Nachrichten Bad Saulgau
Die Energie des Herzens steckt im kleinen Finger

Von unserer Mitarbeiterin Monika Fischer
Im Laufe von 20 Jahren hat Ursula Bucher mosaikartig aus verschiedenen Techniken ihr eigenes Konzept erarbeitet, um Stress abzuleiten und Energie zu mobilisieren. Eine zentrale Rolle spielt für sie die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Wo befinden sich Spannungen? Welche Gefühle beherrschen das Ich – Wut, Angst, Aufregung, Trauer?
All diese Störfaktoren müsse man zulassen, riet Ursula Bucher ihren Kursteilnehmerinnen. Die zentrale Frage sei, wie man damit umgehe. Verschiedene Atemtechniken stehen für die Therapeutin dabei an erster Stelle. Allem voran die Bauchatmung, die am besten entspannt, wenn der Nabel als zentrale Stelle gesehen wird. Diese Tiefenatmung wurde im Liegen auf Gymnastikmatten geübt, wobei die Teilnehmerinnen merklich ruhiger zu werden scheinen. Dass man fast jeden Teil des Körpers „beatmen“ kann, scheint ein Widerspruch zu sein. Doch wenn die Hand auf der Schulter, der Hüfte, dem Arm ruht und der Atem in Gedanken auf die entsprechende Stelle trifft, nimmt man Ursula Bucher ab, dass „dort, wo unsere Aufmerksamkeit ist, auch unser Atem ist.“ Langsam weicht die Spannung, Energie kann fließen. Störendes lässt sich auch wegschütteln. Dies wurde im Stehen praktiziert, indem Arme und Beine unter hörbarem Ausatmen tüchtig geschüttelt wurden. Dabei erfuhren die Muskeln eine deutliche Lockerung.
Das weitere Augenmerk gehörte dem Energiefluss und damit der Kinesiologie. Dazu hieß es, die Fingerspitzen beider Hände zum Kreis zu führen. Oder die Finger einzeln mit der gegenüberliegenden Hand zu umschließen. Da nach östlicher Philosophie jedem Finger ein Körperorgan zugeordnet ist, können die Energieströme dort eine positive Wirkung erzielen. Im kleinen Finger beispielsweise sitzt die Energie des Herz- Kreislaufsystems. Wird er umfasst, können Probleme dieser Region eine Besserung erfahren.
Blockaden lassen sich auch durch gezielte Massagestriche in der Gesichts- und Nackenregion bekämpfen, was ebenfalls getestet und von den meisten Frauen als wohltuend empfunden wurde. So überraschte es nicht, dass viele Teilnehmerinnen am Ende des Kurses beschlossen, das Gelernte weiterhin umzusetzen oder sich noch tiefer in die Entspannungstechniken einzuarbeiten. Für diesen Fall hatte Ursula Bucher vorgesorgt und entsprechende Literaturvorschläge bereitgelegt.
(Erschienen: 12.03.2010 11:40)

Von unserer Mitarbeiterin Monika Fischer
Im Laufe von 20 Jahren hat Ursula Bucher mosaikartig aus verschiedenen Techniken ihr eigenes Konzept erarbeitet, um Stress abzuleiten und Energie zu mobilisieren. Eine zentrale Rolle spielt für sie die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Wo befinden sich Spannungen? Welche Gefühle beherrschen das Ich – Wut, Angst, Aufregung, Trauer?
All diese Störfaktoren müsse man zulassen, riet Ursula Bucher ihren Kursteilnehmerinnen. Die zentrale Frage sei, wie man damit umgehe. Verschiedene Atemtechniken stehen für die Therapeutin dabei an erster Stelle. Allem voran die Bauchatmung, die am besten entspannt, wenn der Nabel als zentrale Stelle gesehen wird. Diese Tiefenatmung wurde im Liegen auf Gymnastikmatten geübt, wobei die Teilnehmerinnen merklich ruhiger zu werden scheinen. Dass man fast jeden Teil des Körpers „beatmen“ kann, scheint ein Widerspruch zu sein. Doch wenn die Hand auf der Schulter, der Hüfte, dem Arm ruht und der Atem in Gedanken auf die entsprechende Stelle trifft, nimmt man Ursula Bucher ab, dass „dort, wo unsere Aufmerksamkeit ist, auch unser Atem ist.“ Langsam weicht die Spannung, Energie kann fließen. Störendes lässt sich auch wegschütteln. Dies wurde im Stehen praktiziert, indem Arme und Beine unter hörbarem Ausatmen tüchtig geschüttelt wurden. Dabei erfuhren die Muskeln eine deutliche Lockerung.
Das weitere Augenmerk gehörte dem Energiefluss und damit der Kinesiologie. Dazu hieß es, die Fingerspitzen beider Hände zum Kreis zu führen. Oder die Finger einzeln mit der gegenüberliegenden Hand zu umschließen. Da nach östlicher Philosophie jedem Finger ein Körperorgan zugeordnet ist, können die Energieströme dort eine positive Wirkung erzielen. Im kleinen Finger beispielsweise sitzt die Energie des Herz- Kreislaufsystems. Wird er umfasst, können Probleme dieser Region eine Besserung erfahren.
Blockaden lassen sich auch durch gezielte Massagestriche in der Gesichts- und Nackenregion bekämpfen, was ebenfalls getestet und von den meisten Frauen als wohltuend empfunden wurde. So überraschte es nicht, dass viele Teilnehmerinnen am Ende des Kurses beschlossen, das Gelernte weiterhin umzusetzen oder sich noch tiefer in die Entspannungstechniken einzuarbeiten. Für diesen Fall hatte Ursula Bucher vorgesorgt und entsprechende Literaturvorschläge bereitgelegt.
(Erschienen: 12.03.2010 11:40)



































