Stadtnachrichten Pfullendorf
Feuerwehr bereit Übung am Pflegeheim vor

Schriftführer Danny Schmidt, der in dieser Funktion erstmals vor seinen Kameraden stand, berichtete – unterlegt von zahlreichen anschaulichen Bildern – von 27 Bränden und 71 Technischen Hilfeleistungen sowie einer Anzahl von Umwelteinsätzen. Insgesamt 2371 Stunden waren die 47 aktiven Feuerwehrleute, darunter drei Frauen, im Einsatz. 35 Personen konnten unbeschadet gerettet werden, neun Verletzte waren zu beklagen und für vier Menschen kam jede Hilfe zu spät.
Daneben absolvierten die Feuerwehrleute Lehrgänge und hielten Proben ab, darunter die spektakuläre Eisrettung im Seepark bei deftigen Minustemperaturen, die Einsatzübung an der Löwen-Schule, bei der es galt, Kinder aus den oberen Etagen in Sicherheit zu bringen, oder die kreisübergreifende Katastrophenschutzübung, bei der die Pfullendorfer Wehr an verschiedenen Orten eingesetzt wurde. Besonders personalintensiv waren die Sicherheitsdienste bei den Daniel-Schuhmacher-Auftritten und der Einsatz nach der Überschwemmung im Tagheim. Drei Mannschaften erwarben mit das Leistungsabzeichen in Gold oder Bronze.
Erfreuliches konnte Kassenwart Frank Huppenbauer berichten: Beim Schlachtfest konnte „ein Rekordergebnis“ erzielt werden, das der Feuerwehr eine beträchtliche Aufstockung der Rücklagen ermöglichte. „Wir haben in den letzten Jahren bei den Ausgaben die Handbremse gezogen“, informierte Kommandant Gerhard Dippel, dass in diesem Jahr wieder großzügiger Geld für die Kameradschaftspflege ausgegeben wird: Die Wehr unternimmt einen mehrtägigen Ausflug nach Berlin.
Jugendwart Rolf Wohlwender, den vier neue Ausbilder entlasten, berichtete von zahlreichen Aktivitäten des 21-köpfigen Nachwuchses, der mit Proben, Übungen und geselligen Veranstaltungen jugendgerecht und mit viel Spaß an die aktive Wehr herangeführt wird. Hauptsächlich für den Erwerb der „Jugendflamme“ will die Jugendfeuerwehr im neuen Vereinsjahr trainieren.
Auch die aktive Wehr hat sich für die nächste Zukunft viel vorgenommen: Neben der gewaltigen Herausforderung einer Einsatzübung am Pflegeheim stehen besonders die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen im kommenden Jahr bevor. Mehrere Veranstaltungen sollen über das Jahr verteilt werden, darunter eine Neuauflage des Events „Feuer im Gemäuer“, der vor zehn Jahren etliche tausend Besucher in die Stadt lockte. Neu bei der Feuerwehr sind übrigens auch grüne Stoffdrachen, die bei Einsätzen an betroffene Kinder verschenkt werden.
Nur Lob gab es von Bürgermeister Thomas Kugler, der die Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeugs für Ende März in Aussicht stellte: „Die Freiwillige Feuerwehr Pfullendorf stellt eine der Hauptstützen im Kreis dar.“ Es sei ein wichtiger Dienst in der Stadt, andere Menschen zu retten, dankte er den Feuerwehrleuten. „Unheimliche gute Arbeit“ werde von der Führungscrew geleistet. Nachdrücklich hob Kugler die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit aller Abteilungen hervor, ein Ziel, zu dem der Weg laut Josef Roth, Kommandant der Abteilung Aach-Linz, zwar noch Schlaglöcher habe, der aber zunehmend geebnet werde. „Wir können zusammenarbeiten“, verwies Roth auf die gemeinsamen Großeinsätze bei Veranstaltungen.
Mit Johannes Rauch, Tobias Krom und Roberto Neie konnte Kommandant Dippel nach einjähriger Probezeit drei Neuzugänge in den Reihen der Stadtwehr willkommen heißen. Für acht Feuerwehrleute begann mit der Hauptversammlung die Probezeit.
(Erschienen: 10.03.2010 10:35)

Schriftführer Danny Schmidt, der in dieser Funktion erstmals vor seinen Kameraden stand, berichtete – unterlegt von zahlreichen anschaulichen Bildern – von 27 Bränden und 71 Technischen Hilfeleistungen sowie einer Anzahl von Umwelteinsätzen. Insgesamt 2371 Stunden waren die 47 aktiven Feuerwehrleute, darunter drei Frauen, im Einsatz. 35 Personen konnten unbeschadet gerettet werden, neun Verletzte waren zu beklagen und für vier Menschen kam jede Hilfe zu spät.
Daneben absolvierten die Feuerwehrleute Lehrgänge und hielten Proben ab, darunter die spektakuläre Eisrettung im Seepark bei deftigen Minustemperaturen, die Einsatzübung an der Löwen-Schule, bei der es galt, Kinder aus den oberen Etagen in Sicherheit zu bringen, oder die kreisübergreifende Katastrophenschutzübung, bei der die Pfullendorfer Wehr an verschiedenen Orten eingesetzt wurde. Besonders personalintensiv waren die Sicherheitsdienste bei den Daniel-Schuhmacher-Auftritten und der Einsatz nach der Überschwemmung im Tagheim. Drei Mannschaften erwarben mit das Leistungsabzeichen in Gold oder Bronze.
Erfreuliches konnte Kassenwart Frank Huppenbauer berichten: Beim Schlachtfest konnte „ein Rekordergebnis“ erzielt werden, das der Feuerwehr eine beträchtliche Aufstockung der Rücklagen ermöglichte. „Wir haben in den letzten Jahren bei den Ausgaben die Handbremse gezogen“, informierte Kommandant Gerhard Dippel, dass in diesem Jahr wieder großzügiger Geld für die Kameradschaftspflege ausgegeben wird: Die Wehr unternimmt einen mehrtägigen Ausflug nach Berlin.
Jugendwart Rolf Wohlwender, den vier neue Ausbilder entlasten, berichtete von zahlreichen Aktivitäten des 21-köpfigen Nachwuchses, der mit Proben, Übungen und geselligen Veranstaltungen jugendgerecht und mit viel Spaß an die aktive Wehr herangeführt wird. Hauptsächlich für den Erwerb der „Jugendflamme“ will die Jugendfeuerwehr im neuen Vereinsjahr trainieren.
Auch die aktive Wehr hat sich für die nächste Zukunft viel vorgenommen: Neben der gewaltigen Herausforderung einer Einsatzübung am Pflegeheim stehen besonders die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen im kommenden Jahr bevor. Mehrere Veranstaltungen sollen über das Jahr verteilt werden, darunter eine Neuauflage des Events „Feuer im Gemäuer“, der vor zehn Jahren etliche tausend Besucher in die Stadt lockte. Neu bei der Feuerwehr sind übrigens auch grüne Stoffdrachen, die bei Einsätzen an betroffene Kinder verschenkt werden.
Nur Lob gab es von Bürgermeister Thomas Kugler, der die Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeugs für Ende März in Aussicht stellte: „Die Freiwillige Feuerwehr Pfullendorf stellt eine der Hauptstützen im Kreis dar.“ Es sei ein wichtiger Dienst in der Stadt, andere Menschen zu retten, dankte er den Feuerwehrleuten. „Unheimliche gute Arbeit“ werde von der Führungscrew geleistet. Nachdrücklich hob Kugler die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit aller Abteilungen hervor, ein Ziel, zu dem der Weg laut Josef Roth, Kommandant der Abteilung Aach-Linz, zwar noch Schlaglöcher habe, der aber zunehmend geebnet werde. „Wir können zusammenarbeiten“, verwies Roth auf die gemeinsamen Großeinsätze bei Veranstaltungen.
Mit Johannes Rauch, Tobias Krom und Roberto Neie konnte Kommandant Dippel nach einjähriger Probezeit drei Neuzugänge in den Reihen der Stadtwehr willkommen heißen. Für acht Feuerwehrleute begann mit der Hauptversammlung die Probezeit.
(Erschienen: 10.03.2010 10:35)

































