Stadtnachrichten Mengen
Hexenball endet mit Abbruch
Nach dem Hexenumzug durch die Mengener Innenstadt sollte in der Ablachhalle ausgelassen gefeiert werden. Doch nach einigen Programmpunkten war Schluss mit der vergnüglichen Stimmung. Mehrere Besucher des Hexenballes in der Mehrzweckhalle mussten in der Nacht von Montag auf Dienstag ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Übermäßiger Alkoholkonsum und möglicherweise verabreichte K.O.-Tropfen erforderten den Einsatz der Rettungskräfte und der Polizei. Die Betroffenen hätten andere Symptome gezeigt, „als sie üblicherweise nach Alkoholkonsum auftreten“, teilte die Polizeidirektion Sigmaringen mit.
Bereits gegen 22.30 Uhr musste ein 16-Jähriger mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Pfullendorf eingeliefert werden. Der zunächst geäußerte Verdacht von Begleitern des Jugendlichen, wonach diesem K.O.-Tropfen verabreicht worden seien, bestätigte sich nach einer ersten ärztlichen Diagnose nicht. Allerdings wurde bei ihm ein Blutalkoholwert von 2,3 Promille festgestellt. Ein Zeuge will beobachtet haben, dass der 16-Jährige eine Flasche Wodka mitgebracht hatte, die er mit anderen getrunken habe, teilte die Polizei mit.
Gegen Mitternacht wurde ein weiterer Einsatz der Rettungskräfte erforderlich. Ein 18-Jähriger und zwei Frauen im Alter von 20 und 34 Jahren klagten plötzlich über Unwohlsein, Schwindelgefühle und Verlust des Erinnerungsvermögens. Alle drei wurden in die Krankenhäuser nach Pfullendorf und Sigmaringen gebracht. Zwar stellte sich heraus, dass auch diesmal etwas Alkohol im Spiel war. Den Symptomen zufolge ist aber nicht auszuschließen, dass zusätzlich K.O.-Tropfen eine Rolle spielten. Um den Nachweis führen zu können, wurden bei den Betroffenen Blut- und Urinproben entnommen. Vor Ort konnten auch Reste eines verdächtigen Getränks sichergestellt werden. „Ob K.O.-Tropfen verabreicht wurden, kann man noch nicht sagen“, erklärt Edwin Dobler von der Pressestelle der Polizei Sigmaringen, dass die entnommenen Proben hoffentlich Aufschluss geben können. Der Hexenrat der Mengener Narrenzunft fällte nach den Vorfällen eine Entscheidung und beendete die Veranstaltung.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
(Erschienen: 21.02.2012 18:05)
Nach dem Hexenumzug durch die Mengener Innenstadt sollte in der Ablachhalle ausgelassen gefeiert werden. Doch nach einigen Programmpunkten war Schluss mit der vergnüglichen Stimmung. Mehrere Besucher des Hexenballes in der Mehrzweckhalle mussten in der Nacht von Montag auf Dienstag ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Übermäßiger Alkoholkonsum und möglicherweise verabreichte K.O.-Tropfen erforderten den Einsatz der Rettungskräfte und der Polizei. Die Betroffenen hätten andere Symptome gezeigt, „als sie üblicherweise nach Alkoholkonsum auftreten“, teilte die Polizeidirektion Sigmaringen mit.
Bereits gegen 22.30 Uhr musste ein 16-Jähriger mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Pfullendorf eingeliefert werden. Der zunächst geäußerte Verdacht von Begleitern des Jugendlichen, wonach diesem K.O.-Tropfen verabreicht worden seien, bestätigte sich nach einer ersten ärztlichen Diagnose nicht. Allerdings wurde bei ihm ein Blutalkoholwert von 2,3 Promille festgestellt. Ein Zeuge will beobachtet haben, dass der 16-Jährige eine Flasche Wodka mitgebracht hatte, die er mit anderen getrunken habe, teilte die Polizei mit.
Gegen Mitternacht wurde ein weiterer Einsatz der Rettungskräfte erforderlich. Ein 18-Jähriger und zwei Frauen im Alter von 20 und 34 Jahren klagten plötzlich über Unwohlsein, Schwindelgefühle und Verlust des Erinnerungsvermögens. Alle drei wurden in die Krankenhäuser nach Pfullendorf und Sigmaringen gebracht. Zwar stellte sich heraus, dass auch diesmal etwas Alkohol im Spiel war. Den Symptomen zufolge ist aber nicht auszuschließen, dass zusätzlich K.O.-Tropfen eine Rolle spielten. Um den Nachweis führen zu können, wurden bei den Betroffenen Blut- und Urinproben entnommen. Vor Ort konnten auch Reste eines verdächtigen Getränks sichergestellt werden. „Ob K.O.-Tropfen verabreicht wurden, kann man noch nicht sagen“, erklärt Edwin Dobler von der Pressestelle der Polizei Sigmaringen, dass die entnommenen Proben hoffentlich Aufschluss geben können. Der Hexenrat der Mengener Narrenzunft fällte nach den Vorfällen eine Entscheidung und beendete die Veranstaltung.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
(Erschienen: 21.02.2012 18:05)


































