Stadtnachrichten Mengen
Pflegeheimleitung wünscht Beratung statt Kontrolle

Es sind in den vergangenen Jahren viele Vorschriften entstanden, um die Lebensqualität in Pflegeheimen zu sichern. Das Image von Pflegeheimen ist trotzdem nachhaltig schlecht. „Das zeigt sich in den vielen Kontrollen, die unangekündigt ins Haus kommen. Wir stehen ständig im Verdacht, etwas Unrechtes zu machen“, berichtet Trunk. Es kommt die Heimaufsicht, es kommt die Lebensmittelüberwachung, es kommt das Gesundheitsamt, der Brandschutz, der medizinische Dienst der Krankenkasse, das Wasserwirtschaftsamt.
Die Pflegekräfte verwenden ungefähr ein Drittel ihrer Arbeitszeit, um ihr Tun schriftlich festzuhalten, um den künftigen Kontrollen zu genügen. Diese Zeit fehlt, um Bewohner zu umsorgen. „Eine gute Note des medizinischen Dienstes der Krankenkasse belegt, dass lückenlos dokumentiert wurde, sagt aber nicht allzu viel über die Lebensqualität im Haus aus“, erklärt Hans-Dieter Müller.
Die Leiterin des Pflegeheims St. Ulrika wünscht sich ein engeres Miteinander mit der Heimaufsicht: Trunk könnte sich vorstellen, dass es mehrmals im Jahr gemeinsame Begehungs- und Beratungstermine sowie Schulungen von den kontrollierenden Behörden geben könnte. Sie würde den Bericht der internen Schulungen zur Qualitätssicherung gern der Heimaufsicht vorlegen. „Wir möchten gemeinsam für einen guten Alltag der Pflegeheimbewohner sorgen. Ein runder Tisch, an dem alle Akteure mitarbeiten, wäre eine gute Einrichtung“, sagt Leiterin Trunk.
(Erschienen: 02.02.2012 11:35)

Es sind in den vergangenen Jahren viele Vorschriften entstanden, um die Lebensqualität in Pflegeheimen zu sichern. Das Image von Pflegeheimen ist trotzdem nachhaltig schlecht. „Das zeigt sich in den vielen Kontrollen, die unangekündigt ins Haus kommen. Wir stehen ständig im Verdacht, etwas Unrechtes zu machen“, berichtet Trunk. Es kommt die Heimaufsicht, es kommt die Lebensmittelüberwachung, es kommt das Gesundheitsamt, der Brandschutz, der medizinische Dienst der Krankenkasse, das Wasserwirtschaftsamt.
Die Pflegekräfte verwenden ungefähr ein Drittel ihrer Arbeitszeit, um ihr Tun schriftlich festzuhalten, um den künftigen Kontrollen zu genügen. Diese Zeit fehlt, um Bewohner zu umsorgen. „Eine gute Note des medizinischen Dienstes der Krankenkasse belegt, dass lückenlos dokumentiert wurde, sagt aber nicht allzu viel über die Lebensqualität im Haus aus“, erklärt Hans-Dieter Müller.
Die Leiterin des Pflegeheims St. Ulrika wünscht sich ein engeres Miteinander mit der Heimaufsicht: Trunk könnte sich vorstellen, dass es mehrmals im Jahr gemeinsame Begehungs- und Beratungstermine sowie Schulungen von den kontrollierenden Behörden geben könnte. Sie würde den Bericht der internen Schulungen zur Qualitätssicherung gern der Heimaufsicht vorlegen. „Wir möchten gemeinsam für einen guten Alltag der Pflegeheimbewohner sorgen. Ein runder Tisch, an dem alle Akteure mitarbeiten, wäre eine gute Einrichtung“, sagt Leiterin Trunk.
(Erschienen: 02.02.2012 11:35)


































