Nachrichten Ostrach
Klangwelten erfreuen Publikum
Mit dem „Triumphal March“ aus der Oper „Madla“ von Modest Mussorgsky boten die Musiker einen ansprechenden Start in den Abend: Dynamische Tempi und anspruchsvolle Klangfarben wurden von präzisen Akzenten des Beckens unterstrichen. Das Publikum war begeistert und rief schon die ersten Bravos aus. Französische Musik gelang den Musikern auf prächtige Weise. Die Suite aus drei alten Volksliedern erzählte von den geheimnisvollen frühmittelalterlichen Zeiten.
Schnelles Frettchen
Das Lied des schnellen Frettchens – Le furet – singen alle junge Franzosen schon im Kindergarten. Die rasante Melodie gefiel dem Publikum. Auch der majestätische Lorbeerhain und der sagenumwobene König Dagobert beschrieben die Bläser schön. Die Leichtigkeit des französischen Tons steckte an. Ein großer Moment im Konzertabend war der Auftritt des Solisten Christoph Merk mit dem anspruchsvollen „Andante“ von Joseph Haydn, Komponist der deutschen Nationalhymne. Der Musikverein bewegte sich mit Bravour auf dem Terrain der Klassischen Musik. Meisterhaft spielte Merk seinen Part.
Musicalmusik ist dabei
Auch Musicalmusik gehört zum Repertoire: Berühmte Songs aus dem „Tanz der Vampire“ von Jim Steinmann wurden geboten. Die Lust und die Freude am Musizieren gab den Stücken einen besonderen Glanz, eine weiche Sensibilität und feierliche Aura. Unter dem eleganten Dirigat Maiers spielten die Bläser den ganzen Reichtum der musikalischen Erfindung, die in den Werken verwoben ist, aus. Maier arbeitet mit viel Liebe zum Detail, filigranste Komponenten kommen zur Geltung und machen die Musik zum Hörerlebnis. Moderne amerikanische Musik von George Gershwin gestaltete Maier souverän. Saxophone hatten starke Einsätze, die Oboe blitzte wunderbar auf, die Schlagzeuger kamen richtig zur Geltung. Mit originalen Klangfarben und beschwingten Rhythmen mutierte der Musikverein zur großen Big Band. Unterhaltend und wie auf den Leib des Bläserorchesters war das Werk des zeitgenössischen Jacob de Haan geschrieben. Haan komponiert Werke, die schnell zu Lieblingsstücken werden. Unter dem barocken Titel „Concerto D‘Amore“ mixt er Stilrichtungen voller Leichtigkeit und Überraschungen. Coole Musik wie die „Soul Bossanova“ von Quincy Jones und legendäre Welthits wie „You can leave your hat on“ machten das Konzert zum großen Genuss.
Natürlich gab es noch die originären Werke der Blasmusik wie die Polka „Auf der Jagd“ von Johann Strauß und als Zugabe der von Karl Teike komponierte „Graf Zeppelin-Marsch“. Das Publikum war von Lebensfreude beseelt und klatschte begeistert den Takt. Nach dem schönen Konzertabend blieben viele noch lange im Saal, um das Erlebte gemütlich nachklingen zulassen. „Das Konzert wurde aufgenommen und kann als CD für zehn Euro bei jedem Musiker bestellt werden“, gab Vorstand Hubert Halder am Ende des Konzerts bekannt.
(Erschienen: 28.11.2011 18:25)
Mit dem „Triumphal March“ aus der Oper „Madla“ von Modest Mussorgsky boten die Musiker einen ansprechenden Start in den Abend: Dynamische Tempi und anspruchsvolle Klangfarben wurden von präzisen Akzenten des Beckens unterstrichen. Das Publikum war begeistert und rief schon die ersten Bravos aus. Französische Musik gelang den Musikern auf prächtige Weise. Die Suite aus drei alten Volksliedern erzählte von den geheimnisvollen frühmittelalterlichen Zeiten.
Schnelles Frettchen
Das Lied des schnellen Frettchens – Le furet – singen alle junge Franzosen schon im Kindergarten. Die rasante Melodie gefiel dem Publikum. Auch der majestätische Lorbeerhain und der sagenumwobene König Dagobert beschrieben die Bläser schön. Die Leichtigkeit des französischen Tons steckte an. Ein großer Moment im Konzertabend war der Auftritt des Solisten Christoph Merk mit dem anspruchsvollen „Andante“ von Joseph Haydn, Komponist der deutschen Nationalhymne. Der Musikverein bewegte sich mit Bravour auf dem Terrain der Klassischen Musik. Meisterhaft spielte Merk seinen Part.
Musicalmusik ist dabei
Auch Musicalmusik gehört zum Repertoire: Berühmte Songs aus dem „Tanz der Vampire“ von Jim Steinmann wurden geboten. Die Lust und die Freude am Musizieren gab den Stücken einen besonderen Glanz, eine weiche Sensibilität und feierliche Aura. Unter dem eleganten Dirigat Maiers spielten die Bläser den ganzen Reichtum der musikalischen Erfindung, die in den Werken verwoben ist, aus. Maier arbeitet mit viel Liebe zum Detail, filigranste Komponenten kommen zur Geltung und machen die Musik zum Hörerlebnis. Moderne amerikanische Musik von George Gershwin gestaltete Maier souverän. Saxophone hatten starke Einsätze, die Oboe blitzte wunderbar auf, die Schlagzeuger kamen richtig zur Geltung. Mit originalen Klangfarben und beschwingten Rhythmen mutierte der Musikverein zur großen Big Band. Unterhaltend und wie auf den Leib des Bläserorchesters war das Werk des zeitgenössischen Jacob de Haan geschrieben. Haan komponiert Werke, die schnell zu Lieblingsstücken werden. Unter dem barocken Titel „Concerto D‘Amore“ mixt er Stilrichtungen voller Leichtigkeit und Überraschungen. Coole Musik wie die „Soul Bossanova“ von Quincy Jones und legendäre Welthits wie „You can leave your hat on“ machten das Konzert zum großen Genuss.
Natürlich gab es noch die originären Werke der Blasmusik wie die Polka „Auf der Jagd“ von Johann Strauß und als Zugabe der von Karl Teike komponierte „Graf Zeppelin-Marsch“. Das Publikum war von Lebensfreude beseelt und klatschte begeistert den Takt. Nach dem schönen Konzertabend blieben viele noch lange im Saal, um das Erlebte gemütlich nachklingen zulassen. „Das Konzert wurde aufgenommen und kann als CD für zehn Euro bei jedem Musiker bestellt werden“, gab Vorstand Hubert Halder am Ende des Konzerts bekannt.
(Erschienen: 28.11.2011 18:25)


































