Nachrichten Sigmaringen
Der Bauzaun symbolisiert: Es geht los
Von unserem Redakteur Michael Hescheler
Zwei Arbeiter bohren im strömenden Regen Löcher in den Asphalt. Der Bauzaun wird fest verankert – schließlich bleibt er rund anderthalb Jahre stehen. Bis Ende 2011 sollen die Arbeiten in der guten Stube Sigmaringens dauern.
Gestern war Baustart. Der Bauzaun ist das erste sichtbare Zeichen. In der kommenden Woche rücken die Arbeiter des Bauunternehmens Härle aus Maselheim bei Biberach an. Ihre erste Aufgabe: Ein Kanal und andere Leitungen müssen verlegt werden, da sie sich dort befinden, wo der Anbau entsteht.
„Bis in drei Wochen geht’s richtig los“, kündigt Andreas Härle, der Geschäftsführer des Unternehmens an. Damit gemeint ist die Entkernung der Halle. Über einen Durchbruch im hinteren Teil des Gebäudes werden sich dann schwere Maschinen den Zugang bahnen. Vorher sind kleinere Arbeiten zu erledigen: Wandverkleidungen abreißen, Mauern Stück für Stück freizulegen. Um den sofortigen Beginn zu gewährleisten, haben die Poliere der Firma ihren Urlaub teilweise verschoben.
Die Stadthalle wird für 8,87 Millionen Euro komplett umgebaut. Das Gerippe der Halle und damit der Charakter sollen erhalten bleiben. Die Bühne wird sich künftig auf der anderen Seite befinden. Der Eingang wird in Richtung Festplatz verlegt. Ein foyerartiger Anbau umspannt den alten Teil der Halle. Um die Sicht bei Kulturveranstaltungen zu verbessern, wird eine ausfaltbare Tribüne eingebaut, so dass die Sitzreihen in der Höhe aufsteigen.
Der hintere Teil des Parkplatzes bleibt während der gesamten Bauzeit gesperrt. Die Stadt weist darauf hin, dass es auf dem Festplatz Ausweichmöglichkeiten gibt. Berufstätigte können auch das Jobticket nutzen und zentral im Parkhaus Prinzengarten parken.
Grundsätzlich befahrbar bleibe die Georg-Zimmerer-Straße. Lediglich halbseitige Sperrungen seien angedacht. Die Zufahrt zum Kaufland-Parkhaus sei nicht betroffen. Ein großes Stück vom Wohnmobil-Parkplatz hinter der Halle fällt dagegen weg, da an dortiger Stelle der Anbau entsteht.
Während der Bauarbeiten bis Ende 2011 kann die Stadthalle nicht vermietet werden. Eine Übersicht über alternative Veranstaltungsräume in Sigmaringen und den Ortsteilen ist auf der Homepage der Stadt unter der Rubrik, Bürger, Freizeit, Kultur und Vereine zu finden.
Damit die Arbeiten zügig beginnen können, trifft sich der Gemeinderat am Mittwoch, 18. August, zu einer Sondersitzung. An diesem Termin sollen die Arbeiten für die elektrische Teleskoptribüne, die Bühnenmaschinerie und die Lüftungsanlage vergeben werden.
(Erschienen: 05.08.2010 18:55)
Von unserem Redakteur Michael Hescheler
Zwei Arbeiter bohren im strömenden Regen Löcher in den Asphalt. Der Bauzaun wird fest verankert – schließlich bleibt er rund anderthalb Jahre stehen. Bis Ende 2011 sollen die Arbeiten in der guten Stube Sigmaringens dauern.
Gestern war Baustart. Der Bauzaun ist das erste sichtbare Zeichen. In der kommenden Woche rücken die Arbeiter des Bauunternehmens Härle aus Maselheim bei Biberach an. Ihre erste Aufgabe: Ein Kanal und andere Leitungen müssen verlegt werden, da sie sich dort befinden, wo der Anbau entsteht.
„Bis in drei Wochen geht’s richtig los“, kündigt Andreas Härle, der Geschäftsführer des Unternehmens an. Damit gemeint ist die Entkernung der Halle. Über einen Durchbruch im hinteren Teil des Gebäudes werden sich dann schwere Maschinen den Zugang bahnen. Vorher sind kleinere Arbeiten zu erledigen: Wandverkleidungen abreißen, Mauern Stück für Stück freizulegen. Um den sofortigen Beginn zu gewährleisten, haben die Poliere der Firma ihren Urlaub teilweise verschoben.
Die Stadthalle wird für 8,87 Millionen Euro komplett umgebaut. Das Gerippe der Halle und damit der Charakter sollen erhalten bleiben. Die Bühne wird sich künftig auf der anderen Seite befinden. Der Eingang wird in Richtung Festplatz verlegt. Ein foyerartiger Anbau umspannt den alten Teil der Halle. Um die Sicht bei Kulturveranstaltungen zu verbessern, wird eine ausfaltbare Tribüne eingebaut, so dass die Sitzreihen in der Höhe aufsteigen.
Der hintere Teil des Parkplatzes bleibt während der gesamten Bauzeit gesperrt. Die Stadt weist darauf hin, dass es auf dem Festplatz Ausweichmöglichkeiten gibt. Berufstätigte können auch das Jobticket nutzen und zentral im Parkhaus Prinzengarten parken.
Grundsätzlich befahrbar bleibe die Georg-Zimmerer-Straße. Lediglich halbseitige Sperrungen seien angedacht. Die Zufahrt zum Kaufland-Parkhaus sei nicht betroffen. Ein großes Stück vom Wohnmobil-Parkplatz hinter der Halle fällt dagegen weg, da an dortiger Stelle der Anbau entsteht.
Während der Bauarbeiten bis Ende 2011 kann die Stadthalle nicht vermietet werden. Eine Übersicht über alternative Veranstaltungsräume in Sigmaringen und den Ortsteilen ist auf der Homepage der Stadt unter der Rubrik, Bürger, Freizeit, Kultur und Vereine zu finden.
Damit die Arbeiten zügig beginnen können, trifft sich der Gemeinderat am Mittwoch, 18. August, zu einer Sondersitzung. An diesem Termin sollen die Arbeiten für die elektrische Teleskoptribüne, die Bühnenmaschinerie und die Lüftungsanlage vergeben werden.
(Erschienen: 05.08.2010 18:55)


































