Nachrichten Bad Saulgau
Gusti sieht wieder gut
Durch eine starke Schielstellung war seine Sehfähigkeit bislang so stark beeinträchtigt, dass er richtiggehend lernbehindert war. Doch das ist jetzt vorbei. Er kann jetzt problemlos lesen und schreiben lernen und hat sich vor dem Spiegel vermutlich zum ersten Mal „richtig gesehen“. Möglich gemacht hat das der Bad Saulgauer Verein Buki/Hilfe für Kinder aus Osteuropa. Vereinsmitglieder haben die Reise, sämtliche Vorbereitungen wie auch die Unterkunft in Bad Saulgau organisiert.
Durch das große Engagement von Klaus und Jutta Nerlich wurde letztendlich die Operation im Augenzentrum Wangen ermöglicht. Der Augenoptikermeister hat der Mutter von Gusti – sie verfügt wegen des Grauen Stars und starker Kurzsichtigkeit über eine Sehkraft von fünf Prozent – zudem eine passgenaue Brille mit auf den Nachhauseweg gegeben. „Nicht nur bei ihnen, sondern bei allen Spendern möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, sagt Vorstandsvorsitzender Stefan Zell, der zunächst Bedenken hatte, die Gäste „aus dem Slum von Cidreag“ nach Deutschland zu holen. Doch wider Erwarten blieb der „Kulturschock“ wie auch Anpassungsschwierigkeiten gänzlich aus. Vielmehr hat diese Erfahrung Mut gemacht, in einem ersten Schritt hier in Bad Saulgau möglicherweise Freizeiten für Roma-Kinder anzubieten.
(Erschienen: 03.02.2012 19:20)
Durch eine starke Schielstellung war seine Sehfähigkeit bislang so stark beeinträchtigt, dass er richtiggehend lernbehindert war. Doch das ist jetzt vorbei. Er kann jetzt problemlos lesen und schreiben lernen und hat sich vor dem Spiegel vermutlich zum ersten Mal „richtig gesehen“. Möglich gemacht hat das der Bad Saulgauer Verein Buki/Hilfe für Kinder aus Osteuropa. Vereinsmitglieder haben die Reise, sämtliche Vorbereitungen wie auch die Unterkunft in Bad Saulgau organisiert.
Durch das große Engagement von Klaus und Jutta Nerlich wurde letztendlich die Operation im Augenzentrum Wangen ermöglicht. Der Augenoptikermeister hat der Mutter von Gusti – sie verfügt wegen des Grauen Stars und starker Kurzsichtigkeit über eine Sehkraft von fünf Prozent – zudem eine passgenaue Brille mit auf den Nachhauseweg gegeben. „Nicht nur bei ihnen, sondern bei allen Spendern möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, sagt Vorstandsvorsitzender Stefan Zell, der zunächst Bedenken hatte, die Gäste „aus dem Slum von Cidreag“ nach Deutschland zu holen. Doch wider Erwarten blieb der „Kulturschock“ wie auch Anpassungsschwierigkeiten gänzlich aus. Vielmehr hat diese Erfahrung Mut gemacht, in einem ersten Schritt hier in Bad Saulgau möglicherweise Freizeiten für Roma-Kinder anzubieten.
(Erschienen: 03.02.2012 19:20)



































