Stadtnachrichten Sigmaringen
Bad Saulgau übernimmt Erkundungsfahrzeug
Mit dieser Aktion wurde gezeigt, dass die Feuerwehren auf ihr geändertes Umfeld reagieren. „Nicht das Horten von Einsatzmitteln und Fahrzeugen, sondern die weitsichtige Planung ist bei der Feuerwehr an der Tagesordnung“, so Kommandant Thomas Westhauser bei der Übergabe. Spezialisierung schützt
vor Überforderung
Da sich verschiedene Sigmaringer Kameraden über acht Jahre lang sehr stark mit der Thematik Messen und Erkunden beschäftigten, benötigte es auch Überzeugungsarbeit, das Fahrzeug abzugeben.
Die Wehren müssen zukunftsorientiert denken und handeln und dabei klare Prioritäten setzen, auch wenn dies, wie in diesem Fall, das Abgeben von Einsatzmitteln bedeuten kann. Werde der Allrounder bei der Feuerwehr propagiert und die Spezialausbildung vernachlässigt, könne das die einzelnen Feuerwehrleute zum Gefühl der Überbelastung führen. Um diese mögliche schleichende Überforderung zu verhindern, muss man sich über die Kernkompetenzen in der Wehr klar sein, so Westhauser weiter. Um Spezialkenntnis zu fördern und die Stärke der Wehren vor Ort zu erhalten, halten es die Verantwortlichen für notwendig, dass sich Wehren auf Sonderaufgaben konzentrieren. Kreisbrandmeister Michael Hack bedankte sich bei den Anwesenden, dem Ersten Landesbeamten Rolf Vögtle, der Bürgermeisterin der Stadt Bad Saulgau Doris Schröter, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Sigmaringen Bernt Aßfalg sowie dem Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Sigmaringen und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Saulgau, dass nach nunmehr drei Jahren der Planung diese Umstrukturierung jetzt abgeschlossen werden konnte. Weiterhin betonte Kreisbrandmeister Michael Hack, dass es jetzt ja nicht so sei, dass es den Sigmaringer Kameraden langweilig würde – denn sie haben immer noch die zusätzlichen Aufgaben der Personendekontamination sowie die Führungsunterstützung im Landkreis Sigmaringen, von der Sicherstellung des Brandschutzes in der Stadt und deren Abteilungen als Primäraufgabe ganz zu schweigen.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Aufgaben jetzt klarer und sinnvoller aufgeteilt sind und die abgeschlossene Umstrukturierung war richtig und notwendig, da sind sich alle einig.
(Erschienen: 08.02.2012 19:05)
Mit dieser Aktion wurde gezeigt, dass die Feuerwehren auf ihr geändertes Umfeld reagieren. „Nicht das Horten von Einsatzmitteln und Fahrzeugen, sondern die weitsichtige Planung ist bei der Feuerwehr an der Tagesordnung“, so Kommandant Thomas Westhauser bei der Übergabe. Spezialisierung schützt
vor Überforderung
Da sich verschiedene Sigmaringer Kameraden über acht Jahre lang sehr stark mit der Thematik Messen und Erkunden beschäftigten, benötigte es auch Überzeugungsarbeit, das Fahrzeug abzugeben.
Die Wehren müssen zukunftsorientiert denken und handeln und dabei klare Prioritäten setzen, auch wenn dies, wie in diesem Fall, das Abgeben von Einsatzmitteln bedeuten kann. Werde der Allrounder bei der Feuerwehr propagiert und die Spezialausbildung vernachlässigt, könne das die einzelnen Feuerwehrleute zum Gefühl der Überbelastung führen. Um diese mögliche schleichende Überforderung zu verhindern, muss man sich über die Kernkompetenzen in der Wehr klar sein, so Westhauser weiter. Um Spezialkenntnis zu fördern und die Stärke der Wehren vor Ort zu erhalten, halten es die Verantwortlichen für notwendig, dass sich Wehren auf Sonderaufgaben konzentrieren. Kreisbrandmeister Michael Hack bedankte sich bei den Anwesenden, dem Ersten Landesbeamten Rolf Vögtle, der Bürgermeisterin der Stadt Bad Saulgau Doris Schröter, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Sigmaringen Bernt Aßfalg sowie dem Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Sigmaringen und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Saulgau, dass nach nunmehr drei Jahren der Planung diese Umstrukturierung jetzt abgeschlossen werden konnte. Weiterhin betonte Kreisbrandmeister Michael Hack, dass es jetzt ja nicht so sei, dass es den Sigmaringer Kameraden langweilig würde – denn sie haben immer noch die zusätzlichen Aufgaben der Personendekontamination sowie die Führungsunterstützung im Landkreis Sigmaringen, von der Sicherstellung des Brandschutzes in der Stadt und deren Abteilungen als Primäraufgabe ganz zu schweigen.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Aufgaben jetzt klarer und sinnvoller aufgeteilt sind und die abgeschlossene Umstrukturierung war richtig und notwendig, da sind sich alle einig.
(Erschienen: 08.02.2012 19:05)


































