Rund um Pfullendorf
Gemeindeverwaltung gibt den Illmensee nicht frei

Und Hoffmann ergänzt: „Gefroren heißt eben nicht immer tragend.“ Klirrende Kälte hat die Region seit Wochen zwar fest im Griff, wer allerdings auf zugefrorenen Seen grazil seine Runden drehen will, begibt sich unter Umständen in Gefahr.
Als Beispiel, nicht aber als Vorbild für Illmensee dient Hamburg. Dort ist es schon 15 Jahre her, dass die Behörden das letzte Mal das Eis der Außenalster freigaben. Jetzt ist es wieder so weit: Das Eis ist dick genug. Experten haben die Tragfähigkeit ausgiebig geprüft. 15 bis 22 Zentimeter soll es dick sein. Allerdings gilt dennoch auch dort: Nur auf eigene Gefahr.
Und genau diesen Punkt betont Jürgen Hoffman wiederholt. „Wir bitten darum, dass man es sorgfältig abwägt“, sagt er. Um gefahrlos Eislaufen zu können, müsse das Eis mindestens 15 Zentimeter dick sein, ist von der DLRG Friedrichshafen zu erfahren. Die sicherste Variante sei jedoch in jedem Fall eine künstliche Eisbahn. Etwa die Eislauffläche im Pfullendorfer Eiszelt. Dort sind dem Kufenspaß keine Grenzen gesetzt, Einbruchgefahr ausgeschlossen.
Weder für den Illmensee noch für den Ruschweiler See, den Volzer See oder für andere Eisflächen etwa auf kleinen Weihern werde es eine Freigabe geben. Darauf weist Bürgermeister Hoffmann mit Nachdruck hin. Er habe jedoch Verständnis für die Wünsche der Bevölkerung, die ortsnahen Seen als Eisfläche nutzen zu wollen. Daher gilt: „Wir werden niemanden bestrafen, der drauf geht.“
Besonders Eltern sollten ihre Aufsichtspflicht unbedingt ernst nehmen. Denn: Auch bei andauernder Kälte bestehe die Gefahr, dass Personen durchs Eis brechen. Die Warnschilder sind am Ufer des Illmensees platziert. Ein eisiger Wind fegte am Donnerstagnachmittag über die Oberfläche. Einige Unverdrossene zogen dennoch ihre Kreise auf Kufen.
(Erschienen: 12.02.2012 08:33)

Und Hoffmann ergänzt: „Gefroren heißt eben nicht immer tragend.“ Klirrende Kälte hat die Region seit Wochen zwar fest im Griff, wer allerdings auf zugefrorenen Seen grazil seine Runden drehen will, begibt sich unter Umständen in Gefahr.
Als Beispiel, nicht aber als Vorbild für Illmensee dient Hamburg. Dort ist es schon 15 Jahre her, dass die Behörden das letzte Mal das Eis der Außenalster freigaben. Jetzt ist es wieder so weit: Das Eis ist dick genug. Experten haben die Tragfähigkeit ausgiebig geprüft. 15 bis 22 Zentimeter soll es dick sein. Allerdings gilt dennoch auch dort: Nur auf eigene Gefahr.
Und genau diesen Punkt betont Jürgen Hoffman wiederholt. „Wir bitten darum, dass man es sorgfältig abwägt“, sagt er. Um gefahrlos Eislaufen zu können, müsse das Eis mindestens 15 Zentimeter dick sein, ist von der DLRG Friedrichshafen zu erfahren. Die sicherste Variante sei jedoch in jedem Fall eine künstliche Eisbahn. Etwa die Eislauffläche im Pfullendorfer Eiszelt. Dort sind dem Kufenspaß keine Grenzen gesetzt, Einbruchgefahr ausgeschlossen.
Weder für den Illmensee noch für den Ruschweiler See, den Volzer See oder für andere Eisflächen etwa auf kleinen Weihern werde es eine Freigabe geben. Darauf weist Bürgermeister Hoffmann mit Nachdruck hin. Er habe jedoch Verständnis für die Wünsche der Bevölkerung, die ortsnahen Seen als Eisfläche nutzen zu wollen. Daher gilt: „Wir werden niemanden bestrafen, der drauf geht.“
Besonders Eltern sollten ihre Aufsichtspflicht unbedingt ernst nehmen. Denn: Auch bei andauernder Kälte bestehe die Gefahr, dass Personen durchs Eis brechen. Die Warnschilder sind am Ufer des Illmensees platziert. Ein eisiger Wind fegte am Donnerstagnachmittag über die Oberfläche. Einige Unverdrossene zogen dennoch ihre Kreise auf Kufen.
(Erschienen: 12.02.2012 08:33)

































