Pfullendorf Sport
Sijaric verbannt Plavci ins F-Team

Weniger nachsichtig zeigte sich der Coach hingegen mit Stürmer Nedzad Plavci (23), der vor dieser Saison von Oberligist FC 08 Villingen in den Linzgau gewechselt war. Sijaric hat den wuseligen Angreifer (zwei Saisontreffer bei 14 Einsätzen) ins Landesliga-F-Team verbannt. „Nedzad hat mir mitgeteilt, dass er mit seiner Situation unzufrieden sei, weil er in der Vorrunde zu wenig Einsatzzeiten bekommen habe. Er will den Verein wechseln, würde gerne auch zwei oder drei Klassen tiefer spielen. Nur um wieder regelmäßig spielen zu können.“ Weil sich noch kein Interessent beim Sportclub gemeldet habe, hat Sijaric Plavci nun erstmal zu Patrick Hagg ins F-Team verbannt. „Ich habe ihm gesagt, dass er sich bei uns dem Konkurrenzkampf stellen müsse. Ich kann bei uns nur vier Spielern einen Stammplatz garantieren: Falkenmayer, Schreyeck, Braun und Saccone werden immer spielen, wenn sie fit sind. Der Rest muss kämpfen. Und wer das nicht will, mit dem kann ich nichts anfangen“, so Sijarics knallharte Ansage Richtung Plavci. Sollte sich ein Verein melden, so Sijaric weiter, werde man Plavci keine Steine in den Weg legen.
Unklar bleibt auch weiterhin die Zukunft von Ex-Mittelfeldspieler Christian Jeske, den einst noch Sijaric-Vorgänger Kristijan Djordjevic ins F-Team verbannte und dem seither die Tür zurück ins Regionalligateam verschlossen bleibt. Jeske hatte von Dienstag an bis gestern mit Regionalligist Eintracht Trier ein Trainingslager in Leipzig verbracht, sich dort nach eigener Aussage aber „nicht in bester Form präsentieren können, weil mir einfach drei oder vier Monate Regionalligaspielpraxis fehlen.“ Jeske lägen insgesamt sechs Angebote auf dem Tisch (von Trier bislang nicht, d. Red.), die ihn aber nicht unbedingt reizten. „Ich kann mir deshalb weiterhin gut vorstellen, meinen Vertrag in Pfullendorf bis zum 30. Juni zu erfüllen. Auch, weil ich in Sachen Studium auf der Zielgeraden liege.“
Ohne Plavci, Giba und Tolentino oder Jeske bestreitet der Regionalligist heute um 14 Uhr (Sportplatz Flüeli) beim Schweizer Zweitliga-Zehnten FC Winterthur sein erstes „Freilufttestspiel“ des neuen Jahres. Sijaric will jedem seiner Spieler zumindest 45 Minuten Gelegenheit geben, sich auszupowern. „Wir wollen so schnell wie möglich unseren Rhythmus finden, um ab dem 3. März dort weiter zu machen , wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben.“ Zur Erinnerung: Nachdem der SCP wochenlang das Tabellenende und erst am elften Spieltag zum ersten Saisonsieg kam (4:2 in Memmingen) trat Kristijan Djordjevic zehn Tage später vor dem Spiel bei den Stuttgarter Kickers zurück. Sijaric übernahm, holte ausn neun Spielen vier Siege und zwei Remis, womit der SCP vor der Winterpause die Rote Laterne an Bayern Alzenau abgab und den Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld wahrte.
Sijaric legt, anders als noch in der Sommervorbereitung unter Djordjevic, mittlerweile gesteigerten Wert auf passable Testspielergebnisse. „Man sagt zwar immer, die hätten nur begrenzte Aussagekraft. Aber bei uns haben die Testspielniederlagen im Sommer damals eindeutig negative Spuren hinterlassen. Das soll uns nicht noch einmal passieren.“
(Erschienen: 22.01.2012 18:30)

Weniger nachsichtig zeigte sich der Coach hingegen mit Stürmer Nedzad Plavci (23), der vor dieser Saison von Oberligist FC 08 Villingen in den Linzgau gewechselt war. Sijaric hat den wuseligen Angreifer (zwei Saisontreffer bei 14 Einsätzen) ins Landesliga-F-Team verbannt. „Nedzad hat mir mitgeteilt, dass er mit seiner Situation unzufrieden sei, weil er in der Vorrunde zu wenig Einsatzzeiten bekommen habe. Er will den Verein wechseln, würde gerne auch zwei oder drei Klassen tiefer spielen. Nur um wieder regelmäßig spielen zu können.“ Weil sich noch kein Interessent beim Sportclub gemeldet habe, hat Sijaric Plavci nun erstmal zu Patrick Hagg ins F-Team verbannt. „Ich habe ihm gesagt, dass er sich bei uns dem Konkurrenzkampf stellen müsse. Ich kann bei uns nur vier Spielern einen Stammplatz garantieren: Falkenmayer, Schreyeck, Braun und Saccone werden immer spielen, wenn sie fit sind. Der Rest muss kämpfen. Und wer das nicht will, mit dem kann ich nichts anfangen“, so Sijarics knallharte Ansage Richtung Plavci. Sollte sich ein Verein melden, so Sijaric weiter, werde man Plavci keine Steine in den Weg legen.
Unklar bleibt auch weiterhin die Zukunft von Ex-Mittelfeldspieler Christian Jeske, den einst noch Sijaric-Vorgänger Kristijan Djordjevic ins F-Team verbannte und dem seither die Tür zurück ins Regionalligateam verschlossen bleibt. Jeske hatte von Dienstag an bis gestern mit Regionalligist Eintracht Trier ein Trainingslager in Leipzig verbracht, sich dort nach eigener Aussage aber „nicht in bester Form präsentieren können, weil mir einfach drei oder vier Monate Regionalligaspielpraxis fehlen.“ Jeske lägen insgesamt sechs Angebote auf dem Tisch (von Trier bislang nicht, d. Red.), die ihn aber nicht unbedingt reizten. „Ich kann mir deshalb weiterhin gut vorstellen, meinen Vertrag in Pfullendorf bis zum 30. Juni zu erfüllen. Auch, weil ich in Sachen Studium auf der Zielgeraden liege.“
Ohne Plavci, Giba und Tolentino oder Jeske bestreitet der Regionalligist heute um 14 Uhr (Sportplatz Flüeli) beim Schweizer Zweitliga-Zehnten FC Winterthur sein erstes „Freilufttestspiel“ des neuen Jahres. Sijaric will jedem seiner Spieler zumindest 45 Minuten Gelegenheit geben, sich auszupowern. „Wir wollen so schnell wie möglich unseren Rhythmus finden, um ab dem 3. März dort weiter zu machen , wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben.“ Zur Erinnerung: Nachdem der SCP wochenlang das Tabellenende und erst am elften Spieltag zum ersten Saisonsieg kam (4:2 in Memmingen) trat Kristijan Djordjevic zehn Tage später vor dem Spiel bei den Stuttgarter Kickers zurück. Sijaric übernahm, holte ausn neun Spielen vier Siege und zwei Remis, womit der SCP vor der Winterpause die Rote Laterne an Bayern Alzenau abgab und den Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld wahrte.
Sijaric legt, anders als noch in der Sommervorbereitung unter Djordjevic, mittlerweile gesteigerten Wert auf passable Testspielergebnisse. „Man sagt zwar immer, die hätten nur begrenzte Aussagekraft. Aber bei uns haben die Testspielniederlagen im Sommer damals eindeutig negative Spuren hinterlassen. Das soll uns nicht noch einmal passieren.“
(Erschienen: 22.01.2012 18:30)

































