Nachrichten Gammertingen
Vollgas: „Mann, das geht voll geil ab!“

Sänger Markus Daikeler und seinen Kollegen war die Spielfreude anzusehen, als sie – angeheizt von den knapp 3000 Besuchern – die Bühne im Buchauer Festzelt betraten. Aber schließlich sind sie trotz ihres jungen Alters schon erfahrene Hasen im Musikbusiness. So spielten True Calling bereits im Vorporgramm von Joe Cocker und den Scorpions. So verbeugten sie sich vor letzteren musikalisch mit einer eigenen Version von „Rock you like a hurricane“. Daneben gab es eigene Songs, sowohl auf englisch als auch auf deutsch.
Auftritt in der Heimat
Überwältigt standen sie nach ihrem Auftritt im Gespräch mit Moderator Tobias Götz auf der Bühne, als das Publikum die fünf Jungs noch immer feierte. „3000 Leute vor der Bühne – wir spielen unsere Songs – Mann, das geht voll geil ab!“, rief Sänger Markus der Masse zu. Es sei etwas Besonderes gewesen, in Bad Buchau zu spielen – „schließlich war das quasi ein Auftritt in unserer Heimat“, sagte der Sänger. Und auch, dass das Nena-Management True Calling als Vorband ausgewählt habe, sei für sie eine große Ehre gewesen.
Nach dem Auftritt von True Calling, um 20.45 Uhr, gab sich Pop-Ikone Nena die Ehre in Bad Buchau. Knapp zwei Stunden spulte sie mit ihrer Band ein professionelles Programm aus neuen Songs und alten Hits ab, wobei das alte Material – elektropop-mäßig aufgehübscht – beim Publikum den größten Jubel erzeugte.
Mitunter wirkte Nena aber etwas verwirrt. So schien es hin und wieder, als habe sie den Text vergessen oder wisse nicht genau, welches Stück denn als nächstes kommt. Und ob das gute Dutzend Kinder, das die Security kurz vor Schluss über die Absperrung vor der Bühne hob, nicht auch noch einen Auftritt hätte bekommen sollen, war am Ende ebenfalls nicht klar. So schnell, wie sie die Bühne betreten hatte, war Nena nach ihrem Auftritt auch wieder weg. Persönlichen Kontakt zu den Fans gab es nicht.
Der Bereich um die Bühne glich während des Auftritts einem Hochsicherheitstrakt. Ob es aber sein muss, dass Sicherheitskräfte dazwischen gehen, wenn Väter ihre Töchter auf die Schultern nehmen oder wenn andere mit ihrem Handy ein Foto machen, sei dahingestellt. Es sang am Ende doch „nur“ Nena und nicht der auferstandene Elvis Presley. Genächtigt hat die Sängerin übrigens im Hotel Kleber Post in Bad Saulgau.
(Erschienen: 30.10.2011 19:40)

Sänger Markus Daikeler und seinen Kollegen war die Spielfreude anzusehen, als sie – angeheizt von den knapp 3000 Besuchern – die Bühne im Buchauer Festzelt betraten. Aber schließlich sind sie trotz ihres jungen Alters schon erfahrene Hasen im Musikbusiness. So spielten True Calling bereits im Vorporgramm von Joe Cocker und den Scorpions. So verbeugten sie sich vor letzteren musikalisch mit einer eigenen Version von „Rock you like a hurricane“. Daneben gab es eigene Songs, sowohl auf englisch als auch auf deutsch.
Auftritt in der Heimat
Überwältigt standen sie nach ihrem Auftritt im Gespräch mit Moderator Tobias Götz auf der Bühne, als das Publikum die fünf Jungs noch immer feierte. „3000 Leute vor der Bühne – wir spielen unsere Songs – Mann, das geht voll geil ab!“, rief Sänger Markus der Masse zu. Es sei etwas Besonderes gewesen, in Bad Buchau zu spielen – „schließlich war das quasi ein Auftritt in unserer Heimat“, sagte der Sänger. Und auch, dass das Nena-Management True Calling als Vorband ausgewählt habe, sei für sie eine große Ehre gewesen.
Nach dem Auftritt von True Calling, um 20.45 Uhr, gab sich Pop-Ikone Nena die Ehre in Bad Buchau. Knapp zwei Stunden spulte sie mit ihrer Band ein professionelles Programm aus neuen Songs und alten Hits ab, wobei das alte Material – elektropop-mäßig aufgehübscht – beim Publikum den größten Jubel erzeugte.
Mitunter wirkte Nena aber etwas verwirrt. So schien es hin und wieder, als habe sie den Text vergessen oder wisse nicht genau, welches Stück denn als nächstes kommt. Und ob das gute Dutzend Kinder, das die Security kurz vor Schluss über die Absperrung vor der Bühne hob, nicht auch noch einen Auftritt hätte bekommen sollen, war am Ende ebenfalls nicht klar. So schnell, wie sie die Bühne betreten hatte, war Nena nach ihrem Auftritt auch wieder weg. Persönlichen Kontakt zu den Fans gab es nicht.
Der Bereich um die Bühne glich während des Auftritts einem Hochsicherheitstrakt. Ob es aber sein muss, dass Sicherheitskräfte dazwischen gehen, wenn Väter ihre Töchter auf die Schultern nehmen oder wenn andere mit ihrem Handy ein Foto machen, sei dahingestellt. Es sang am Ende doch „nur“ Nena und nicht der auferstandene Elvis Presley. Genächtigt hat die Sängerin übrigens im Hotel Kleber Post in Bad Saulgau.
(Erschienen: 30.10.2011 19:40)


































