Nachrichten Ostrach
Schüler verwandelnKüche in ein Labor
18 Schüler der 10. Klassen nutzen die Gelegenheit, um Kosmetika, Wasch- und Lebensmittel aus dem Supermarkt auf ihre unterschiedlichen Inhaltsstoffe zu untersuchen und den Tricks und Kniffen der Industrie auf die Schliche zu kommen. Ist es doch so, dass wir alle viel zu unbewusst konsumieren, ohne uns darüber im Klaren zu sein, was genau in all den Dingen drin steckt, die wir täglich zu uns nehmen. Gerade Jugendliche sind beeinflusst durch Werbung und Fastfood und zeigen sich häufig sehr überrascht darüber, was sie sich selbst zumuten.
Bei vielen Lebensmitteln beispielsweise ist Luftsauerstoff unerwünscht, weil sie sich dadurch verfärben und unansehnlich werden. Die Industrie greift dann zu Antioxidationsmitteln. Die Schüler konnten nun in einfachen Experimenten verschiedene Lebensmittel auf solche Mittel hin testen. Außerdem wurden Shampoos auf die Beimischung von Weichmachern und Wasserenthärtern hin untersucht oder Limonaden auf Farbstoffe. Auch die Verdaulichkeit der unterschiedlich gesättigten Fettsäuren stand zur Debatte.
Saskia Lambrecht, Schülerin in der Klasse 10b, zeigte sich zunächst skeptisch. „Was soll man an Lebensmitteln schon testen?“, war ihre erste Reaktion. „Was aber dann zum Teil dabei raus kam, war doch sehr interessant. Ich habe beim Einkaufen immer schon auf die ganzen Chemikalien geachtet, weil mir das suspekt ist und durch diese Erfahrung nun sehe ich mich diesbezüglich nur noch bestätigt.“
Annegret Pfeiffer konnte den interessierten Schülern viele Fragen beantworten und informierte nebenbei auch über die Berufe der chemisch-technischen Assistentin und der pharmazeutisch-technischen Assistentin. „Das Labor in der Küche“ nennt sich die Experimentierreihe der Firma Flad.
Nach den Erfahrungen nun wird sich noch manches Mal das eine oder andere Labor in den Ostracher Küchen auftun.
(Erschienen: 07.02.2012 22:35)
18 Schüler der 10. Klassen nutzen die Gelegenheit, um Kosmetika, Wasch- und Lebensmittel aus dem Supermarkt auf ihre unterschiedlichen Inhaltsstoffe zu untersuchen und den Tricks und Kniffen der Industrie auf die Schliche zu kommen. Ist es doch so, dass wir alle viel zu unbewusst konsumieren, ohne uns darüber im Klaren zu sein, was genau in all den Dingen drin steckt, die wir täglich zu uns nehmen. Gerade Jugendliche sind beeinflusst durch Werbung und Fastfood und zeigen sich häufig sehr überrascht darüber, was sie sich selbst zumuten.
Bei vielen Lebensmitteln beispielsweise ist Luftsauerstoff unerwünscht, weil sie sich dadurch verfärben und unansehnlich werden. Die Industrie greift dann zu Antioxidationsmitteln. Die Schüler konnten nun in einfachen Experimenten verschiedene Lebensmittel auf solche Mittel hin testen. Außerdem wurden Shampoos auf die Beimischung von Weichmachern und Wasserenthärtern hin untersucht oder Limonaden auf Farbstoffe. Auch die Verdaulichkeit der unterschiedlich gesättigten Fettsäuren stand zur Debatte.
Saskia Lambrecht, Schülerin in der Klasse 10b, zeigte sich zunächst skeptisch. „Was soll man an Lebensmitteln schon testen?“, war ihre erste Reaktion. „Was aber dann zum Teil dabei raus kam, war doch sehr interessant. Ich habe beim Einkaufen immer schon auf die ganzen Chemikalien geachtet, weil mir das suspekt ist und durch diese Erfahrung nun sehe ich mich diesbezüglich nur noch bestätigt.“
Annegret Pfeiffer konnte den interessierten Schülern viele Fragen beantworten und informierte nebenbei auch über die Berufe der chemisch-technischen Assistentin und der pharmazeutisch-technischen Assistentin. „Das Labor in der Küche“ nennt sich die Experimentierreihe der Firma Flad.
Nach den Erfahrungen nun wird sich noch manches Mal das eine oder andere Labor in den Ostracher Küchen auftun.
(Erschienen: 07.02.2012 22:35)


































