrmänner habe er am Montag angerufen, um sie zu fragen, ob sie Hilfe brauchen. „Es war mit Abstand der heftigste Einsatz den ich während meiner Kommandantenschaft erlebt habe,“ sagt Bubsheims Kommandant Stefan Moser. Die Bilder gehen nicht so schnell aus den Köpfen, da helfe nur reden, reden, reden. Gekannt haben die Männer die Opfer nur ganz flüchtig. Es wäre noch schlimmer, wenn es einen Arbeitskollegen oder Klassenkameraden getroffen hätte. „Wir bauen uns daran auf, dass der Einsatz schnell und perfekt abgelaufen ist und wir alles menschenmögliche getan haben.“

In den Gemeinden Denkingen und Bubsheim wurde am Rosenmontag die Fasnet nicht abgesagt.

Die Unfallstelle ist eigentlich übersichtlich, allerdings ist das Gelände geschwungen. An der Kreuzung „Heuberger Kreuz“ selbst waren früher mehrere schwere Unfälle zu verzeichnen gewesen, der neu gebaute Kreisel hat die Gefahrenstelle entschärft.

(Erschienen: 20.02.2012 17:55)

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