Nachrichten Bad Saulgau
Fasnets-Pin schweißt Klassengemeinschaft zusammen

Das Projekt: Der Verkauf von Pins. Auf Initiative von Elternvertreterin Birgitta Matt überließen die Verantwortlichen der Doraus-Zunft den Schülern einen großen Teil ihrer kleinen, farbig gestalteten Anstecker zum Verkauf. Diese weisen jedes Jahr ein neues Maskenmotiv auf – heuer ist es der Pelzteufel –, sie zählen als Eintrittskarte zum Narrenumzug und sind inzwischen auch begehrte Sammlerobjekte
Um sicher zu stellen, dass sich alle Schüler gleichmäßig an der Aktion beteiligten, fertigte Birgitta Matt eine Liste an, aus der schnell ersichtlich war, wer wie oft zum Verkauf ausrückte. Auf diese Weise erkannten auch Drückeberger, dass sie nicht umhin kamen, ihren Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten. Bei der Vorbereitung der Aktion erfuhren die Schüler, dass sie mit dem Verkauf der Pins einerseits das Bad Saulgauer Brauchtum unterstützen, denn eine schöne Fasnet zu gestalten kostet Geld. Zum andern winkte ein bestimmter Betrag von jedem verkauften Stück, der in die Klassenkasse wanderte. Damit das Ganze mit größtmöglichem Erfolg über die Bühne ging, übte Klassenlehrer Richard Krieg mit seinen Schülern in Rollenspielen, wie man Leute anspricht oder auf ablehnendes Verhalten reagiert. Dabei fiel ganz nebenbei eine Lektion in Umgangsformen ab.
Am 11. 11. 2011, als es für die Narren hieß „’s goht drgega“, legten auch die Schüler los. Begleitet von jeweils einem Elternteil, der Pins und Geld hütete, zogen sie in kleinen Gruppen durch die Wohngebiete und klingelten an den Haustüren. Oft waren die jungen Verkäufer überrascht, wie freundlich sie empfangen wurden. Sogar Angebote zu heißem Tee und Kuchen soll es gegeben haben, denn manche Verkaufstouren waren verflixt kalt. Doch auch ein kurz angebundenes „Nein“ galt es zu schlucken. Mit dem vorläufigen Ergebnis ist Birgitta Matt sehr zufrieden. Bis zum Dreikönigstag waren mehr als 500 Pins verkauft und das Klassenkonto hat ein ordentliches Plus bekommen. Doch ebenso wichtig wie das verdiente Geld, so betont sie, sei der spürbar gewachsene Zusammenhalt in der Klasse. Die Aktion ist allerdings noch nicht zu Ende. Am Fasnetsdienstag sind die Schüler nochmals im Einsatz und verkaufen vor Umzugsbeginn an 15 Stellen weitere Pins. Danach wird Kassensturz gemacht und die Planungen fürs Schullandheim schreiten mit Volldampf voran. Vielleicht gibt’s für die Verantwortlichen der Narrenzunft, die dieses Gemeinschaftsprojekt möglich gemacht haben, im September sogar eine Postkarte aus Bayern.
(Erschienen: 02.02.2012 17:45)

Das Projekt: Der Verkauf von Pins. Auf Initiative von Elternvertreterin Birgitta Matt überließen die Verantwortlichen der Doraus-Zunft den Schülern einen großen Teil ihrer kleinen, farbig gestalteten Anstecker zum Verkauf. Diese weisen jedes Jahr ein neues Maskenmotiv auf – heuer ist es der Pelzteufel –, sie zählen als Eintrittskarte zum Narrenumzug und sind inzwischen auch begehrte Sammlerobjekte
Um sicher zu stellen, dass sich alle Schüler gleichmäßig an der Aktion beteiligten, fertigte Birgitta Matt eine Liste an, aus der schnell ersichtlich war, wer wie oft zum Verkauf ausrückte. Auf diese Weise erkannten auch Drückeberger, dass sie nicht umhin kamen, ihren Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten. Bei der Vorbereitung der Aktion erfuhren die Schüler, dass sie mit dem Verkauf der Pins einerseits das Bad Saulgauer Brauchtum unterstützen, denn eine schöne Fasnet zu gestalten kostet Geld. Zum andern winkte ein bestimmter Betrag von jedem verkauften Stück, der in die Klassenkasse wanderte. Damit das Ganze mit größtmöglichem Erfolg über die Bühne ging, übte Klassenlehrer Richard Krieg mit seinen Schülern in Rollenspielen, wie man Leute anspricht oder auf ablehnendes Verhalten reagiert. Dabei fiel ganz nebenbei eine Lektion in Umgangsformen ab.
Am 11. 11. 2011, als es für die Narren hieß „’s goht drgega“, legten auch die Schüler los. Begleitet von jeweils einem Elternteil, der Pins und Geld hütete, zogen sie in kleinen Gruppen durch die Wohngebiete und klingelten an den Haustüren. Oft waren die jungen Verkäufer überrascht, wie freundlich sie empfangen wurden. Sogar Angebote zu heißem Tee und Kuchen soll es gegeben haben, denn manche Verkaufstouren waren verflixt kalt. Doch auch ein kurz angebundenes „Nein“ galt es zu schlucken. Mit dem vorläufigen Ergebnis ist Birgitta Matt sehr zufrieden. Bis zum Dreikönigstag waren mehr als 500 Pins verkauft und das Klassenkonto hat ein ordentliches Plus bekommen. Doch ebenso wichtig wie das verdiente Geld, so betont sie, sei der spürbar gewachsene Zusammenhalt in der Klasse. Die Aktion ist allerdings noch nicht zu Ende. Am Fasnetsdienstag sind die Schüler nochmals im Einsatz und verkaufen vor Umzugsbeginn an 15 Stellen weitere Pins. Danach wird Kassensturz gemacht und die Planungen fürs Schullandheim schreiten mit Volldampf voran. Vielleicht gibt’s für die Verantwortlichen der Narrenzunft, die dieses Gemeinschaftsprojekt möglich gemacht haben, im September sogar eine Postkarte aus Bayern.
(Erschienen: 02.02.2012 17:45)


































