Rund um Sigmaringen
„Strohmann“ posiert im Narrenschuppen
Der Vorsitzende der Ledigengesellschaft Sigmaringendorf, Dominik Hadasch, hat vor wenigen Tagen zusammen mit seinen Kameraden die Strohmannfigur nach Bad Dürrheim gebracht. Die Sonderschau wird, wie Dominik Hadasch im Gespräch mit dem Initiator der Ausstellung, Werner Baiker aus Sulz erfuhr, eventuell noch an einen anderen Ort weitergegeben. Zur Eröffnung am Samstag, 16. Januar, will er mit einer Mitgliederabordnung nach Bad Dürrheim fahren und für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Figur des Strohmanns tritt am Auseliga Donnschtig in den Mittelpunkt beim Umzug der Kinder durch das Dorf. Jedes Jahr sind unter der Obhut der Ledigengesellschaft die 15jährigen Schüler der Gemeinde die Ausrichter und stellen auch den jungen Mann, der in das Roggenstroh eingebunden wird. Begleitet wird er vom Einscheller, von Trommlern und Treibern.
Die Figur des Strohmanns ist nach den Aufzeichnungen bereits 500 Jahre alt und wohl auch der älteste Brauch in der Gemeinde und gilt als Symbol des Wintervertreibens. Das Einbinden erfolgt nach alter Überlieferung in Ansetztechnik mit Roggenstroh, das von der letztjährigen Ernte zurückgelegt wird. Beim Gang durch die Gemeinde werden von örtlichen Betrieben und Geschäften Süßigkeiten für die Kinder ausgeworfen.
Für eine weitere Großveranstaltung bekamen die Ledigen bereits wieder eine Einladung mit dem „Strohmann“. Ende Januar feiert die Narrenzunft Poppele Singen am Hohentwiel ihren 150. Geburtstag. Höhepunkt des mehrtägigen Festes ist am Sonntag, 31. Januar, der große Jubiläumsumzug. Weit über 60 Narrenzünfte und Gruppen haben sich angemeldet. Nach den Mitgliedern der Schwäbisch-alemannischen Narrenvereinigungen folgt eine Gruppe mit Figuren aus Stroh- und Naturprodukten. Mit der Laufnummer 24 wird der Sigmaringendorfer Strohmann dort zu entdecken sein. Auch das Einbinden kann an diesem Tag bereits ab 11 Uhr beim katholischen Pfarrhaus St. Peter und Paul in Singen beobachtet werden.
(Erschienen: 11.01.2010 12:40)
Der Vorsitzende der Ledigengesellschaft Sigmaringendorf, Dominik Hadasch, hat vor wenigen Tagen zusammen mit seinen Kameraden die Strohmannfigur nach Bad Dürrheim gebracht. Die Sonderschau wird, wie Dominik Hadasch im Gespräch mit dem Initiator der Ausstellung, Werner Baiker aus Sulz erfuhr, eventuell noch an einen anderen Ort weitergegeben. Zur Eröffnung am Samstag, 16. Januar, will er mit einer Mitgliederabordnung nach Bad Dürrheim fahren und für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Figur des Strohmanns tritt am Auseliga Donnschtig in den Mittelpunkt beim Umzug der Kinder durch das Dorf. Jedes Jahr sind unter der Obhut der Ledigengesellschaft die 15jährigen Schüler der Gemeinde die Ausrichter und stellen auch den jungen Mann, der in das Roggenstroh eingebunden wird. Begleitet wird er vom Einscheller, von Trommlern und Treibern.
Die Figur des Strohmanns ist nach den Aufzeichnungen bereits 500 Jahre alt und wohl auch der älteste Brauch in der Gemeinde und gilt als Symbol des Wintervertreibens. Das Einbinden erfolgt nach alter Überlieferung in Ansetztechnik mit Roggenstroh, das von der letztjährigen Ernte zurückgelegt wird. Beim Gang durch die Gemeinde werden von örtlichen Betrieben und Geschäften Süßigkeiten für die Kinder ausgeworfen.
Für eine weitere Großveranstaltung bekamen die Ledigen bereits wieder eine Einladung mit dem „Strohmann“. Ende Januar feiert die Narrenzunft Poppele Singen am Hohentwiel ihren 150. Geburtstag. Höhepunkt des mehrtägigen Festes ist am Sonntag, 31. Januar, der große Jubiläumsumzug. Weit über 60 Narrenzünfte und Gruppen haben sich angemeldet. Nach den Mitgliedern der Schwäbisch-alemannischen Narrenvereinigungen folgt eine Gruppe mit Figuren aus Stroh- und Naturprodukten. Mit der Laufnummer 24 wird der Sigmaringendorfer Strohmann dort zu entdecken sein. Auch das Einbinden kann an diesem Tag bereits ab 11 Uhr beim katholischen Pfarrhaus St. Peter und Paul in Singen beobachtet werden.
(Erschienen: 11.01.2010 12:40)

































