Rund um Sigmaringen
Geheimnisvoll: Reiki heilt durch Handauflegen
Die Vorbewohnerin hatte eine Ayurveda-Praxis, deren Räumlichkeiten Michaela Weidner jetzt als Heilpraktikerin und Reiki-Lehrerin nutzt. „Das mache ich aber nur nebenberuflich, viele wissen das gar nicht von mir“, gibt die 44-Jährige zu. Auf der Gewerbeschau im vergangenen Jahr seien viele überrascht gewesen, Michaela Weidner hinter ihrem Reiki-Stand zu sehen. Hauptberuflich arbeitet die gelernte Buchhändlerin nämlich in der Immobilienabteilung im Schloss Sigmaringen.
„Reiki“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet „universelle Lebensenergie“. „Die Energie kann durch die Hände übertragen werden und auf diese Weise die Selbstheilungskräfte des Einzelnen stärken“, erklärt Michaela Weidner. Sie kann verstehen, wenn andere dieser Methode misstrauisch gegenüber stehen. „Ich bin selbst zufällig dazu gekommen und war mehr als skeptisch.“ Ein Bekannter hatte ihr 1995 einen Reiki-Kurs aufgeschwatzt, den sie sich nicht abzulehnen traute. „Insgeheim habe ich aber gedacht: Jetzt muss ich so viel Geld für so einen Mist ausgeben.“
Power für zwei Berufe
Dann gab es allerdings mehrere Schlüsselerlebnisse, in denen sie die Energie als Wärme oder Kribbeln in den Händen gespürt habe. „Ich war neugierig und habe weitere Kurse gemacht.“ Innerhalb von zwei Jahren war sie Reiki-Meisterin und Lehrerin und voll von der Methode überzeugt. „So habe ich die Power bekommen, auch zwei Jobs gleichzeitig zu machen“, sagt sie.
Die zugeführte Energie könne kranke Menschen heilen, aber auch machen, dass sich Gesunde noch besser fühlen. Mit der Idee, Reiki auch für Kinder erfahrbar zu machen, hat Michaela Weidner eine Nische gefunden. Mittlerweile nehmen ihre Kursteilnehmer weite Strecken auf sich, um in die Räumlichkeiten nach Inzigkofen zu kommen. Seit knapp einem Jahr hat sie ihre eigene Praxis. Weil sie viel Aufwand betrieben hat, die Kursmaterialien für Kinder umzuschreiben, hatte sie die Idee, ein Buch zu veröffentlichen. Sie nahm Kontakt zum Reiki-Magazin auf, dessen Redaktion ihr kurz darauf anbot, die Kinderseite zu gestalten. „Und dass, obwohl ich selbst gar keine Kinder habe.“ So sammelten sich mit den Jahren viele Geschichten, in denen Weidners Patenkind Nadine und ihr Bruder Fabian die Hauptrollen spielen, an. Diese Geschichten erzählen, wie die Reiki-Methode im Alltag einsetzbar ist.
„In meinem Leben hat sich mit Reiki viel verändert“, sagt Michaela Weidner. Viel selbstbewusster und offener sei sie geworden. Mit dem Gedanken, nur noch in ihrer Praxis zu arbeiten, spielt sie allerdings nicht. „Ich mag die Abwechslung.“ Außerdem gefalle es ihr, nicht finanziell auf ihre Praxis angewiesen zu sein.
(Erschienen: 14.01.2011 18:15)
Die Vorbewohnerin hatte eine Ayurveda-Praxis, deren Räumlichkeiten Michaela Weidner jetzt als Heilpraktikerin und Reiki-Lehrerin nutzt. „Das mache ich aber nur nebenberuflich, viele wissen das gar nicht von mir“, gibt die 44-Jährige zu. Auf der Gewerbeschau im vergangenen Jahr seien viele überrascht gewesen, Michaela Weidner hinter ihrem Reiki-Stand zu sehen. Hauptberuflich arbeitet die gelernte Buchhändlerin nämlich in der Immobilienabteilung im Schloss Sigmaringen.
„Reiki“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet „universelle Lebensenergie“. „Die Energie kann durch die Hände übertragen werden und auf diese Weise die Selbstheilungskräfte des Einzelnen stärken“, erklärt Michaela Weidner. Sie kann verstehen, wenn andere dieser Methode misstrauisch gegenüber stehen. „Ich bin selbst zufällig dazu gekommen und war mehr als skeptisch.“ Ein Bekannter hatte ihr 1995 einen Reiki-Kurs aufgeschwatzt, den sie sich nicht abzulehnen traute. „Insgeheim habe ich aber gedacht: Jetzt muss ich so viel Geld für so einen Mist ausgeben.“
Power für zwei Berufe
Dann gab es allerdings mehrere Schlüsselerlebnisse, in denen sie die Energie als Wärme oder Kribbeln in den Händen gespürt habe. „Ich war neugierig und habe weitere Kurse gemacht.“ Innerhalb von zwei Jahren war sie Reiki-Meisterin und Lehrerin und voll von der Methode überzeugt. „So habe ich die Power bekommen, auch zwei Jobs gleichzeitig zu machen“, sagt sie.
Die zugeführte Energie könne kranke Menschen heilen, aber auch machen, dass sich Gesunde noch besser fühlen. Mit der Idee, Reiki auch für Kinder erfahrbar zu machen, hat Michaela Weidner eine Nische gefunden. Mittlerweile nehmen ihre Kursteilnehmer weite Strecken auf sich, um in die Räumlichkeiten nach Inzigkofen zu kommen. Seit knapp einem Jahr hat sie ihre eigene Praxis. Weil sie viel Aufwand betrieben hat, die Kursmaterialien für Kinder umzuschreiben, hatte sie die Idee, ein Buch zu veröffentlichen. Sie nahm Kontakt zum Reiki-Magazin auf, dessen Redaktion ihr kurz darauf anbot, die Kinderseite zu gestalten. „Und dass, obwohl ich selbst gar keine Kinder habe.“ So sammelten sich mit den Jahren viele Geschichten, in denen Weidners Patenkind Nadine und ihr Bruder Fabian die Hauptrollen spielen, an. Diese Geschichten erzählen, wie die Reiki-Methode im Alltag einsetzbar ist.
„In meinem Leben hat sich mit Reiki viel verändert“, sagt Michaela Weidner. Viel selbstbewusster und offener sei sie geworden. Mit dem Gedanken, nur noch in ihrer Praxis zu arbeiten, spielt sie allerdings nicht. „Ich mag die Abwechslung.“ Außerdem gefalle es ihr, nicht finanziell auf ihre Praxis angewiesen zu sein.
(Erschienen: 14.01.2011 18:15)


































