Stadtnachrichten Pfullendorf
Fundkatzen landen jetzt im Tierheim
Im Vorfeld berichtete Ilona Breitsamer bei der Hauptversammlung in Vertretung der erkrankten Vorsitzenden Angelika Mentolo von zahlreichen Einsätzen, die hauptsächlich „jede Menge Katzen“ betrafen, in der Regel zugelaufene oder ausgesetzte Katzen, die ins Katzenasyl aufgenommen und weitervermittelt wurden. „Wir können keine Katzen mehr aufnehmen“, informierte Breitsamer, dass das Katzenasyl im September umzugsbedingt geschlossen wurde und Fundkatzen nun an das Tierheim überstellt werden. Was die stellvertretende Vorsitzende besonders irritierte: Eine etwa zwei bis drei Jahre alte, bei Maria Schray zugelaufene, sehr wertvolle Birma-Katze, die sogar ein Halsband trug, wurde trotz Hinweisen in der Presse nicht von ihrem Besitzer abgeholt. Hasen und Wellensittichen sowie ausgesetzten und verwahrlosten Hunden galt die weitere Aufmerksamkeit der Tierschützer, wobei Breitsamer insbesondere heftige Kritik an dem aktuellen Trend der Chihuahua äußerte: „Es ist offensichtlich gerade Mode, diese kleinen Hunde mit über die Grenzen zu bringen. Dabei werden die Tiere meist unter üblen Bedingungen gezüchtet und sind häufig krank.“
Deutliche Worte fand auch Tierärztin Dr. Ursula Fischer, die im Verein das Amt der Schriftführerin inne hat. „Der Hund wird als infektiöser Mitbewohner dargestellt, das ärgert mich“, verwies sie auf regelmäßige Warnungen, wonach Hundekot auf Feldern eine Gefahr für das Tierfutter und damit für die menschliche Nahrung darstellt. Haushunde seien entwurmt und geimpft und erhielten abgekochtes und hervorragend zubereitetes Futter. Anders sei es bei Füchsen, Rehen, Vögeln, Katzen oder Hofhunden. Diese Tiere seien auf den Feldern unterwegs und würden nicht gegen Krankheit versorgt, aber davon spreche keiner.
(Erschienen: 07.02.2012 13:15)
Im Vorfeld berichtete Ilona Breitsamer bei der Hauptversammlung in Vertretung der erkrankten Vorsitzenden Angelika Mentolo von zahlreichen Einsätzen, die hauptsächlich „jede Menge Katzen“ betrafen, in der Regel zugelaufene oder ausgesetzte Katzen, die ins Katzenasyl aufgenommen und weitervermittelt wurden. „Wir können keine Katzen mehr aufnehmen“, informierte Breitsamer, dass das Katzenasyl im September umzugsbedingt geschlossen wurde und Fundkatzen nun an das Tierheim überstellt werden. Was die stellvertretende Vorsitzende besonders irritierte: Eine etwa zwei bis drei Jahre alte, bei Maria Schray zugelaufene, sehr wertvolle Birma-Katze, die sogar ein Halsband trug, wurde trotz Hinweisen in der Presse nicht von ihrem Besitzer abgeholt. Hasen und Wellensittichen sowie ausgesetzten und verwahrlosten Hunden galt die weitere Aufmerksamkeit der Tierschützer, wobei Breitsamer insbesondere heftige Kritik an dem aktuellen Trend der Chihuahua äußerte: „Es ist offensichtlich gerade Mode, diese kleinen Hunde mit über die Grenzen zu bringen. Dabei werden die Tiere meist unter üblen Bedingungen gezüchtet und sind häufig krank.“
Deutliche Worte fand auch Tierärztin Dr. Ursula Fischer, die im Verein das Amt der Schriftführerin inne hat. „Der Hund wird als infektiöser Mitbewohner dargestellt, das ärgert mich“, verwies sie auf regelmäßige Warnungen, wonach Hundekot auf Feldern eine Gefahr für das Tierfutter und damit für die menschliche Nahrung darstellt. Haushunde seien entwurmt und geimpft und erhielten abgekochtes und hervorragend zubereitetes Futter. Anders sei es bei Füchsen, Rehen, Vögeln, Katzen oder Hofhunden. Diese Tiere seien auf den Feldern unterwegs und würden nicht gegen Krankheit versorgt, aber davon spreche keiner.
(Erschienen: 07.02.2012 13:15)


































