Stadtnachrichten Sigmaringen
Forschung und Industrie arbeiten in der Bodensseregion zusammen
Eine neu besiegelte Zusammenarbeit zwischen dem bodenseeweiten Verbund von Forschungseinrichtungen und Unternehmen in den modernen Biowissenschaften BioLAGO mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen ermöglicht einen intensiveren Austausch in biomedizinischen Fragestellungen und Forschungsprojekten in der Region Bodensee-Oberschwaben. „Im Fokus steht hierbei unter anderem der Austausch zu analytischen Methoden", sagt Prof. Jörg Bergemann, Studiendekan für Biomedical Engineering an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. So hat seine Forschergruppe unter anderem ein DNA-Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe sich die Reparatur von durch UV-Strahlen geschädigten Hautzellen nachweisen lässt – ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung von Medikamenten und Kosmetika, die körpereigene Reparaturmechanismen fördern. Ein weiteres Projekt widmet sich einer Methode, um sogenannte Allergene, das heißt Substanzen in Lebensmitteln, die eine Überempfindlichkeitsreaktion auslösen können, während deren Herstellung und Verarbeitung effizienter nachweisen zu können.
Jetzt gibt es ein Expertentreffen für Forscher der Lebenswissenschaften und die Ernährungsindustrie zum Thema „Sicherheit von Backwaren und -produktion“. Durch die Neu-Mitgliedschaft der Hochschule Albstadt-Sigmaringen erweitert Biolago seinen wissenschaftlichen Radius und vereint Forschungseinrichtungen (Universität Konstanz, Biotechnologie-Institut Thurgau) sowie Unternehmen (Nycomed, Vetter Pharma, Sensovation) in der multinationalen Bodenseeregion, die in den Bereichen Pharmazie, Medizin(technik), Diagnostik, Chemische Industrie sowie Umwelt- und Nahrungsmitteltechnologie tätig sind. Damit vertritt der Verein über 5700 hochqualifizierte Arbeitsplätze.
(Erschienen: 08.02.2011 18:30)
Eine neu besiegelte Zusammenarbeit zwischen dem bodenseeweiten Verbund von Forschungseinrichtungen und Unternehmen in den modernen Biowissenschaften BioLAGO mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen ermöglicht einen intensiveren Austausch in biomedizinischen Fragestellungen und Forschungsprojekten in der Region Bodensee-Oberschwaben. „Im Fokus steht hierbei unter anderem der Austausch zu analytischen Methoden", sagt Prof. Jörg Bergemann, Studiendekan für Biomedical Engineering an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. So hat seine Forschergruppe unter anderem ein DNA-Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe sich die Reparatur von durch UV-Strahlen geschädigten Hautzellen nachweisen lässt – ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung von Medikamenten und Kosmetika, die körpereigene Reparaturmechanismen fördern. Ein weiteres Projekt widmet sich einer Methode, um sogenannte Allergene, das heißt Substanzen in Lebensmitteln, die eine Überempfindlichkeitsreaktion auslösen können, während deren Herstellung und Verarbeitung effizienter nachweisen zu können.
Jetzt gibt es ein Expertentreffen für Forscher der Lebenswissenschaften und die Ernährungsindustrie zum Thema „Sicherheit von Backwaren und -produktion“. Durch die Neu-Mitgliedschaft der Hochschule Albstadt-Sigmaringen erweitert Biolago seinen wissenschaftlichen Radius und vereint Forschungseinrichtungen (Universität Konstanz, Biotechnologie-Institut Thurgau) sowie Unternehmen (Nycomed, Vetter Pharma, Sensovation) in der multinationalen Bodenseeregion, die in den Bereichen Pharmazie, Medizin(technik), Diagnostik, Chemische Industrie sowie Umwelt- und Nahrungsmitteltechnologie tätig sind. Damit vertritt der Verein über 5700 hochqualifizierte Arbeitsplätze.
(Erschienen: 08.02.2011 18:30)

































