Stadtnachrichten Pfullendorf
Veranstaltung zeigt große Klasse

Von unserem MitarbeiterIngo Selle
Die Pfullendorfer Stadthalle in einen multikulturellen Begegnungsraum um zu funktionieren, ist eine klasse Idee im Rahmen der „interkulturellen Woche“ gewesen. Unter Federführung des Caritasverbandes im Landkreis Sigmaringen und des Hauses Nazareth, dem das Pfullendorfer Kinder- und Jugendbüro angeschlossen ist, konnte die Stadthalle für einen langen Abend zu einer bunten Mischung aus Basar, Bühnenzauber und Beratungszentrum werden. Das gesamte Ambiente und die unterschiedlichsten Aktionen haben mit dazu bei getragen, Scheuklappen von den Augen zu nehmen und Barrieren in den Köpfen zu überwinden.
Multikulturelles Miteinander
Allein neunzehn ganz unterschiedliche Informations-, Verkaufs- und Snackstände haben für eine zwanglose Atmosphäre den Boden bereitet. Hier konnten die verschiedensten Angebote dem höchst engagierten Publikum unterbreitet werden. Angefangen mit einem Info-Stand des Polizeipostens Pfullendorf, der Kirchengemeinden-Präsentation unterschiedlichster Bekenntnisse oder dem russischen „Weltladen“, der seit über zehn Jahren in Pfullendorf zu Hause ist. Bis hin zum Kreisjugendring und dem „Werkstättle“, hatte es ein breites Spektrum an Manifestationen gegeben, die dem multikulturellen Miteinander dienlich sind.
Kids in multinationaler Action
Die Dreh- und Angelpunkte des kurzweiligen Abends haben aber jene „Acts“ gebildet, welche die Kinder und Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten selber „auf die Beine“ gestellt haben. Das Spektakel auf der Stadtbühne begann gleich nach den Begrüßungsworten von Martina Eisele namens des Caritasverbandes und des ersten städtischen Beigeordneten Manfred Moll. Stefanie Thiel vom Caritasverband und Andreas Roth für das Jugendhaus Pfullendorf / Haus Nazareth moderierten eine fröhlich-multikulturell geprägte Bühnenshow. Als erster quirliger Live-Act fetzte „The Hip-Hop Crew“ aus Laiz über die Bretter, nämlich Tevida, Berivan, Jasmina, Paula, Albina und Sara, sechs junge Damen, die fünf unterschiedlichen Nationalitäten entstammen. Ihre Mehrfach-Auftritte rissen nicht nur das jugendliche Saalpublikum von den Stühlen. Die musikalische Klammer des Abends bildete die Pfullendorfer Rockgruppe „The Clan“, die extra manche ihrer harten Nummern neu arrangiert und auf die Gehörgänge der älteren Generation abgestimmt hatte. Ihren „Großen Auftritt“ genossen die Trommler der Förderschule Pfullendorf. Unter der Leitung von „Francis aus Ghana“, der für das „African Feeling“ mit Bravour verantwortlich zeichnete, gaben die Linzgau-Kids an den urigen Trommelinstrumenten mehrere, variantenreiche Beispiele ihres rhythmusbetonten Könnens zum Besten. Das Herzstück des Multikultiabends hatte aber, nach nur fünf Stunden „heißer“ Proben, eine Schar Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Auftritten als Improvisationsschauspieler gebildet. Unter Anleitung zweier Profis der Theatergruppe „Impro á la Turka“ hatten die Kids erstaunlich schnell den Bogen raus, wie man – ohne Textvorgaben, Drehbuch oder Regie – mit nur einigen Stichworten und viel Spontaneität ausgestattet, rasantes Improvisationstheater ab zieht. Das da so manche Gag-Rakete aus dem Stand heraus gezündet worden ist und sich Vorurteile spontan in befreiendes Gelächter aufgelöst haben, ist mit einer der größten Erfolge des rundum gelungenen Multikulti-Events gewesen.
(Erschienen: 26.10.2009 12:20)

Von unserem MitarbeiterIngo Selle
Die Pfullendorfer Stadthalle in einen multikulturellen Begegnungsraum um zu funktionieren, ist eine klasse Idee im Rahmen der „interkulturellen Woche“ gewesen. Unter Federführung des Caritasverbandes im Landkreis Sigmaringen und des Hauses Nazareth, dem das Pfullendorfer Kinder- und Jugendbüro angeschlossen ist, konnte die Stadthalle für einen langen Abend zu einer bunten Mischung aus Basar, Bühnenzauber und Beratungszentrum werden. Das gesamte Ambiente und die unterschiedlichsten Aktionen haben mit dazu bei getragen, Scheuklappen von den Augen zu nehmen und Barrieren in den Köpfen zu überwinden.
Multikulturelles Miteinander
Allein neunzehn ganz unterschiedliche Informations-, Verkaufs- und Snackstände haben für eine zwanglose Atmosphäre den Boden bereitet. Hier konnten die verschiedensten Angebote dem höchst engagierten Publikum unterbreitet werden. Angefangen mit einem Info-Stand des Polizeipostens Pfullendorf, der Kirchengemeinden-Präsentation unterschiedlichster Bekenntnisse oder dem russischen „Weltladen“, der seit über zehn Jahren in Pfullendorf zu Hause ist. Bis hin zum Kreisjugendring und dem „Werkstättle“, hatte es ein breites Spektrum an Manifestationen gegeben, die dem multikulturellen Miteinander dienlich sind.
Kids in multinationaler Action
Die Dreh- und Angelpunkte des kurzweiligen Abends haben aber jene „Acts“ gebildet, welche die Kinder und Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten selber „auf die Beine“ gestellt haben. Das Spektakel auf der Stadtbühne begann gleich nach den Begrüßungsworten von Martina Eisele namens des Caritasverbandes und des ersten städtischen Beigeordneten Manfred Moll. Stefanie Thiel vom Caritasverband und Andreas Roth für das Jugendhaus Pfullendorf / Haus Nazareth moderierten eine fröhlich-multikulturell geprägte Bühnenshow. Als erster quirliger Live-Act fetzte „The Hip-Hop Crew“ aus Laiz über die Bretter, nämlich Tevida, Berivan, Jasmina, Paula, Albina und Sara, sechs junge Damen, die fünf unterschiedlichen Nationalitäten entstammen. Ihre Mehrfach-Auftritte rissen nicht nur das jugendliche Saalpublikum von den Stühlen. Die musikalische Klammer des Abends bildete die Pfullendorfer Rockgruppe „The Clan“, die extra manche ihrer harten Nummern neu arrangiert und auf die Gehörgänge der älteren Generation abgestimmt hatte. Ihren „Großen Auftritt“ genossen die Trommler der Förderschule Pfullendorf. Unter der Leitung von „Francis aus Ghana“, der für das „African Feeling“ mit Bravour verantwortlich zeichnete, gaben die Linzgau-Kids an den urigen Trommelinstrumenten mehrere, variantenreiche Beispiele ihres rhythmusbetonten Könnens zum Besten. Das Herzstück des Multikultiabends hatte aber, nach nur fünf Stunden „heißer“ Proben, eine Schar Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Auftritten als Improvisationsschauspieler gebildet. Unter Anleitung zweier Profis der Theatergruppe „Impro á la Turka“ hatten die Kids erstaunlich schnell den Bogen raus, wie man – ohne Textvorgaben, Drehbuch oder Regie – mit nur einigen Stichworten und viel Spontaneität ausgestattet, rasantes Improvisationstheater ab zieht. Das da so manche Gag-Rakete aus dem Stand heraus gezündet worden ist und sich Vorurteile spontan in befreiendes Gelächter aufgelöst haben, ist mit einer der größten Erfolge des rundum gelungenen Multikulti-Events gewesen.
(Erschienen: 26.10.2009 12:20)

































