Rund um Sigmaringen
Netzwerk lässt den Landkreis auf einer Fläche von vier Hektar aufblühen

In einem ersten Schritt wurden nun insgesamt vier Hektar Grünflächen in blühende Wiesen umgewandelt, um somit für Insekten das Nahrungsangebot zu verbessern. Ausgewählt wurden Flächen an Parkplätzen, in Kreisverkehrsplätzen sowie auf den sechs Gerätehöfen der Straßenmeistereien. Für den Großteil der Flächen wurde die vom Netzwerk „Blühender Bodensee“ empfohlene mehrjährige Blumenmischung verwendet. An exponierten Stellen, wie etwa an den drei Kreiseln im Zuge der Ortsumgehung Pfullendorf, wurde eine optisch ansprechendere Blumenmischung verwendet, um hier die Öffentlichkeitswirkung zu erhöhen. Mittlerweile sind die ersten Ergebnisse zu sehen und erfreuen nicht nur die Insekten, sondern auch die Verkehrsteilnehmer.
Blumenmischung
Aktuell wird zusammen mit der Stadt Bad Saulgau, die ebenfalls schon zahlreiche Flächen zum Blühen gebracht hat, ein weiterer Kreisel im Zuge der neuen Ortsumgehung mit einer bunten, heimischen Blumenmischung gestaltet. Tobias Burkard, der Leiter des Fachbereichs Straßenbau, hat im Vorfeld der Arbeiten natürlich auch die Kostenseite näher betrachtet: „Interessanterweise ist die Pflege einer Blumenwiese kostengünstiger als die Pflege einer Grünfläche, wodurch sich sogar Einsparpotenziale ergeben. Es sieht schön aus, nutzt den Insekten und spart sogar noch Kosten. Das Netzwerk ,Blühender Bodensee‘ ist für uns hierbei eine wichtige und praxisorientierte Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch. Dadurch konnten wir auch Dieter Felger von der Blumenstadt Mössingen als wichtigen Ansprechpartner gewinnen, der uns sein Wissen und seine langjährige Erfahrung für den Landkreis zur Verfügung stellte.“
Für das Netzwerk „Blühender Bodensee“ sind jedoch neben öffentlichen Flächen auch Äcker, Grünland, Gewerbeflächen sowie private Gärten von großem Interesse. Diese bilden somit weitere große Flächenpotenziale. Die Mitglieder des Netzwerkes „Blühender Bodensee“ erhoffen sich weitere Kommunen und private Partner für das Netzwerk zu gewinnen, um so weitere Flächen aufblühen zu lassen.
(Erschienen: 11.08.2010 18:15)

In einem ersten Schritt wurden nun insgesamt vier Hektar Grünflächen in blühende Wiesen umgewandelt, um somit für Insekten das Nahrungsangebot zu verbessern. Ausgewählt wurden Flächen an Parkplätzen, in Kreisverkehrsplätzen sowie auf den sechs Gerätehöfen der Straßenmeistereien. Für den Großteil der Flächen wurde die vom Netzwerk „Blühender Bodensee“ empfohlene mehrjährige Blumenmischung verwendet. An exponierten Stellen, wie etwa an den drei Kreiseln im Zuge der Ortsumgehung Pfullendorf, wurde eine optisch ansprechendere Blumenmischung verwendet, um hier die Öffentlichkeitswirkung zu erhöhen. Mittlerweile sind die ersten Ergebnisse zu sehen und erfreuen nicht nur die Insekten, sondern auch die Verkehrsteilnehmer.
Blumenmischung
Aktuell wird zusammen mit der Stadt Bad Saulgau, die ebenfalls schon zahlreiche Flächen zum Blühen gebracht hat, ein weiterer Kreisel im Zuge der neuen Ortsumgehung mit einer bunten, heimischen Blumenmischung gestaltet. Tobias Burkard, der Leiter des Fachbereichs Straßenbau, hat im Vorfeld der Arbeiten natürlich auch die Kostenseite näher betrachtet: „Interessanterweise ist die Pflege einer Blumenwiese kostengünstiger als die Pflege einer Grünfläche, wodurch sich sogar Einsparpotenziale ergeben. Es sieht schön aus, nutzt den Insekten und spart sogar noch Kosten. Das Netzwerk ,Blühender Bodensee‘ ist für uns hierbei eine wichtige und praxisorientierte Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch. Dadurch konnten wir auch Dieter Felger von der Blumenstadt Mössingen als wichtigen Ansprechpartner gewinnen, der uns sein Wissen und seine langjährige Erfahrung für den Landkreis zur Verfügung stellte.“
Für das Netzwerk „Blühender Bodensee“ sind jedoch neben öffentlichen Flächen auch Äcker, Grünland, Gewerbeflächen sowie private Gärten von großem Interesse. Diese bilden somit weitere große Flächenpotenziale. Die Mitglieder des Netzwerkes „Blühender Bodensee“ erhoffen sich weitere Kommunen und private Partner für das Netzwerk zu gewinnen, um so weitere Flächen aufblühen zu lassen.
(Erschienen: 11.08.2010 18:15)

































