Stadtnachrichten Mengen
Bürgermeister fordert Tempo 70
Bei dem Unfall war die 76-Jährige Fahrerin eines Kleinwagens getötet worden, nachdem sie beim Einbiegen auf die Landesstraße einen Lastwagen übersehen hatte (die SZ berichtete). Immer wieder war es in der Vergangenheit bei der Einmündung zu schweren Unfällen gekommen. „Ich nehme diesen tragischen Unfall erneut zum Anlass, hier eine geeignete Maßnahme zu fordern“, hat Rainer jetzt in einem Brief an die Untere Verkehrsbehörde gefordert. Rainer erinnert daran ,dass bereits nach dem ersten schweren Unfall in seiner Amtszeit als Bürgermeister vor fast genau einem Jahr mit den Fachleuten der Verkehrsschau vom Landratsamt und der Polizei eine Besichtigung vor Ort stattgefunden habe. „Entgegen meinem Vorschlag, hier ein Tempolimit vorzusehen, wurde von der Verkehrsbehörde eine provisorische Veränderung der Einmündung dieser Kreuzung angeordnet und vollzogen, weil eine zuvor durchgeführte Tempomessungen ergeben hatte, dass angeblich nicht sehr viele Fahrzeuge aus Richtung Hohentengen mit überhöhter Geschwindigkeit herannahen“, beschreibt Rainer. Das die Einmündung dadurch keineswegs sicherer geworden war, wurde spätetstens nach einem weiteren Unfall im Herbst 2009 deutlich. Damals wandte sich Rainer erneut an die Behörde, weil die bauliche Veränderung nach seiner Überzeugung nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte. „Diese Kreuzung stellt nach wie vor einen sehr großen Gefahrenpunkt dar“, mahnte der Bürgermeister bereits damals. Die aus Hohentengen kommenden Fahrzeuge würdeb mit nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Kreuzung zukommen, sodass sie von den ausfahrenden Fahrzeuglenkern relativ spät erkannt werden. Nach dem erschütternden Unfall von vergangener Woche schreibt der Schultes nun: „Wir fordern daher erneut zu prüfen, ob hier ein Tempolimit auf 70 Stundenkilometer angeordnet werden kann, wie es in früheren Jahren bereits einmal festgesetzt war“. Ergänzend schlägt er vor, „die Ausfahrt aus der Richtung Günzkofen mit einem Stopp-Schild zu ergänzen“. Ansonsten seien in Zukunft weitere verheerende Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang zu befürchten.
(Erschienen: 15.03.2010 18:20)
Bei dem Unfall war die 76-Jährige Fahrerin eines Kleinwagens getötet worden, nachdem sie beim Einbiegen auf die Landesstraße einen Lastwagen übersehen hatte (die SZ berichtete). Immer wieder war es in der Vergangenheit bei der Einmündung zu schweren Unfällen gekommen. „Ich nehme diesen tragischen Unfall erneut zum Anlass, hier eine geeignete Maßnahme zu fordern“, hat Rainer jetzt in einem Brief an die Untere Verkehrsbehörde gefordert. Rainer erinnert daran ,dass bereits nach dem ersten schweren Unfall in seiner Amtszeit als Bürgermeister vor fast genau einem Jahr mit den Fachleuten der Verkehrsschau vom Landratsamt und der Polizei eine Besichtigung vor Ort stattgefunden habe. „Entgegen meinem Vorschlag, hier ein Tempolimit vorzusehen, wurde von der Verkehrsbehörde eine provisorische Veränderung der Einmündung dieser Kreuzung angeordnet und vollzogen, weil eine zuvor durchgeführte Tempomessungen ergeben hatte, dass angeblich nicht sehr viele Fahrzeuge aus Richtung Hohentengen mit überhöhter Geschwindigkeit herannahen“, beschreibt Rainer. Das die Einmündung dadurch keineswegs sicherer geworden war, wurde spätetstens nach einem weiteren Unfall im Herbst 2009 deutlich. Damals wandte sich Rainer erneut an die Behörde, weil die bauliche Veränderung nach seiner Überzeugung nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte. „Diese Kreuzung stellt nach wie vor einen sehr großen Gefahrenpunkt dar“, mahnte der Bürgermeister bereits damals. Die aus Hohentengen kommenden Fahrzeuge würdeb mit nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Kreuzung zukommen, sodass sie von den ausfahrenden Fahrzeuglenkern relativ spät erkannt werden. Nach dem erschütternden Unfall von vergangener Woche schreibt der Schultes nun: „Wir fordern daher erneut zu prüfen, ob hier ein Tempolimit auf 70 Stundenkilometer angeordnet werden kann, wie es in früheren Jahren bereits einmal festgesetzt war“. Ergänzend schlägt er vor, „die Ausfahrt aus der Richtung Günzkofen mit einem Stopp-Schild zu ergänzen“. Ansonsten seien in Zukunft weitere verheerende Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang zu befürchten.
(Erschienen: 15.03.2010 18:20)

































