Rund um Sigmaringen
Bella-Roller ist eben doch der schönste
Von unserer Mitarbeiterin Ute Korn-Amann
„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, sagte Rainer Bosch, der das Bella-Treffen in Sigmaringen mit organisierte. Und so schwangen sich 50 begeisterte Bella-Anhänger auf ihre Roller und trotzten dem Regen. Insgesamt waren 130 Erwachsene und 35 Kinder zum traditionellen Jahrestreffen der Bella Interessengemeinschaft ins Hohenzollernstädtchen gemeldet. Treffpunkt war ein Zelt neben der Stadthalle, wo die Tour am Vatertag gegen Nachmittag in Richtung Inzigkofen startete. Mit knatternden Motoren ging es für die Motorrollerfahrer über Mottschieß nach Inzigkofen.
„Das schöne an dem Treffen ist, dass man natürlich viel fachsimpeln kann“, sagte Bosch, der vor drei Jahren seine Liebe für die Bella entdeckt hat und damit auch seine Frau Angelika ansteckte. Mit der 150 Kilogramm schweren Bella kann man bis zu 90 Kilometer pro Stunde schnell fahren und verbraucht dabei gerade mal drei Liter auf 100 Kilometern. „Die Post hatte früher auch eine Bella, und auch die Bäcker waren damit unterwegs“, sagte Bosch und fügte hinzu: „Man sagte auch, die Bella ist der Zweitwagen für die Frau.“
„Das war einfach schön“, sagte Ralf Rakel von der Brauerei Zoller-Hof, der sich mit seiner Maschine den Bella-Freunden anschloss und glücklich in Inzigkofen ankam. Nach einer Besichtigung des Bauernmuseums wartete noch eine Führung durch das Sigmaringer Zündapp-Museums auf die Oldtimerliebhaber.
Zwischen 1953 und 1957 wurde die Bella in Massenserie gebaut, die es mit 150, 175 und 200 Kubikzentimetern gab und seinerzeit ein wahrer Hingucker war. „Wie lautete doch ein Werbespruch von Zündapp: Zündapp ist immer zuverlässig. Und das stimmt, eigentlich halten die ewig“, sagte Bosch.
(Erschienen: 13.05.2010 19:30)
Von unserer Mitarbeiterin Ute Korn-Amann
„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, sagte Rainer Bosch, der das Bella-Treffen in Sigmaringen mit organisierte. Und so schwangen sich 50 begeisterte Bella-Anhänger auf ihre Roller und trotzten dem Regen. Insgesamt waren 130 Erwachsene und 35 Kinder zum traditionellen Jahrestreffen der Bella Interessengemeinschaft ins Hohenzollernstädtchen gemeldet. Treffpunkt war ein Zelt neben der Stadthalle, wo die Tour am Vatertag gegen Nachmittag in Richtung Inzigkofen startete. Mit knatternden Motoren ging es für die Motorrollerfahrer über Mottschieß nach Inzigkofen.
„Das schöne an dem Treffen ist, dass man natürlich viel fachsimpeln kann“, sagte Bosch, der vor drei Jahren seine Liebe für die Bella entdeckt hat und damit auch seine Frau Angelika ansteckte. Mit der 150 Kilogramm schweren Bella kann man bis zu 90 Kilometer pro Stunde schnell fahren und verbraucht dabei gerade mal drei Liter auf 100 Kilometern. „Die Post hatte früher auch eine Bella, und auch die Bäcker waren damit unterwegs“, sagte Bosch und fügte hinzu: „Man sagte auch, die Bella ist der Zweitwagen für die Frau.“
„Das war einfach schön“, sagte Ralf Rakel von der Brauerei Zoller-Hof, der sich mit seiner Maschine den Bella-Freunden anschloss und glücklich in Inzigkofen ankam. Nach einer Besichtigung des Bauernmuseums wartete noch eine Führung durch das Sigmaringer Zündapp-Museums auf die Oldtimerliebhaber.
Zwischen 1953 und 1957 wurde die Bella in Massenserie gebaut, die es mit 150, 175 und 200 Kubikzentimetern gab und seinerzeit ein wahrer Hingucker war. „Wie lautete doch ein Werbespruch von Zündapp: Zündapp ist immer zuverlässig. Und das stimmt, eigentlich halten die ewig“, sagte Bosch.
(Erschienen: 13.05.2010 19:30)


































