Stadtnachrichten Meßkirch
Auf der Big-Valley-Ranch gibt Westernromantik
Von unserem Mitarbeiter Karlheinz Kirchmaier
Obwohl Petrus mit dem diesjährigen Festival kein Nachsehen hatte und es zwischendurch regnen und kalt werden ließ, füllten sich dennoch am Freitagnachmittag die Wiesenflächen um die Reitanlage der Familie Winkler im Ried zwischen Menningen und Göggingen mit Zelten und Wohnmobilen. Aus dem ganzen Südwesten, von Ludwigsburg bis Konstanz, Augsburg bis Freiburg kamen Country- und Westernfans. Sternenbanner und texanische Flaggen wehten im Wind und verwandelten die Big Valley Ranch mit ihren Blockhütten und Tipis, ihrer Mainstreet und dem Red River Saloon in eine kleine Westerstadt. Abends loderten vor den Zelten und Tipis Lagerfeuer, die vielen Gästen auch als Kochstelle dienten. Eine zweifelsohne imposante Kulisse mit jeder Menge Westernromantik, Countrymusik, Hobbycowboys und Indianern.
Im Mittelpunkt stand wie in den vergangenen Jahren die Musik. Im großen Festzelt gaben sich ab die Countrymusiker praktisch ab Freitagabend das Mikro in die Hand. Die „Silverados“, vier coole Cowboys eröffneten das viertägige Festival und lockten mit ihrer Mischung aus fetzigem Countryrock und Truckersongs bereits am ersten Abend fast 400 Zuhörer in das Zelt. Am Samstagabend sorgte die Coverband „Hats on“ aus dem Münchner Bereich für ausgelassene Stimmung. Ihr Repertoire reichte von Rock über Country bis hin zu Partykrachern. Dabei durften natürlich Westershowtänze und der Cancan im 2/4 Takt, dargeboten von der europaweit bekannten, tschechischen Country- und Showtanzgruppe Caramelka, nicht fehlen. Gestern Vormittag ab 11 Uhr hielten dann fünf Musiker aus Tuttlingen, die Band „Westwärts“, mit ihrer handgemachten Countrymusik das Publikum im Zelt in Westernstimmung.
Neu im Programm waren heuer am Samstag- und am Sonntagnachmittag Demonstrationen dreier zertifizierter Monty Roberts Instruktorinnen über das gewaltfreie Arbeiten mit und dem Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zu Pferden nach der berühmten Join Up und Follow Up Methode. Die Demonstrationen vor allem an Pferden, die beispielsweise beim Aufsitzen nicht stehen bleiben, die Ohren anlegen, wenn sich ein Mensch ihnen nähert oder beim Verladen sich weigern in den Anhänger zu laufen, fanden an beiden Tagen großes Publikumsinteresse und zeigten. Es wurde deutlich, dass es in solchen Fällen meistens am richtigen Umgang mit dem Tier mangelt. So war die Besitzerin eines Pferdes, das bislang Schwierigkeiten beim Verladen machte, bass erstaunt, als es nach zwanzigminütigem Training mit den Instruktorinnen brav in den Hänger lief und zu sagen schien: „Warum habt Ihr mir nicht klar gesagt, was Ihr wollt - ich wäre gleich in den Hänger gelaufen“.
Reitvorführungen, Indianertänze, Bogenschießen und eine bunte Händlermeile mit vielerlei Westernkleidung, Indianerschmuck und Cowboyhütten rundeten das vielseitige Rahmenprogramm ab. Natürlich war auch für die kleinen Westernfans gesorgt. Sie hatten vor allem am Ponyreiten, am großen Trampolin auf dem Spielplatz und am Streichelzoo bei Ziegen und Hasen ihren Spaß.
Auch für das leibliche Wohl hatte der Veranstalter wieder bestens gesorgt. So gab es beispielsweise gestern zu Mittag als lukullischen Höhepunkt Ochs am Spieß.
Heute morgen ging das Festival mit einem reichhaltigen Frühstück im Festzelt in den vierten Tag. Um 15.30 Uhr können sich Kinder auf eine Zauberschau mit Magic-Cowboy Jürgen freuen. Mit einem Feierabendhock ab 16 Uhr und musikalischer Unterhaltung mit Country-Sänger Jo Hämmer klingt das diesjährige Festival dann heute Abend aus. Der Eintritt für beide Veranstaltungen ist frei.
Bilder / Kirchmaier
… 388: Indianer-Romantik auf der Big Valley Ranch beim diesjährigen Contryfestival
… 395: Spaß machte den kleinen Countryfans vor allem das Ponyreiten
.... 407/… 415: Line Dance mit der Countryband „Westwärts“ aus Tuttlingen im Festzelt
… 437/445: Dieses Jahr erstmals neu im Programm: Die Demo der Interaktion zwischen Mensch und Pferd nach der berühmten
Join Up und Follow Up Methode nach Monty Roberts
(Erschienen: 29.08.2010 16:25)
Von unserem Mitarbeiter Karlheinz Kirchmaier
Obwohl Petrus mit dem diesjährigen Festival kein Nachsehen hatte und es zwischendurch regnen und kalt werden ließ, füllten sich dennoch am Freitagnachmittag die Wiesenflächen um die Reitanlage der Familie Winkler im Ried zwischen Menningen und Göggingen mit Zelten und Wohnmobilen. Aus dem ganzen Südwesten, von Ludwigsburg bis Konstanz, Augsburg bis Freiburg kamen Country- und Westernfans. Sternenbanner und texanische Flaggen wehten im Wind und verwandelten die Big Valley Ranch mit ihren Blockhütten und Tipis, ihrer Mainstreet und dem Red River Saloon in eine kleine Westerstadt. Abends loderten vor den Zelten und Tipis Lagerfeuer, die vielen Gästen auch als Kochstelle dienten. Eine zweifelsohne imposante Kulisse mit jeder Menge Westernromantik, Countrymusik, Hobbycowboys und Indianern.
Im Mittelpunkt stand wie in den vergangenen Jahren die Musik. Im großen Festzelt gaben sich ab die Countrymusiker praktisch ab Freitagabend das Mikro in die Hand. Die „Silverados“, vier coole Cowboys eröffneten das viertägige Festival und lockten mit ihrer Mischung aus fetzigem Countryrock und Truckersongs bereits am ersten Abend fast 400 Zuhörer in das Zelt. Am Samstagabend sorgte die Coverband „Hats on“ aus dem Münchner Bereich für ausgelassene Stimmung. Ihr Repertoire reichte von Rock über Country bis hin zu Partykrachern. Dabei durften natürlich Westershowtänze und der Cancan im 2/4 Takt, dargeboten von der europaweit bekannten, tschechischen Country- und Showtanzgruppe Caramelka, nicht fehlen. Gestern Vormittag ab 11 Uhr hielten dann fünf Musiker aus Tuttlingen, die Band „Westwärts“, mit ihrer handgemachten Countrymusik das Publikum im Zelt in Westernstimmung.
Neu im Programm waren heuer am Samstag- und am Sonntagnachmittag Demonstrationen dreier zertifizierter Monty Roberts Instruktorinnen über das gewaltfreie Arbeiten mit und dem Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zu Pferden nach der berühmten Join Up und Follow Up Methode. Die Demonstrationen vor allem an Pferden, die beispielsweise beim Aufsitzen nicht stehen bleiben, die Ohren anlegen, wenn sich ein Mensch ihnen nähert oder beim Verladen sich weigern in den Anhänger zu laufen, fanden an beiden Tagen großes Publikumsinteresse und zeigten. Es wurde deutlich, dass es in solchen Fällen meistens am richtigen Umgang mit dem Tier mangelt. So war die Besitzerin eines Pferdes, das bislang Schwierigkeiten beim Verladen machte, bass erstaunt, als es nach zwanzigminütigem Training mit den Instruktorinnen brav in den Hänger lief und zu sagen schien: „Warum habt Ihr mir nicht klar gesagt, was Ihr wollt - ich wäre gleich in den Hänger gelaufen“.
Reitvorführungen, Indianertänze, Bogenschießen und eine bunte Händlermeile mit vielerlei Westernkleidung, Indianerschmuck und Cowboyhütten rundeten das vielseitige Rahmenprogramm ab. Natürlich war auch für die kleinen Westernfans gesorgt. Sie hatten vor allem am Ponyreiten, am großen Trampolin auf dem Spielplatz und am Streichelzoo bei Ziegen und Hasen ihren Spaß.
Auch für das leibliche Wohl hatte der Veranstalter wieder bestens gesorgt. So gab es beispielsweise gestern zu Mittag als lukullischen Höhepunkt Ochs am Spieß.
Heute morgen ging das Festival mit einem reichhaltigen Frühstück im Festzelt in den vierten Tag. Um 15.30 Uhr können sich Kinder auf eine Zauberschau mit Magic-Cowboy Jürgen freuen. Mit einem Feierabendhock ab 16 Uhr und musikalischer Unterhaltung mit Country-Sänger Jo Hämmer klingt das diesjährige Festival dann heute Abend aus. Der Eintritt für beide Veranstaltungen ist frei.
Bilder / Kirchmaier
… 388: Indianer-Romantik auf der Big Valley Ranch beim diesjährigen Contryfestival
… 395: Spaß machte den kleinen Countryfans vor allem das Ponyreiten
.... 407/… 415: Line Dance mit der Countryband „Westwärts“ aus Tuttlingen im Festzelt
… 437/445: Dieses Jahr erstmals neu im Programm: Die Demo der Interaktion zwischen Mensch und Pferd nach der berühmten
Join Up und Follow Up Methode nach Monty Roberts
(Erschienen: 29.08.2010 16:25)


































