Rund um Pfullendorf
Benefizkonzert wirkt über die Gemeinde hinaus

Von Herzen kommend
Dass es der Familie Atzenhofer (die SZ berichtete jeweils aktuell über die Benefizveranstaltungen) am Mitmenschlichen in ihren gesundheitlich extrem belasteten Zeiten nicht mangelt, hatte gegen Ende des Konzerts Lothar Riebsamen, momentan Mitglied des deutschen Bundestages, in seiner Ansprache gewünscht und hervor gehoben. Als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Herdwangen-Schönach und Gründervater der Bürgerstiftung, über die auch die Spendengelder verteilt werden, postulierte Lothar Riebsamen deutlich das Motto der von Ehrenamtlichen getragenen Vereinigung: „Es gibt nichts Gutes – Außer man tut es!“ Um das Gute zu tun und es auch stimmstark mit ihren Chorgesängen zu unterstützen, fanden sich am Sonntagabend zirka 90 Sängerinnen und Sänger zusammen. Das Ergebnis: Ein eindrucksvolles Chorprogramm mit vielfältiger, musikalischer Untermalung und harmonisch aufeinander abgestimmten Auftritten.
Unter Gottes Licht
Schon beim „Opening“ der Gruppe „Sing Sang Song“ aus Herdwangen ist die Brücke ihres Repertoires weit gespannt gewesen: Das reichte vom kerzenbeleuteten Einzug in das Gotteshaus mit „Let the Heaven Light shine on me“, über Gesungenes aus dem Lukasevangelium, bis hin zum Religious Rap „Tausend Jahre wie ein Tag“ aus der Feder des Multikomponisten Gregor Linßen. Ihre musische Stärke ins Programm gebracht hatte auch das Lehrerkollegium der Eichberg-Realschule mit der Hymne von Barclay James Harvest „River so deep – Mountain so high“ die da weiter geht: „Willst Du Gott sehen – move on the other side“. Die klassische Seite der kirchenchoralen Darbietungen, aber auch hier mit Liedern und Texten im modernen Gewand, ließ der Kirchenchor Herdwangen ertönen. Gleich seine erste Nummer lautete: „Singen macht Spaß“ - eine unüberhörbare Werbung für den lokalen und regionalen Chorgesang.
Von Gott gehalten
Dass die von Josef Blender gegründeten „Chips & Flips“ inzwischen ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt haben, ist beim Herdwanger Benefizkonzert wieder einmal nicht zu überhören gewesen. Ob „California Blue“, „Bridge over troubled Water“ oder das von Josef Blender ebenfalls speziell für seinen Chor gesetzte „Give me that old time Religion“ - den „Chips“ ist die Freude am Mitmachen nicht nur an zu sehen, sondern spricht aus jeder gesungenen Passage. Da gerät der Schlussapplaus schnell zur Ovation im Kirchenschiff, zumal das afrikanische „Masithi“ schon beinahe ein „Traditional“ der Chips & Flips geworden ist, das die Zuhörer immer wieder von den (Kirchen)-Bänken reißt. Als „Haus-Meister“ im Herdwanger Gotteshaus hatte Pfarrer Meinrad Huber zum Abschluss des Benefizkonzerts in Sankt Peter und Paul mit seinem Dank an die vielfältige Hilfsbereitschaft auch spirituell genau den richtigen Ton getroffen. Sein Gebet „Ich bin gehalten – letztlich auch von Dir“, konnte dem Benefizabend eine weiter weisende Perspektive geben.
(Erschienen: 07.02.2012 13:20)

Von Herzen kommend
Dass es der Familie Atzenhofer (die SZ berichtete jeweils aktuell über die Benefizveranstaltungen) am Mitmenschlichen in ihren gesundheitlich extrem belasteten Zeiten nicht mangelt, hatte gegen Ende des Konzerts Lothar Riebsamen, momentan Mitglied des deutschen Bundestages, in seiner Ansprache gewünscht und hervor gehoben. Als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Herdwangen-Schönach und Gründervater der Bürgerstiftung, über die auch die Spendengelder verteilt werden, postulierte Lothar Riebsamen deutlich das Motto der von Ehrenamtlichen getragenen Vereinigung: „Es gibt nichts Gutes – Außer man tut es!“ Um das Gute zu tun und es auch stimmstark mit ihren Chorgesängen zu unterstützen, fanden sich am Sonntagabend zirka 90 Sängerinnen und Sänger zusammen. Das Ergebnis: Ein eindrucksvolles Chorprogramm mit vielfältiger, musikalischer Untermalung und harmonisch aufeinander abgestimmten Auftritten.
Unter Gottes Licht
Schon beim „Opening“ der Gruppe „Sing Sang Song“ aus Herdwangen ist die Brücke ihres Repertoires weit gespannt gewesen: Das reichte vom kerzenbeleuteten Einzug in das Gotteshaus mit „Let the Heaven Light shine on me“, über Gesungenes aus dem Lukasevangelium, bis hin zum Religious Rap „Tausend Jahre wie ein Tag“ aus der Feder des Multikomponisten Gregor Linßen. Ihre musische Stärke ins Programm gebracht hatte auch das Lehrerkollegium der Eichberg-Realschule mit der Hymne von Barclay James Harvest „River so deep – Mountain so high“ die da weiter geht: „Willst Du Gott sehen – move on the other side“. Die klassische Seite der kirchenchoralen Darbietungen, aber auch hier mit Liedern und Texten im modernen Gewand, ließ der Kirchenchor Herdwangen ertönen. Gleich seine erste Nummer lautete: „Singen macht Spaß“ - eine unüberhörbare Werbung für den lokalen und regionalen Chorgesang.
Von Gott gehalten
Dass die von Josef Blender gegründeten „Chips & Flips“ inzwischen ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt haben, ist beim Herdwanger Benefizkonzert wieder einmal nicht zu überhören gewesen. Ob „California Blue“, „Bridge over troubled Water“ oder das von Josef Blender ebenfalls speziell für seinen Chor gesetzte „Give me that old time Religion“ - den „Chips“ ist die Freude am Mitmachen nicht nur an zu sehen, sondern spricht aus jeder gesungenen Passage. Da gerät der Schlussapplaus schnell zur Ovation im Kirchenschiff, zumal das afrikanische „Masithi“ schon beinahe ein „Traditional“ der Chips & Flips geworden ist, das die Zuhörer immer wieder von den (Kirchen)-Bänken reißt. Als „Haus-Meister“ im Herdwanger Gotteshaus hatte Pfarrer Meinrad Huber zum Abschluss des Benefizkonzerts in Sankt Peter und Paul mit seinem Dank an die vielfältige Hilfsbereitschaft auch spirituell genau den richtigen Ton getroffen. Sein Gebet „Ich bin gehalten – letztlich auch von Dir“, konnte dem Benefizabend eine weiter weisende Perspektive geben.
(Erschienen: 07.02.2012 13:20)

































