Stadtnachrichten Meßkirch
Elektronische Schultafel spricht alle Sinne an

Von unserer Mitarbeiterin Susanne Grimm
Nicht nur Rektor Erwin Jocham und Lehrer Eugen Keller zeigten sich über die multimediale Tafel begeistert, auch die Schüler der neunten Klasse, die gerade Matheunterricht hatten, waren sehr angetan. „Noch dauert es halt länger, weil man die vielen Funktionen noch nicht intus hat“, meinte eine Schülerin, aber dass es eine „Super-Sache“ ist, darüber waren sich alle einig.
Was die neue Tafel alles kann, demonstrierte der Schüler Michael Steidle mit seinem Lehrer Eugen Keller. „Ein interaktives Whiteboard ist ein großer interaktiver Bildschirm, der ein robustes Whiteboard, wie es jeder kennt, mit einem leistungsfähigen Computer, einem Projektor und einem Soundsystem verbindet“, so Keller.
Mit dem Activ-Board kann man alles machen, was mit einem Computer möglich ist. Künftig kommt die Englischlehrerin nicht mehr mit Audiogerät und CD, der Erdkundelehrer nicht mit Filmgerät, sondern beide nur mit USB-Stick. „Durch die Einbindung in unser Schulnetz kann man zudem sowohl auf Dateien, die an beliebigen PCs des Schulnetzes erstellt wurden, als auch auf Inhalte aus dem Internet zugreifen“.
Das interaktive Whiteboard ersetzt aber auch die herkömmliche Kreidetafel. Mithilfe der Steuerungssoftware demonstrierte Michael, dass man auf der Tafel schreiben kann wie bisher, also in Weiß auf grünem Hintergrund. „Die elektronische Tafel ist genauso einfach zu bedienen und in den Unterricht zu integrieren wie schnelle Tafelanschriebe auf der Kreidetafel“.
Doch diese Tafel kann viel mehr: Inhalte können gespeichert und wieder geöffnet, neue Seiten erstellt und bearbeitet, digitale Lerninhalte ohne Medienbrüche in jede Unterrichtssituation integriert werden. Auch kann alles, was auf dem Activ-Board passiert – schreiben, zeichnen und mehr – vom Lehrer oder Schüler mit dem Stift direkt an der Tafel gesteuert werden. Keller hob hervor, dass es nicht nur der Arbeitserleichterung der Lehrer dient und auch kein Hightech-Spielzeug ist. „Schüler lernen aktiv damit umzugehen und durch das Ansprechen aller Sinne ist nachweislich besserer Unterricht möglich“.
Die Vorteile für die Schüler lägen auf der Hand: bessere Abschreibergebnisse, höhere Aufmerksamkeit und Motivation der Schüler, eindeutige Steigerung der Unterrichtsqualität, Einsatz von zeitgemäßen Unterrichtsmedien, und: „So erlernt der Schüler durch indirekte Schulung den sinnvollen Medienumgang und quasi so ganz nebenbei wird eine qualitativ hochwertige Medienkompetenz aufgebaut“. Rektor Jocham ließ wissen, dass sukzessive alle Klassenzimmer mit der neuen Tafel ausgestattet werden.
(Erschienen: 03.12.2010 20:05)

Von unserer Mitarbeiterin Susanne Grimm
Nicht nur Rektor Erwin Jocham und Lehrer Eugen Keller zeigten sich über die multimediale Tafel begeistert, auch die Schüler der neunten Klasse, die gerade Matheunterricht hatten, waren sehr angetan. „Noch dauert es halt länger, weil man die vielen Funktionen noch nicht intus hat“, meinte eine Schülerin, aber dass es eine „Super-Sache“ ist, darüber waren sich alle einig.
Was die neue Tafel alles kann, demonstrierte der Schüler Michael Steidle mit seinem Lehrer Eugen Keller. „Ein interaktives Whiteboard ist ein großer interaktiver Bildschirm, der ein robustes Whiteboard, wie es jeder kennt, mit einem leistungsfähigen Computer, einem Projektor und einem Soundsystem verbindet“, so Keller.
Mit dem Activ-Board kann man alles machen, was mit einem Computer möglich ist. Künftig kommt die Englischlehrerin nicht mehr mit Audiogerät und CD, der Erdkundelehrer nicht mit Filmgerät, sondern beide nur mit USB-Stick. „Durch die Einbindung in unser Schulnetz kann man zudem sowohl auf Dateien, die an beliebigen PCs des Schulnetzes erstellt wurden, als auch auf Inhalte aus dem Internet zugreifen“.
Das interaktive Whiteboard ersetzt aber auch die herkömmliche Kreidetafel. Mithilfe der Steuerungssoftware demonstrierte Michael, dass man auf der Tafel schreiben kann wie bisher, also in Weiß auf grünem Hintergrund. „Die elektronische Tafel ist genauso einfach zu bedienen und in den Unterricht zu integrieren wie schnelle Tafelanschriebe auf der Kreidetafel“.
Doch diese Tafel kann viel mehr: Inhalte können gespeichert und wieder geöffnet, neue Seiten erstellt und bearbeitet, digitale Lerninhalte ohne Medienbrüche in jede Unterrichtssituation integriert werden. Auch kann alles, was auf dem Activ-Board passiert – schreiben, zeichnen und mehr – vom Lehrer oder Schüler mit dem Stift direkt an der Tafel gesteuert werden. Keller hob hervor, dass es nicht nur der Arbeitserleichterung der Lehrer dient und auch kein Hightech-Spielzeug ist. „Schüler lernen aktiv damit umzugehen und durch das Ansprechen aller Sinne ist nachweislich besserer Unterricht möglich“.
Die Vorteile für die Schüler lägen auf der Hand: bessere Abschreibergebnisse, höhere Aufmerksamkeit und Motivation der Schüler, eindeutige Steigerung der Unterrichtsqualität, Einsatz von zeitgemäßen Unterrichtsmedien, und: „So erlernt der Schüler durch indirekte Schulung den sinnvollen Medienumgang und quasi so ganz nebenbei wird eine qualitativ hochwertige Medienkompetenz aufgebaut“. Rektor Jocham ließ wissen, dass sukzessive alle Klassenzimmer mit der neuen Tafel ausgestattet werden.
(Erschienen: 03.12.2010 20:05)

































