Stadtnachrichten Pfullendorf
Alno: Deisel geht auf Vergleich nicht ein
Bei dem Rechtsstreit geht es bekanntlich um Ansprüche, die Deisel über das Ende seines ordentlichen Vertrags bis 30. September 2011 erhebt. Deisel hatte nach seiner Entlassung im Frühjahr 2011 die Klage eingereicht. In dem Verfahren hatte zunächst Alno im November vergangenen Jahres Deisel einen Vergleich vorgeschlagen, der jedoch von Deisel nicht angenommen wurde.
Auf dessen Grundlage hatte das Gericht im Dezember einen Vergleichsvorschlag vorgelegt. Das Unternehmen sieht einem Gerichtsurteil aufgrund des bisherigen Verlaufs des Verfahrens zuversichtlich entgegen. Allerdings muss ein Urteil des Landgerichts nicht das Ende des Verfahrens bedeuten, da ein Einspruch auf der nächst höherer Instanz möglich ist.
Außerdem gibt es beim Küchenmöbelkonzern Alno keinen Mehrheitsaktionär mehr. Der Stimmbindungsvertrag zwischen den beiden Großaktionären Küchen Holding GmbH und Whirlpool wurde beendet, teilte das Unternehmen gestern in Pfullendorf (Landkreis Sigmaringen) mit. Die Küchen Holding hält 36,33 Prozent, Whirlpool 18 Prozent. Die restlichen Aktien befinden sich in Streubesitz. Mit der Änderung der Stimmrechte hofft das Unternehmen auf den Einstieg neuer Investoren.
Im Interview mit der Schwäbischen Zeitung kündigte der neue Alno-Vorstand Elmar Dufner an, das Geschäft in Asien und Osteuropa auszuweiten.
Lesen Sie in der Montagsausgabe der Schwäbischen Zeitung ein ausführliches Interview mit dem neuen Alno Vorstand Elmar Duffner.
(Erschienen: 03.02.2012 17:00)
| Themendossier: Alno: Ein Küchenhersteller in der Krise |
Bei dem Rechtsstreit geht es bekanntlich um Ansprüche, die Deisel über das Ende seines ordentlichen Vertrags bis 30. September 2011 erhebt. Deisel hatte nach seiner Entlassung im Frühjahr 2011 die Klage eingereicht. In dem Verfahren hatte zunächst Alno im November vergangenen Jahres Deisel einen Vergleich vorgeschlagen, der jedoch von Deisel nicht angenommen wurde.
Auf dessen Grundlage hatte das Gericht im Dezember einen Vergleichsvorschlag vorgelegt. Das Unternehmen sieht einem Gerichtsurteil aufgrund des bisherigen Verlaufs des Verfahrens zuversichtlich entgegen. Allerdings muss ein Urteil des Landgerichts nicht das Ende des Verfahrens bedeuten, da ein Einspruch auf der nächst höherer Instanz möglich ist.
Außerdem gibt es beim Küchenmöbelkonzern Alno keinen Mehrheitsaktionär mehr. Der Stimmbindungsvertrag zwischen den beiden Großaktionären Küchen Holding GmbH und Whirlpool wurde beendet, teilte das Unternehmen gestern in Pfullendorf (Landkreis Sigmaringen) mit. Die Küchen Holding hält 36,33 Prozent, Whirlpool 18 Prozent. Die restlichen Aktien befinden sich in Streubesitz. Mit der Änderung der Stimmrechte hofft das Unternehmen auf den Einstieg neuer Investoren.
Im Interview mit der Schwäbischen Zeitung kündigte der neue Alno-Vorstand Elmar Dufner an, das Geschäft in Asien und Osteuropa auszuweiten.
Lesen Sie in der Montagsausgabe der Schwäbischen Zeitung ein ausführliches Interview mit dem neuen Alno Vorstand Elmar Duffner.
(Erschienen: 03.02.2012 17:00)


































