Nachrichten Bad Saulgau
Ministerpräsident Mappus bekommt eine Patenkuh

Von unserem Redakteur Marcus Haas
Am Wiesenrand bei der Eselsmühle steht Auto an Auto. Die Feuerwehr zeigt, wo es noch Platz hat. Rund 150 Gäste kommen zum Gastgeber Thomas Zimmerer und seiner Familie in den Hof der Eselsmühle, wo bereits Würste bruzeln, ein Feuerchen lodert und die „Dreikönigmusig“ von Wochenend und Sonnenschein spielt. Die Besucher machen es sich in der Scheune auf Bierbänken gemütlich oder unterhalten sich stehend im Hof und warten. Da fährt er vor, der „Map-Bus“. Applaus für den Ministerpräsidenten. „Wir freuen uns riesig“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Zimmerer ins Mikrofon am Stehtisch vor der Scheune und spricht Themen wie Verkehrsinfrastruktur und Schulstandort an. Der Bau der Kernstadtentlastungsstraße laufe vor allem auch mit Landesmitteln. Dank geht an Günther Oettinger, den Vorgänger von Mappus.
Thema Schulstandort Bad Saulgau: Die japanische Schule zieht ab, das Areal gehört dem Land Baden-Württemberg, vielleicht ließe sich ja beispielsweise das Schülerforschungszentrum hier mitintegrieren, regt Zimmerer an, und wendet sich direkt an Mappus: „Das bewegt uns sehr, lassen Sie uns gemeinsam mit dem Land nach Lösungen suchen.“ Der geht darauf nicht direkt ein, sondern streift Themen wie Verkehrsinfrastruktur oder Bildung. Er betont, dass er beispielsweise Grundschulen bis tief in den ländlichen Raum erhalten und mehr Kindergartenplätze gemeinsam mit den Kommunen einrichten wolle, und dass noch mehr Verkehr auf die Schienen gebracht werden müsse.
Mappus macht aber auch deutlich, worum es bei seiner Sommertour vor allem geht: „Einfach rausgehen zu den Menschen, miteinander ins Gespräch kommen“. Dafür sei sonst keine Zeit, deshalb habe er die beiden letzten Ferienwochen reserviert, um mit seinem „Map-Bus“ viel im Ländle herumzukommen, nah bei den Menschen zu sein, ihre Anliegen zu hören.
Doch bevor dafür Zeit ist, erwartet Mappus noch eine Überraschung. Es heißt „Weg frei“ für die schauerprobte Kuh Regenis. Eine Glocke läutet. Die hängt am Hals der Kuh und kündigt an: Das Tier kommt näher. Und da steht sie vor dem Ministerpräsidenten. Zimmerer überreicht Mappus eine Urkunde, der nun eine Patenkuh in Bad Saulgau hat – wenn das kein Grund ist, mal wieder die Kurstadt zu besuchen. Mappus lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Pforzheim. „Da komme ich doch gerne mal mit meiner Familie vorbei, auch um nach der Kuh zu sehen“, verspricht der Stadtmensch. Ministerin Gönner streichelt das Tier und bietet schon mal schmunzelnd ihre Hilfe beim Melken an.
(Erschienen: 02.09.2010 13:05)

Von unserem Redakteur Marcus Haas
Am Wiesenrand bei der Eselsmühle steht Auto an Auto. Die Feuerwehr zeigt, wo es noch Platz hat. Rund 150 Gäste kommen zum Gastgeber Thomas Zimmerer und seiner Familie in den Hof der Eselsmühle, wo bereits Würste bruzeln, ein Feuerchen lodert und die „Dreikönigmusig“ von Wochenend und Sonnenschein spielt. Die Besucher machen es sich in der Scheune auf Bierbänken gemütlich oder unterhalten sich stehend im Hof und warten. Da fährt er vor, der „Map-Bus“. Applaus für den Ministerpräsidenten. „Wir freuen uns riesig“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Zimmerer ins Mikrofon am Stehtisch vor der Scheune und spricht Themen wie Verkehrsinfrastruktur und Schulstandort an. Der Bau der Kernstadtentlastungsstraße laufe vor allem auch mit Landesmitteln. Dank geht an Günther Oettinger, den Vorgänger von Mappus.
Thema Schulstandort Bad Saulgau: Die japanische Schule zieht ab, das Areal gehört dem Land Baden-Württemberg, vielleicht ließe sich ja beispielsweise das Schülerforschungszentrum hier mitintegrieren, regt Zimmerer an, und wendet sich direkt an Mappus: „Das bewegt uns sehr, lassen Sie uns gemeinsam mit dem Land nach Lösungen suchen.“ Der geht darauf nicht direkt ein, sondern streift Themen wie Verkehrsinfrastruktur oder Bildung. Er betont, dass er beispielsweise Grundschulen bis tief in den ländlichen Raum erhalten und mehr Kindergartenplätze gemeinsam mit den Kommunen einrichten wolle, und dass noch mehr Verkehr auf die Schienen gebracht werden müsse.
Mappus macht aber auch deutlich, worum es bei seiner Sommertour vor allem geht: „Einfach rausgehen zu den Menschen, miteinander ins Gespräch kommen“. Dafür sei sonst keine Zeit, deshalb habe er die beiden letzten Ferienwochen reserviert, um mit seinem „Map-Bus“ viel im Ländle herumzukommen, nah bei den Menschen zu sein, ihre Anliegen zu hören.
Doch bevor dafür Zeit ist, erwartet Mappus noch eine Überraschung. Es heißt „Weg frei“ für die schauerprobte Kuh Regenis. Eine Glocke läutet. Die hängt am Hals der Kuh und kündigt an: Das Tier kommt näher. Und da steht sie vor dem Ministerpräsidenten. Zimmerer überreicht Mappus eine Urkunde, der nun eine Patenkuh in Bad Saulgau hat – wenn das kein Grund ist, mal wieder die Kurstadt zu besuchen. Mappus lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Pforzheim. „Da komme ich doch gerne mal mit meiner Familie vorbei, auch um nach der Kuh zu sehen“, verspricht der Stadtmensch. Ministerin Gönner streichelt das Tier und bietet schon mal schmunzelnd ihre Hilfe beim Melken an.
(Erschienen: 02.09.2010 13:05)
































