Stadtnachrichten Pfullendorf
Aus: Am Krankenhaus Pfullendorf wird die Geburtshilfe eingestellt
Das Ende der Geburtshilfe in Pfullendorf geht ohne betriebsbedingte Kündigungen vonstatten, erläuterte Pflegedienstleiter Schützmeier. Mit den Hebammen sei eine einvernehmliche Lösung gefunden worden. Sie werden künftig in Bad Saulgau und Sigmaringen eingesetzt. „Wir hoffen natürlich, dass die Geburten im Landkreis bleiben“, sagte Römpp. Deshalb wird es am Krankenhaus in Pfullendorf für die schwangeren Frauen im Einzugsgebiet alle Leistungen die den Hebammen-Kontakt betreffen wie bisher geben.Geburtsvorbereitungskurse, Hebammen-Sprechstunden, Säuglingspflegekurse, Ernährungssprechstunden, Erste-Hilfe-Seminare für Kleinkinder und für die Nachsorge wird ein Still-Café als Treff im Krankenhaus angeboten. Die Vorstellung der Kreiß-Säale vor der Entbindung in Sigmaringen beziehungsweise Bad Saulgau mit der Hebannne versteht sich von selbst. Für diesen ganzen Bereich wird Hebamme Ruth Schwarz zuständig sein, die zu 50 Prozent im Angestelltenverhältnis arbeiten wird.
An Arbeitsplätzen gesamt sind von dem Ende der Geburtshilfe in Pfullendorf vier Hebammen betroffen, wovon eine in Vollzeit und drei auf einer halben Stelle arbeiten. Betriebswirtschaftlich gerechnet sind es 2,5 Planstellen. An Kinderkrankenschwestern sind es fünf betroffene Arbeitnehmerinnen, die sich 3,5 Planstellen teilen.
Das Ende der Geburtshilfe in Pfullendorf wurde seitens der Verwaltung bedauert. „Wir kriegen aber keine Ärzte“, nannte Römpp den wichtigsten Grund, der mit der – im Vergleich in Pfullendorf sowieso schon schwachen Geburtenzahl jetzt das Aus befördert hat. „Wir bräuchten eigentlich 5,5 Fachärzte um eine Versorgung an 365 Tagen arbeitszeitgesetzlich gerecht abzudecken“, sagte Römpp. Da von den früheren Belegärzten (Römpp: „Die haben höchsten Einsatz gebracht“) aus verschiedenen Gründen nur noch einer zur Verfügung stehen würde, sei das unabhängig davon, dass man „derzeit sowieso keinen geeigneten Arzt“ finde, schlicht wirtschaftlich nicht mehr machbar. „Wir haben in einem Jahr 80000 Euro allein an Inseraten ausgegeben, um für Bad Saulgau einen Arzt zu finden“, sagte Bendel ergänzend. Nun hat aber Bad Saulgau 320 Geburten im Jahr 2010 verbucht, gegenüber 196 am Krankenhaus in Pfullendorf.
Neue Chirurgie-Chefärztin und Gefäßspezialistin heißt Dolores de Mattia
Auslöser für die Umstrukturierung ist der Wechsel an der Spitze der Chirurgie nach dem Weggang von Dr. Christoph Miltenberger, dem zuständigen Spezialisten für die Gefäßchirugie in Pfullendorf, dem Schwerpunkt des Krankenhauses Pfullendorf innerhalb des Kliniken-Verbunds. Diesen Schwerpunkt wird das Haus mit seiner algemeinchirurgischen Abteilung und Inneren Abteilung auch weiter behalten. De Mattia wird am 1. Dezember anfangen. Die Koninuität in der Versorgung der Patienten in Pfullendorf bleibt gewahrt. Sprechstunden der Gefäßchirurgie hält Dr. Ulrike Voll, koresndiernd mit Dr. Alfons Flaig beziehungsweise Dr. Martin Mauch für die verschiedenen Sektoren in diesem Bereich. Für Operationen bei der stationären Versorgung wurde für die Zeit bis 1. Dezember eine Kooperationsvereinbarung mit der Oberschwabenklinik in Ravensburg geschlossen. Was die allgemeine Chirurgie betrifft, wird die von Dr. Taibi El Amrani abgedeckt, der dafür wie die oben genannten – von der KV (Kassenärtzliche Versorgung eine entsprechende, befristete Genehmigung erhalten hat.
(Erschienen: 05.10.2011 10:35)
Das Ende der Geburtshilfe in Pfullendorf geht ohne betriebsbedingte Kündigungen vonstatten, erläuterte Pflegedienstleiter Schützmeier. Mit den Hebammen sei eine einvernehmliche Lösung gefunden worden. Sie werden künftig in Bad Saulgau und Sigmaringen eingesetzt. „Wir hoffen natürlich, dass die Geburten im Landkreis bleiben“, sagte Römpp. Deshalb wird es am Krankenhaus in Pfullendorf für die schwangeren Frauen im Einzugsgebiet alle Leistungen die den Hebammen-Kontakt betreffen wie bisher geben.Geburtsvorbereitungskurse, Hebammen-Sprechstunden, Säuglingspflegekurse, Ernährungssprechstunden, Erste-Hilfe-Seminare für Kleinkinder und für die Nachsorge wird ein Still-Café als Treff im Krankenhaus angeboten. Die Vorstellung der Kreiß-Säale vor der Entbindung in Sigmaringen beziehungsweise Bad Saulgau mit der Hebannne versteht sich von selbst. Für diesen ganzen Bereich wird Hebamme Ruth Schwarz zuständig sein, die zu 50 Prozent im Angestelltenverhältnis arbeiten wird.
An Arbeitsplätzen gesamt sind von dem Ende der Geburtshilfe in Pfullendorf vier Hebammen betroffen, wovon eine in Vollzeit und drei auf einer halben Stelle arbeiten. Betriebswirtschaftlich gerechnet sind es 2,5 Planstellen. An Kinderkrankenschwestern sind es fünf betroffene Arbeitnehmerinnen, die sich 3,5 Planstellen teilen.
Das Ende der Geburtshilfe in Pfullendorf wurde seitens der Verwaltung bedauert. „Wir kriegen aber keine Ärzte“, nannte Römpp den wichtigsten Grund, der mit der – im Vergleich in Pfullendorf sowieso schon schwachen Geburtenzahl jetzt das Aus befördert hat. „Wir bräuchten eigentlich 5,5 Fachärzte um eine Versorgung an 365 Tagen arbeitszeitgesetzlich gerecht abzudecken“, sagte Römpp. Da von den früheren Belegärzten (Römpp: „Die haben höchsten Einsatz gebracht“) aus verschiedenen Gründen nur noch einer zur Verfügung stehen würde, sei das unabhängig davon, dass man „derzeit sowieso keinen geeigneten Arzt“ finde, schlicht wirtschaftlich nicht mehr machbar. „Wir haben in einem Jahr 80000 Euro allein an Inseraten ausgegeben, um für Bad Saulgau einen Arzt zu finden“, sagte Bendel ergänzend. Nun hat aber Bad Saulgau 320 Geburten im Jahr 2010 verbucht, gegenüber 196 am Krankenhaus in Pfullendorf.
Neue Chirurgie-Chefärztin und Gefäßspezialistin heißt Dolores de Mattia
Auslöser für die Umstrukturierung ist der Wechsel an der Spitze der Chirurgie nach dem Weggang von Dr. Christoph Miltenberger, dem zuständigen Spezialisten für die Gefäßchirugie in Pfullendorf, dem Schwerpunkt des Krankenhauses Pfullendorf innerhalb des Kliniken-Verbunds. Diesen Schwerpunkt wird das Haus mit seiner algemeinchirurgischen Abteilung und Inneren Abteilung auch weiter behalten. De Mattia wird am 1. Dezember anfangen. Die Koninuität in der Versorgung der Patienten in Pfullendorf bleibt gewahrt. Sprechstunden der Gefäßchirurgie hält Dr. Ulrike Voll, koresndiernd mit Dr. Alfons Flaig beziehungsweise Dr. Martin Mauch für die verschiedenen Sektoren in diesem Bereich. Für Operationen bei der stationären Versorgung wurde für die Zeit bis 1. Dezember eine Kooperationsvereinbarung mit der Oberschwabenklinik in Ravensburg geschlossen. Was die allgemeine Chirurgie betrifft, wird die von Dr. Taibi El Amrani abgedeckt, der dafür wie die oben genannten – von der KV (Kassenärtzliche Versorgung eine entsprechende, befristete Genehmigung erhalten hat.
(Erschienen: 05.10.2011 10:35)


































