Stadtnachrichten Meßkirch
„Tarzans“ Filmmusik war das Lieblingsstück des Publikums
Die rund 50 Heudorfer Musiker boten ein anspruchsvolles und unterhaltsames Programm und vermittelten einen interessanten Querschnitt durch die breite Palette der Blasmusikliteratur, vom Marsch über Walzer und Polka bis hin zu Filmmusik und Schlagermelodien. Oliver Marx, der Vorsitzende der Heudorfer Musikkapelle, begrüßte die zahlreichen Besucher sowie auch den Vorsitzenden des Bezirks, Alexander Hegel aus Leibertingen, dann gab er die Regie an die Musikantinnen Sylvia Rebholz und Manuela Fischer ab. Sie führten gekonnt und charmant durch das zweistündige Programm.
Mit „Arioso“, einem symphonischen Musikstück von Klaus-Peter Bruchmann, startete die Musikkapelle unter der souveränen Stabführung von Siegbert Jäger. Es folgten das Musikstück „Deutschland ist schön“, ein Medley von Heinz Briegel mit bekannten deutschen Volksliedern und die böhmische Polka „Perlen vom Bodensee“ der gleichnamigen Blaskapelle von Michael Kuhn. Mit „Colors of the wind“, dem Farbenspiel des Windes von Alan Menken, wechselte die Programmfolge dann für kurze Zeit zur Filmmusik, bevor es mit dem Stück „Banana Rock“ richtig fetzig wurde. Vollen Einsatz und ihr überdurchschnittliches Können zeigten Reinhold Brugger beim Solo mit der Trompete im Stück „Der Trompetenkönig“ und Jungmusiker Patrik Renz mit einem Horn-Solo aus der Oper „Arietta“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Schwungvoll mit dem Traditionsmarsch „Unter dem Doppeladler“ von Joseph Franz Wagner eröffnete die Kapelle den zweiten Konzertteil. Der Barta-Walzer und die „Promenaden-Polka“ von Jaroslav Zeman animierten die Zuhörer danach zum Schunkeln und Zurücklehnen. Nach dem Ausflug in den Böhmerwald hatten Anja Muffler, Annette Schlegel und Carina Späth ihren großen Auftritt. Sie gaben als Solistinnen im Stück „Saxophone Dreams“, einem Slow Rock, mit ihren Saxophonen eine Visitenkarte ihres Können ab.
Ein bisschen Spaß muss sein
Schwungvoll blieb es bei einer weiteren Polka, bevor das Konzert mit der Titelmusik zum Walt Disney Film „Tarzan“, die in einer überzeugenden Interpretation von der Kapelle vorgetragen wurde, seinen absoluten Höhepunkt erreichte. So war es auch nicht verwunderlich, dass diesen Titel die meisten Konzertbesucher auch bei der Programmauswahl gewählt hatten. Mit dem Schlagermedley „Ein bisschen Spaß muss sein“ setzte Siegbert Jäger mit seinem Blasorchester den Schlusspunkt zu einem hervorragend gelungenen Jahreskonzert.
(Erschienen: 16.12.2009 23:20)
Die rund 50 Heudorfer Musiker boten ein anspruchsvolles und unterhaltsames Programm und vermittelten einen interessanten Querschnitt durch die breite Palette der Blasmusikliteratur, vom Marsch über Walzer und Polka bis hin zu Filmmusik und Schlagermelodien. Oliver Marx, der Vorsitzende der Heudorfer Musikkapelle, begrüßte die zahlreichen Besucher sowie auch den Vorsitzenden des Bezirks, Alexander Hegel aus Leibertingen, dann gab er die Regie an die Musikantinnen Sylvia Rebholz und Manuela Fischer ab. Sie führten gekonnt und charmant durch das zweistündige Programm.
Mit „Arioso“, einem symphonischen Musikstück von Klaus-Peter Bruchmann, startete die Musikkapelle unter der souveränen Stabführung von Siegbert Jäger. Es folgten das Musikstück „Deutschland ist schön“, ein Medley von Heinz Briegel mit bekannten deutschen Volksliedern und die böhmische Polka „Perlen vom Bodensee“ der gleichnamigen Blaskapelle von Michael Kuhn. Mit „Colors of the wind“, dem Farbenspiel des Windes von Alan Menken, wechselte die Programmfolge dann für kurze Zeit zur Filmmusik, bevor es mit dem Stück „Banana Rock“ richtig fetzig wurde. Vollen Einsatz und ihr überdurchschnittliches Können zeigten Reinhold Brugger beim Solo mit der Trompete im Stück „Der Trompetenkönig“ und Jungmusiker Patrik Renz mit einem Horn-Solo aus der Oper „Arietta“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Schwungvoll mit dem Traditionsmarsch „Unter dem Doppeladler“ von Joseph Franz Wagner eröffnete die Kapelle den zweiten Konzertteil. Der Barta-Walzer und die „Promenaden-Polka“ von Jaroslav Zeman animierten die Zuhörer danach zum Schunkeln und Zurücklehnen. Nach dem Ausflug in den Böhmerwald hatten Anja Muffler, Annette Schlegel und Carina Späth ihren großen Auftritt. Sie gaben als Solistinnen im Stück „Saxophone Dreams“, einem Slow Rock, mit ihren Saxophonen eine Visitenkarte ihres Können ab.
Ein bisschen Spaß muss sein
Schwungvoll blieb es bei einer weiteren Polka, bevor das Konzert mit der Titelmusik zum Walt Disney Film „Tarzan“, die in einer überzeugenden Interpretation von der Kapelle vorgetragen wurde, seinen absoluten Höhepunkt erreichte. So war es auch nicht verwunderlich, dass diesen Titel die meisten Konzertbesucher auch bei der Programmauswahl gewählt hatten. Mit dem Schlagermedley „Ein bisschen Spaß muss sein“ setzte Siegbert Jäger mit seinem Blasorchester den Schlusspunkt zu einem hervorragend gelungenen Jahreskonzert.
(Erschienen: 16.12.2009 23:20)


































