Stadtnachrichten Pfullendorf
DSL: Schnelles Internet kommt bald
Die Baumaßnahme sei annähernd abgeschlossen, führte Bürgermeister Werner Müller in die Thematik ein. Derzeit würden die Glasfaserkabel verlegt, einige Restarbeiten stünden noch bei den Tiefbauarbeiten aus. „Das klappt bis zum 31. Dezember“, sagte Müller bezüglich der vorgegebenen Fertigstellungsfrist.
„Der Vertrag ist bereits unterschrieben, wir müssen Sie formell um Ihre Zustimmung bitten“, legte Hauptamtsleiter Michael Wenzler die nun einheitlichen Verträge zur Gründung einer Breitbandverwaltungsgesellschaft und einer Breitbandversorgungsgesellschaft mit den Gemeinden Sigmaringen, Inzigkofen, Leibertingen, Ostrach, Sauldorf, Illmensee, Hohenfels und Meßkirch vor. „Ich bin sicher, dass das nicht eintreten wird“, beantwortete Müller die Frage von Thomas Seiler, „müssen wir da in den Haushalt etwas einstellen“, nach der im Vertrag festgelegten Nachschusspflicht, die für die Gemeinde Wald 82 380 Euro beträgt. Wenzler informierte weiter, dass die Geschäftsführung der Gesellschaften bei den Sigmaringer Stadtwerken liegt. Trotz des „sicherlich höheren“ Zeitaufwands würden die beiden Geschäftsführer Bernt Aßfalg und Andreas Gräfe derzeit mit nur 400 Euro entlohnt. Später sei vorgesehen, die Geschäftsführertätigkeit nach dem tatsächlichen Aufwand zu honorieren. Alfons Häuslers sorgenvolle Frage nach einem Betreiber beantwortete Wenzler: „Wenn kein Betreiber gefunden wird, betreibt die Breitbandversorgungsgesellschaft das Netz selbst.“
Müller wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es bereits einige Anwohner in der Hohenzollernstraße gibt, die sich mit den derzeitigen Tiefbauarbeiten zugleich einen DSL-Anschluss ins Haus legen lassen möchten. Weil für diese Leistung noch keine kalkulierten Kosten vorliegen, empfahl Müller, sich am Beispiel der Stadt Meßkirch zu orientieren, die je Hausanschluss 990 Euro abrechnet. „Das ist mir zu wenig“, befürchtete Thomas Seiler, dass die tatsächlichen Kosten, vor allem, wenn speziell aufgegraben werden muss, deutlich höher sind. Ausdrücklich legte das Gremium fest, dass die nun mit 990 Euro festgelegten Gebühren lediglich für Anschlüsse gelten, die im Zusammenhang mit einer Straßenbaumaßnahme erstellt werden. Angeschlossen wird nur, wer den Anschluss wünscht. „Es ist eine Investition in die Zukunft“, sagte Wenzler, „niemand weiß, wann der Betreiber das Netz tatsächlich betreibt.“
(Erschienen: 01.12.2010 17:50)
Die Baumaßnahme sei annähernd abgeschlossen, führte Bürgermeister Werner Müller in die Thematik ein. Derzeit würden die Glasfaserkabel verlegt, einige Restarbeiten stünden noch bei den Tiefbauarbeiten aus. „Das klappt bis zum 31. Dezember“, sagte Müller bezüglich der vorgegebenen Fertigstellungsfrist.
„Der Vertrag ist bereits unterschrieben, wir müssen Sie formell um Ihre Zustimmung bitten“, legte Hauptamtsleiter Michael Wenzler die nun einheitlichen Verträge zur Gründung einer Breitbandverwaltungsgesellschaft und einer Breitbandversorgungsgesellschaft mit den Gemeinden Sigmaringen, Inzigkofen, Leibertingen, Ostrach, Sauldorf, Illmensee, Hohenfels und Meßkirch vor. „Ich bin sicher, dass das nicht eintreten wird“, beantwortete Müller die Frage von Thomas Seiler, „müssen wir da in den Haushalt etwas einstellen“, nach der im Vertrag festgelegten Nachschusspflicht, die für die Gemeinde Wald 82 380 Euro beträgt. Wenzler informierte weiter, dass die Geschäftsführung der Gesellschaften bei den Sigmaringer Stadtwerken liegt. Trotz des „sicherlich höheren“ Zeitaufwands würden die beiden Geschäftsführer Bernt Aßfalg und Andreas Gräfe derzeit mit nur 400 Euro entlohnt. Später sei vorgesehen, die Geschäftsführertätigkeit nach dem tatsächlichen Aufwand zu honorieren. Alfons Häuslers sorgenvolle Frage nach einem Betreiber beantwortete Wenzler: „Wenn kein Betreiber gefunden wird, betreibt die Breitbandversorgungsgesellschaft das Netz selbst.“
Müller wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es bereits einige Anwohner in der Hohenzollernstraße gibt, die sich mit den derzeitigen Tiefbauarbeiten zugleich einen DSL-Anschluss ins Haus legen lassen möchten. Weil für diese Leistung noch keine kalkulierten Kosten vorliegen, empfahl Müller, sich am Beispiel der Stadt Meßkirch zu orientieren, die je Hausanschluss 990 Euro abrechnet. „Das ist mir zu wenig“, befürchtete Thomas Seiler, dass die tatsächlichen Kosten, vor allem, wenn speziell aufgegraben werden muss, deutlich höher sind. Ausdrücklich legte das Gremium fest, dass die nun mit 990 Euro festgelegten Gebühren lediglich für Anschlüsse gelten, die im Zusammenhang mit einer Straßenbaumaßnahme erstellt werden. Angeschlossen wird nur, wer den Anschluss wünscht. „Es ist eine Investition in die Zukunft“, sagte Wenzler, „niemand weiß, wann der Betreiber das Netz tatsächlich betreibt.“
(Erschienen: 01.12.2010 17:50)































