Stadtnachrichten Meßkirch
Witt fährt auf Idee des Bürgerbusses ab
Braucht Meßkirch auch einen Bürgerbus wie in Pfullendorf? „Mir gefällt diese Idee, die vor Jahren schon einmal angeregt, aber dann wieder auf Eis gelegt wurde“, sagt Sieglinde Witt, Vorsitzende des Altenwerks Meßkirch. Wenn sich rund 50 ältere Bürger einmal im Monat zum Seniorenkreis im Herz-Jesu-Heim treffen, müssen Fahrgemeinschaften gegründet werden. „Das funktioniert zwar in der Regel, aber eben nicht immer. Oft müssen die Senioren jemanden darum bitten, sie anschließend nach Hause zu fahren“, sagt Witt. Der Bürgerbus sei ihrer Ansicht nach für viele Bürger, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, mehr als eine gute Alternative für die privaten Fahrdienste, gerade in dieser kalten und dunklen Jahreszeit. Was noch für einen Bürgerbus spricht? „Viele Senioren wollen selbst nicht mehr mit dem Auto fahren. Und die Angehörigen haben nicht immer Zeit, die Senioren hinzufahren und wieder abzuholen.“
Ortsvorsteher ist skeptisch
Auch sie würde, wenn es denn einen Bürgerbus gäbe, auf jeden Fall den Friedhof sowie die Supermärkte und Discounter in der Route berücksichtigen. „Ich kann mir einen Bürgerbus gut vorstellen. Aber die Ortsteile sollten mit dabei sein“, sagt Witt. Die entscheidende Frage ist nur, ob es genügend Bedarf für diesen Bus gibt, der schließlich Kosten verursacht. „Das würde wahrscheinlich eine Weile dauern, bis er richtig angenommen wird“, ergänzt die Vorsitzende.
„Ich weiß nicht, ob der Bedarf wirklich vorhanden ist“, sagt Menningens Ortsvorsteher Karl Mägerle mit Skepsis. „Ich glaube nicht, dass ein Bürgerbus notwendig ist“, sagt er deshalb. Auch Rohrdorfs Ortsvorsteher Hubert Frick sieht keinen Bedarf, zumal die Busverbindungen nach Meßkirch ordentlich seien. „In Meßkirch selbst, genauer in Igelswies oder Schnerkingen sieht es da schon etwas anders aus.“ Im ländlichen Raum würde die Verwandtschaft diese Fahrdienste übernehmen, so Frick.
(Erschienen: 02.02.2012 17:45)
Braucht Meßkirch auch einen Bürgerbus wie in Pfullendorf? „Mir gefällt diese Idee, die vor Jahren schon einmal angeregt, aber dann wieder auf Eis gelegt wurde“, sagt Sieglinde Witt, Vorsitzende des Altenwerks Meßkirch. Wenn sich rund 50 ältere Bürger einmal im Monat zum Seniorenkreis im Herz-Jesu-Heim treffen, müssen Fahrgemeinschaften gegründet werden. „Das funktioniert zwar in der Regel, aber eben nicht immer. Oft müssen die Senioren jemanden darum bitten, sie anschließend nach Hause zu fahren“, sagt Witt. Der Bürgerbus sei ihrer Ansicht nach für viele Bürger, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, mehr als eine gute Alternative für die privaten Fahrdienste, gerade in dieser kalten und dunklen Jahreszeit. Was noch für einen Bürgerbus spricht? „Viele Senioren wollen selbst nicht mehr mit dem Auto fahren. Und die Angehörigen haben nicht immer Zeit, die Senioren hinzufahren und wieder abzuholen.“
Ortsvorsteher ist skeptisch
Auch sie würde, wenn es denn einen Bürgerbus gäbe, auf jeden Fall den Friedhof sowie die Supermärkte und Discounter in der Route berücksichtigen. „Ich kann mir einen Bürgerbus gut vorstellen. Aber die Ortsteile sollten mit dabei sein“, sagt Witt. Die entscheidende Frage ist nur, ob es genügend Bedarf für diesen Bus gibt, der schließlich Kosten verursacht. „Das würde wahrscheinlich eine Weile dauern, bis er richtig angenommen wird“, ergänzt die Vorsitzende.
„Ich weiß nicht, ob der Bedarf wirklich vorhanden ist“, sagt Menningens Ortsvorsteher Karl Mägerle mit Skepsis. „Ich glaube nicht, dass ein Bürgerbus notwendig ist“, sagt er deshalb. Auch Rohrdorfs Ortsvorsteher Hubert Frick sieht keinen Bedarf, zumal die Busverbindungen nach Meßkirch ordentlich seien. „In Meßkirch selbst, genauer in Igelswies oder Schnerkingen sieht es da schon etwas anders aus.“ Im ländlichen Raum würde die Verwandtschaft diese Fahrdienste übernehmen, so Frick.
(Erschienen: 02.02.2012 17:45)


































