Stadtnachrichten Meßkirch
CDU fordert Tempo 30
Ein toter Fußgänger, zwei schwerverletzte Kinder: Zwischen der Grabenbachstraße und dem Adlerplatz ist in der vergangenen Zeit viel Unangehmes passiert – zu viel nach Ansicht der CDU. „Es wird gefahren, was das Zeug hält. Das kann so nicht mehr weitergehen“, sagte am Dienstag der CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Amann, der deshalb im Namen der CDU einen Antrag stellte, die Tempo30-Zone für Autofahrer einzuführen. Der CDU sei es ein wichtiges Anliegen, die Geschwindigkeit zu reduzieren, zumal in der Grabenbachstraße viele Geschäfte seien und viele Kunden die Straße überquerten. Reinhild Kullen von den Freien Wählern unterstützte den Antrag der CDU, allerdings würde sie auf die wie in vielen Tempo30-Zonen üblichen Blumenkübel verzichten. Das sei auch nicht geplant, dafür sei Straße zu eng, so Amann.
Meßkirchs wiedergewählter Bürgermeister Arne Zwick steht ebenfalls hinter dem Antrag. „Es ist eine sinnvolle Idee, die auch in meinen Augen fällig ist“, so Zwick, der in dieser Angelegenheit seit langer Zeit eng mit dem Landratsamt Sigmaringen zusammenarbeite. „Das Landratsamt als untere Verkehrbehörde fällt letztlich die Entscheidung“, so Zwick. Er sei aber optimistisch, dass die 30er-Zone befürwortet werde. Außer der Tempo30-Zone geht es nach wie vor darum, ob ein Zebrastreifen auf Höhe des Schleckermarkts genehmigt wird. Derzeit finden in der Grabenbachstraße Verkehrszählungen statt, die Aufschluss darüber geben sollen, ob ein Zebrastreifen sinnvoll ist. Zwick blickt in die Zukunft: In ein paar Jahren soll die Grabenbachstraße umgestaltet werden und der Schwerlastverkehr verboten werden. „Ähnlich wie der Adlerplatz soll auch die Grabenbachstraße einen Platzcharakter mit Grünflächen erhalten“, ergänzt Zwick. Das hieße nicht, dass die Autos verbannt werden. „Autofahrer und Fußgänger im Einklang“, lautet seine Devise.
(Erschienen: 29.09.2010 14:30)
Ein toter Fußgänger, zwei schwerverletzte Kinder: Zwischen der Grabenbachstraße und dem Adlerplatz ist in der vergangenen Zeit viel Unangehmes passiert – zu viel nach Ansicht der CDU. „Es wird gefahren, was das Zeug hält. Das kann so nicht mehr weitergehen“, sagte am Dienstag der CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Amann, der deshalb im Namen der CDU einen Antrag stellte, die Tempo30-Zone für Autofahrer einzuführen. Der CDU sei es ein wichtiges Anliegen, die Geschwindigkeit zu reduzieren, zumal in der Grabenbachstraße viele Geschäfte seien und viele Kunden die Straße überquerten. Reinhild Kullen von den Freien Wählern unterstützte den Antrag der CDU, allerdings würde sie auf die wie in vielen Tempo30-Zonen üblichen Blumenkübel verzichten. Das sei auch nicht geplant, dafür sei Straße zu eng, so Amann.
Meßkirchs wiedergewählter Bürgermeister Arne Zwick steht ebenfalls hinter dem Antrag. „Es ist eine sinnvolle Idee, die auch in meinen Augen fällig ist“, so Zwick, der in dieser Angelegenheit seit langer Zeit eng mit dem Landratsamt Sigmaringen zusammenarbeite. „Das Landratsamt als untere Verkehrbehörde fällt letztlich die Entscheidung“, so Zwick. Er sei aber optimistisch, dass die 30er-Zone befürwortet werde. Außer der Tempo30-Zone geht es nach wie vor darum, ob ein Zebrastreifen auf Höhe des Schleckermarkts genehmigt wird. Derzeit finden in der Grabenbachstraße Verkehrszählungen statt, die Aufschluss darüber geben sollen, ob ein Zebrastreifen sinnvoll ist. Zwick blickt in die Zukunft: In ein paar Jahren soll die Grabenbachstraße umgestaltet werden und der Schwerlastverkehr verboten werden. „Ähnlich wie der Adlerplatz soll auch die Grabenbachstraße einen Platzcharakter mit Grünflächen erhalten“, ergänzt Zwick. Das hieße nicht, dass die Autos verbannt werden. „Autofahrer und Fußgänger im Einklang“, lautet seine Devise.
(Erschienen: 29.09.2010 14:30)

































