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Renz hat Junioren-WM-Qualifikation in der Tasche

Bermatinger DSV-Nachwuchs-Skirennfahrer startet im italienischen Roccaraso
Fabio Renz aus Bermatingen nimmt Anlauf zum Gewinn des Junioren-WM-Titels.
Fabio Renz aus Bermatingen nimmt Anlauf zum Gewinn des Junioren-WM-Titels. (Foto: koni)

BERMATINGEN / sz Für den jungen Nachwuchsskirennläufer der deutschen Nationalmannschaft Fabio Renz hat sich die volle Konzentration in den vergangenen Jahren auf den alpinen Skisport offensichtlich gelohnt. Der 19-jährige Berufssoldat aus Bermatingen hat mit den Mitgliedern seiner Mannschaft, dem Speed-Team des DSV-Nachwuchses, seit Saisonbeginn bereits 25 Rennen in aller Herren Länder absolviert. Den Auftakt machten sieben Super-G-Rennen in Kanada in der Serie des Nord-Amerika Cups, gefolgt von Einsätzen in Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Dank konstanter Leistungen in den Trainingsläufen und bei den Rennen hat Fabio Renz nun sein zweites Saisonziel erreicht. Er hat die Nominierung für die Juniorenweltmeisterschaft in der Tasche, die Anfang März in Italien in Roccaraso stattfinden wird. Mit Elan und Vorfreude bereitet er sich auf seinen Einsatz vor. Seine Trainer rechnen damit, dass er ganz vorn mitmischt.

Insgesamt sieben Mal wurde Renz dabei von seinen Trainern im Europacup, der Vorstufe des Weltcups, eingesetzt. Der Niveausprung von den FIS-Rennen zu den Europacup-Rennen ist vergleichbar mit der Schwierigkeitszunahme von den nationalen Skirennen zu den international von der FIS organisierten Rennen. Es geht nicht mehr darum, mit einer Startnummer um die 30 herum unter die besten Zehn zu fahren oder möglichst auf das Podest. Die Neulinge im Europacup, zu denen Renz gehört, müssen sich mit Startnummern um 100 den Hang hinabstürzen und versuchen, mit der entsprechend ausgefahrenen und mit Unebenheiten und Schlägen versehenen Piste bestmöglich zurechtzukommen und dabei trotzdem möglichst schnell zu sein. Ein Einreihen in der Rangliste auf Plätze zwischen 50 und 60 ist bereits ein großer Erfolg. Zeitrückstände auf die Besten unter drei Sekunden werden von den DSV-Trainern bereits mit einem anerkennenden Schulterklopfen quittiert. Da das Ausloten der Grenzen selbstverständlich auch dazu gehört, sind Ausfälle leider auch an der Tagesordnung.

Dank seiner Begeisterung für seinen Sport trotzt der junge Bermatinger allen Schwierigkeiten. Gleich zu Saisonbeginn hat er mit einem grandiosen Lauf im Super G in Nakiska (Kanada) mit dem achten Platz seine bisherigen Ergebnisse in dieser Disziplin in den Schatten gestellt und sich dadurch in der Weltranglistenwertung nach vorn gearbeitet.

(Erschienen: 22.02.2012 19:50)

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