Pfullendorf Sport
SC Pfullendorf kassiert Rekordniederlage

Dass viele Tore und vergleichsweise auch wenige Gegentreffer nicht unbedingt immer für eine Spitzenposition reichen, musste die zweite Mannschaft von 1899 Hoffenheim erfahren. 47 Tore bedeuten Rang eins in der Offensiv-Rangliste, 19 Gegentreffer immerhin den zweitbesten Wert hinter dem Tabellenführer aus Stuttgart (17). Trotz der besten Treffer-Differenz von plus 28 reichte es für die Sinsheimer aber „nur“ zu 33 Zählern und Rang sieben.Neben Hoffenheim waren auch die Offensivreihen der SG Sonnenhof Großaspach (43 Treffer) von Wormatia Worms (38), der Eintracht-Reserve aus Frankfurt (37) und der Stuttgarter Kickers (36) recht treffsicher. Die Zweitvertretung des TSV 1860 München (17), der FC Bayern Alzenau (22) sowie der FC Memmingen (24) stellten die gegnerischen Abwehrreihen dagegen nur selten vor unlösbare Probleme.
Der „Schrecken“ aller Defensivreihen war bis zur Winterpause Karl-Heinz Lappe vom Neuling FC Ingolstadt 04 II. Der 24-jährige Angreifer führt mit 16 Treffern die Torschützenliste an. Kurz vor der Winterpause kam Lappe sogar in der 2. Liga für die „Schanzer“ zum Einsatz. Ein Tor gelang ihm dabei aber nicht. In der Regionalliga Süd liegt Nicolai Groß von 1899 Hoffenheim II mit zwölf Treffer auf Rang zwei, „Bronze“ teilen sich aktuell Michael Schürg von Wormatia Worms und Elia Soriano von Eintracht Frankfurt II.
Aufsteiger Bayern Alzenau musste die meisten Gegentore (46) hinnehmen und weist auch die schwächste Tor-Differenz (minus 24) auf. Über 40 Gegentreffer kassierten auch der SC Pfullendorf (44), der FSV Frankfurt II (43) und der 1. FC Nürnberg II (42). Unter 20 Gegentoren blieben nach21 Spieltagen nur die Stuttgarter Kickers (17) und Hoffenheim II (19).
Weder bei Heim- noch bei Auswärtsspielen gelang es einer Mannschaft, ungeschlagen zu bleiben. Am besten schnitt die SpVgg Greuther Fürth II(25 Zähler) auf eigenem Platz ab. Obwohl sie gegenüber dem „Kleeblatt“ ein Spiel mehr (elf) absolviert haben, rangieren die SG Sonnenhof Großaspach (23) und der SC Freiburg (22) in der Heim-Tabelle dahinter. Meist ein „guter Gastgeber“ war der Drittliga-Absteiger FC Bayern München II mit gerade einmal neun Zählern im eigenen Stadion. Der FC Memmingen und der SC Pfullendorf holten zu Hause immerhin zwölf Punkte.
Erfolgreichste Auswärts-Mannschaft der Regionalliga Süd sind die Stuttgarter Kickers (24). Viele Punkte mit auf die Heimreise nahmen auch Eintracht Frankfurt II (22) sowie 1899 Hoffenheim II (20). Der FC Bayern Alzenau konnte in der Fremde als einzige Mannschaft noch nicht gewinnen, liegt in der Auswärtstabelle mit drei Zählern auf dem letzten Platz. Jeweils drei Punkte mehr holten der 1. FC Nürnberg II und der FSV Frankfurt II.
Ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Stuttgarter Kickers war bis zur Winterpause die Konstanz der Mannschaft aus Schwaben. Von Anfang Oktober bis Anfang November gelangen der Schuster-Elf sieben Siege - es war die längste Erfolgsserie in der Süd-Staffel. Jeweils sechs Siege hintereinander schafften Eintracht Frankfurt II und 1899 Hoffenheim II.
Auf das Konto der Stuttgarter Kickers ging auch die längste Serie ohne Niederlage. Zehnmal blieben die „Stukkis“ zwischen dem 9. und 18. Spieltag unbesiegt, ehe es gegen den SV Waldhof Mannheim (0:1) die zweite Saison-Niederlage setzte. Die SG Sonnenhof Großaspach hatte ihre längste Serie bereits am 1. Spieltag begonnen, musste sich nach neun erfolgreiche Partien erstmals geschlagen geben (1:2 in Alzenau).
Die längste Zeit ohne Punktgewinn blieb der 1. FC Nürnberg II. Vom 7. September bis zum Ende des Monats gingen die Franken fünfmal in Serie leer aus. Der SC Pfullendorf musste zwischenzeitlich am längsten - nämlich zehnmal hintereinander - auf einen „Dreier“ warten.
Die Heimspiele des früheren Bundesligisten SV Waldhof Mannheim waren besonders stark besucht. Insgesamt 42 341 Zuschauer kamen zu den Heimspielen der „Waldhof-Buben“, im Schnitt waren das 3849 Besucher. Mit einigem Abstand folgen die Stuttgarter Kickers (Schnitt: 3014) auf dem zweiten Platz der Zuschauertabelle, Dritter ist Hessen Kassel (2130). Die größten Kulissen gab es bei zwei Auswärtsauftritten der Kickers. 6750 Besucher wollten das Gastspiel des „Wintermeisters“ in Mannheim (0:0) sehen, 5712 Zuschauer kamen zum „Gipfeltreffen“ zwischen der SG Sonnenhof Großaspach und den Stuttgartern (2:2).
Die zweiten Mannschaften von Eintracht Frankfurt (169), der SpVgg Greuther Fürth (206) und des SC Freiburg (255) verzeichneten den geringsten Zuspruch. Zu den bisher ausgetragenen 189 Partien kamen insgesamt 196 267 Besucher, was einem Schnitt von 1038 entspricht. Im Vergleich zur Vorsaison (durchschnittlich 1105 Zuschauer bis zum 21. Spieltag) gingen die Zuschauerzahlen nur leicht zurück, obwohl mit dem SV Darmstadt 98 ein Zuschauer-Magnet jetzt in der 3. Liga spielt und sich die Besucherzahlen beim früheren „Krösus“ Hessen Kassel wegen des ausbleibenden sportlichen Erfolges mehr als halbierten.
Die regelmäßigen Besucher der Heim-Partien von 1899 Hoffenheim II konnten sich über Langeweile nur selten beschweren. Besonders zufrieden dürften die Anhänger zwei Partien im September verlassen haben. Denn das 8:0 gegen den SC Pfullendorf und das 6:0 gegen Wormatia Worms waren die höchsten Heimsiege bis zur Winterpause. Aber auch auswärts schlugen die Kraichgauer zu, landeten mit dem 7:0 beim TSV 1860 München II ebenfalls den deutlichsten Erfolg.
Im Schnitt fielen in bisher 189 Begegnungen insgesamt 579 Tore. Damit liegt der Schnitt bei mehr als drei Toren pro Spiele (3,06). Häufigstes Ergebnis war das 2:1 (36 Mal), gefolgt vom 1:0 (24 Mal) und vom 1:1 (20).
Die Trainerwechsel hielten sich bis zur Winterpause in Grenzen. Nur drei Vereine nahmen aus sportlichen Gründen. Beim SC Pfullendorf, der bis zum 11. Spieltag auf seinen ersten Sieg warten musste, folgte Adnan Sijaric auf Kristijan Djordjevic, bei 1860 München II Klaus Koschlick auf Bernhard Winkler. Bei Hessen Kassel übernahm zunächst Holger Brück als Interimstrainer für den beurlaubten Christian Hock. Zum Trainingsauftakt am 9. Januar wird Uwe Wolf, zuletzt Co-Trainer beim FC Ingolstadt 04, neuer Trainer des KSV.
Fest steht jetzt schon, dass Andries Jonker die Zweitvertretung des FC Bayern München nicht über das Saisonende hinaus betreuen wird. Sein Nachfolger ist aus Bayern-Sicht ein alter Bekannter. Mehmet Scholl wird auf die Trainer-Bank der Münchner zurückkehren. Der ehemalige Nationalspieler hatte die FCB-Reserve bereits von April 2009 bis Juni 2010 in der 3. Liga betreut und dort am Ende auf Rang acht geführt.
(Erschienen: 26.12.2011 17:05)

Dass viele Tore und vergleichsweise auch wenige Gegentreffer nicht unbedingt immer für eine Spitzenposition reichen, musste die zweite Mannschaft von 1899 Hoffenheim erfahren. 47 Tore bedeuten Rang eins in der Offensiv-Rangliste, 19 Gegentreffer immerhin den zweitbesten Wert hinter dem Tabellenführer aus Stuttgart (17). Trotz der besten Treffer-Differenz von plus 28 reichte es für die Sinsheimer aber „nur“ zu 33 Zählern und Rang sieben.Neben Hoffenheim waren auch die Offensivreihen der SG Sonnenhof Großaspach (43 Treffer) von Wormatia Worms (38), der Eintracht-Reserve aus Frankfurt (37) und der Stuttgarter Kickers (36) recht treffsicher. Die Zweitvertretung des TSV 1860 München (17), der FC Bayern Alzenau (22) sowie der FC Memmingen (24) stellten die gegnerischen Abwehrreihen dagegen nur selten vor unlösbare Probleme.
Der „Schrecken“ aller Defensivreihen war bis zur Winterpause Karl-Heinz Lappe vom Neuling FC Ingolstadt 04 II. Der 24-jährige Angreifer führt mit 16 Treffern die Torschützenliste an. Kurz vor der Winterpause kam Lappe sogar in der 2. Liga für die „Schanzer“ zum Einsatz. Ein Tor gelang ihm dabei aber nicht. In der Regionalliga Süd liegt Nicolai Groß von 1899 Hoffenheim II mit zwölf Treffer auf Rang zwei, „Bronze“ teilen sich aktuell Michael Schürg von Wormatia Worms und Elia Soriano von Eintracht Frankfurt II.
Aufsteiger Bayern Alzenau musste die meisten Gegentore (46) hinnehmen und weist auch die schwächste Tor-Differenz (minus 24) auf. Über 40 Gegentreffer kassierten auch der SC Pfullendorf (44), der FSV Frankfurt II (43) und der 1. FC Nürnberg II (42). Unter 20 Gegentoren blieben nach21 Spieltagen nur die Stuttgarter Kickers (17) und Hoffenheim II (19).
Weder bei Heim- noch bei Auswärtsspielen gelang es einer Mannschaft, ungeschlagen zu bleiben. Am besten schnitt die SpVgg Greuther Fürth II(25 Zähler) auf eigenem Platz ab. Obwohl sie gegenüber dem „Kleeblatt“ ein Spiel mehr (elf) absolviert haben, rangieren die SG Sonnenhof Großaspach (23) und der SC Freiburg (22) in der Heim-Tabelle dahinter. Meist ein „guter Gastgeber“ war der Drittliga-Absteiger FC Bayern München II mit gerade einmal neun Zählern im eigenen Stadion. Der FC Memmingen und der SC Pfullendorf holten zu Hause immerhin zwölf Punkte.
Erfolgreichste Auswärts-Mannschaft der Regionalliga Süd sind die Stuttgarter Kickers (24). Viele Punkte mit auf die Heimreise nahmen auch Eintracht Frankfurt II (22) sowie 1899 Hoffenheim II (20). Der FC Bayern Alzenau konnte in der Fremde als einzige Mannschaft noch nicht gewinnen, liegt in der Auswärtstabelle mit drei Zählern auf dem letzten Platz. Jeweils drei Punkte mehr holten der 1. FC Nürnberg II und der FSV Frankfurt II.
Ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Stuttgarter Kickers war bis zur Winterpause die Konstanz der Mannschaft aus Schwaben. Von Anfang Oktober bis Anfang November gelangen der Schuster-Elf sieben Siege - es war die längste Erfolgsserie in der Süd-Staffel. Jeweils sechs Siege hintereinander schafften Eintracht Frankfurt II und 1899 Hoffenheim II.
Auf das Konto der Stuttgarter Kickers ging auch die längste Serie ohne Niederlage. Zehnmal blieben die „Stukkis“ zwischen dem 9. und 18. Spieltag unbesiegt, ehe es gegen den SV Waldhof Mannheim (0:1) die zweite Saison-Niederlage setzte. Die SG Sonnenhof Großaspach hatte ihre längste Serie bereits am 1. Spieltag begonnen, musste sich nach neun erfolgreiche Partien erstmals geschlagen geben (1:2 in Alzenau).
Die längste Zeit ohne Punktgewinn blieb der 1. FC Nürnberg II. Vom 7. September bis zum Ende des Monats gingen die Franken fünfmal in Serie leer aus. Der SC Pfullendorf musste zwischenzeitlich am längsten - nämlich zehnmal hintereinander - auf einen „Dreier“ warten.
Die Heimspiele des früheren Bundesligisten SV Waldhof Mannheim waren besonders stark besucht. Insgesamt 42 341 Zuschauer kamen zu den Heimspielen der „Waldhof-Buben“, im Schnitt waren das 3849 Besucher. Mit einigem Abstand folgen die Stuttgarter Kickers (Schnitt: 3014) auf dem zweiten Platz der Zuschauertabelle, Dritter ist Hessen Kassel (2130). Die größten Kulissen gab es bei zwei Auswärtsauftritten der Kickers. 6750 Besucher wollten das Gastspiel des „Wintermeisters“ in Mannheim (0:0) sehen, 5712 Zuschauer kamen zum „Gipfeltreffen“ zwischen der SG Sonnenhof Großaspach und den Stuttgartern (2:2).
Die zweiten Mannschaften von Eintracht Frankfurt (169), der SpVgg Greuther Fürth (206) und des SC Freiburg (255) verzeichneten den geringsten Zuspruch. Zu den bisher ausgetragenen 189 Partien kamen insgesamt 196 267 Besucher, was einem Schnitt von 1038 entspricht. Im Vergleich zur Vorsaison (durchschnittlich 1105 Zuschauer bis zum 21. Spieltag) gingen die Zuschauerzahlen nur leicht zurück, obwohl mit dem SV Darmstadt 98 ein Zuschauer-Magnet jetzt in der 3. Liga spielt und sich die Besucherzahlen beim früheren „Krösus“ Hessen Kassel wegen des ausbleibenden sportlichen Erfolges mehr als halbierten.
Die regelmäßigen Besucher der Heim-Partien von 1899 Hoffenheim II konnten sich über Langeweile nur selten beschweren. Besonders zufrieden dürften die Anhänger zwei Partien im September verlassen haben. Denn das 8:0 gegen den SC Pfullendorf und das 6:0 gegen Wormatia Worms waren die höchsten Heimsiege bis zur Winterpause. Aber auch auswärts schlugen die Kraichgauer zu, landeten mit dem 7:0 beim TSV 1860 München II ebenfalls den deutlichsten Erfolg.
Im Schnitt fielen in bisher 189 Begegnungen insgesamt 579 Tore. Damit liegt der Schnitt bei mehr als drei Toren pro Spiele (3,06). Häufigstes Ergebnis war das 2:1 (36 Mal), gefolgt vom 1:0 (24 Mal) und vom 1:1 (20).
Die Trainerwechsel hielten sich bis zur Winterpause in Grenzen. Nur drei Vereine nahmen aus sportlichen Gründen. Beim SC Pfullendorf, der bis zum 11. Spieltag auf seinen ersten Sieg warten musste, folgte Adnan Sijaric auf Kristijan Djordjevic, bei 1860 München II Klaus Koschlick auf Bernhard Winkler. Bei Hessen Kassel übernahm zunächst Holger Brück als Interimstrainer für den beurlaubten Christian Hock. Zum Trainingsauftakt am 9. Januar wird Uwe Wolf, zuletzt Co-Trainer beim FC Ingolstadt 04, neuer Trainer des KSV.
Fest steht jetzt schon, dass Andries Jonker die Zweitvertretung des FC Bayern München nicht über das Saisonende hinaus betreuen wird. Sein Nachfolger ist aus Bayern-Sicht ein alter Bekannter. Mehmet Scholl wird auf die Trainer-Bank der Münchner zurückkehren. Der ehemalige Nationalspieler hatte die FCB-Reserve bereits von April 2009 bis Juni 2010 in der 3. Liga betreut und dort am Ende auf Rang acht geführt.
(Erschienen: 26.12.2011 17:05)

































