Nachrichten Bad Saulgau
Deutschunterricht mit Gruselfaktor

Im Kontext des Deutschunterrichts, der die 24 männlichen Schüler auch zur Fachhochschulreife führen soll, wird derzeit die Pflichtlektüre von Martin Suter „Die dunkle Seite des Mondes“ gelesen. Der Gegenwarts-Schriftsteller beschreibt auf eindringliche Weise die Wirkung von bewusstseinsverändernden Pilzen auf die Psyche des Protagonisten Urs Blank. Durch seine charakterliche Veränderung wird er im 315-seitigen Roman zum mehrfachen Mörder.
Der Deutschlehrer Michael Boenke motivierte „seine Männer“, das mörderische Geschehen des Romans in bebilderte Moritaten im klassischen Sinne umzusetzen. Die Schüler übersetzten in fünf Gruppen das kriminale Geschehen des Romans in phantasievolle Bilder und Symbole. Der Inhalt wurde zudem in gereimte Verse umgesetzt. Abschließend präsentierten die Schüler der Fachhochschulreife-Klasse in fünf Gruppen ihre Arbeiten, die sie teilweise in ihrer Freizeit perfektioniert hatten.
Kompliment an Schüler
Eine Gruppe begleitete ihre Vorführung mit handgemachter Gitarrenmusik, eine andere verdeutlichte das makabre Geschehen des Romans mit animierten Plakaten. Selbst dramatisches Schauspiel wurde von den Schülern inszeniert, um die absurden Handlungen des Romanprotagonisten zu verdeutlichen. Handgezeichnete und kolorierte Bilder visualisieren das Geschehen: „Für ein Bild allein habe ich über eine Stunde gebraucht.“ Das Poster zeigt neun Bildtafeln. Die Schüler fanden im Fazit den Unterricht in dieser Form „klasse“, da mit kreativer, gruppenorientierter Pädagogik Inhalte vermittelt wurden. Das Hauptkompliment, so der Deutschlehrer, gilt jedoch den eigentlichen Protagonisten, den Schülern.
(Erschienen: 31.01.2012 19:00)

Im Kontext des Deutschunterrichts, der die 24 männlichen Schüler auch zur Fachhochschulreife führen soll, wird derzeit die Pflichtlektüre von Martin Suter „Die dunkle Seite des Mondes“ gelesen. Der Gegenwarts-Schriftsteller beschreibt auf eindringliche Weise die Wirkung von bewusstseinsverändernden Pilzen auf die Psyche des Protagonisten Urs Blank. Durch seine charakterliche Veränderung wird er im 315-seitigen Roman zum mehrfachen Mörder.
Der Deutschlehrer Michael Boenke motivierte „seine Männer“, das mörderische Geschehen des Romans in bebilderte Moritaten im klassischen Sinne umzusetzen. Die Schüler übersetzten in fünf Gruppen das kriminale Geschehen des Romans in phantasievolle Bilder und Symbole. Der Inhalt wurde zudem in gereimte Verse umgesetzt. Abschließend präsentierten die Schüler der Fachhochschulreife-Klasse in fünf Gruppen ihre Arbeiten, die sie teilweise in ihrer Freizeit perfektioniert hatten.
Kompliment an Schüler
Eine Gruppe begleitete ihre Vorführung mit handgemachter Gitarrenmusik, eine andere verdeutlichte das makabre Geschehen des Romans mit animierten Plakaten. Selbst dramatisches Schauspiel wurde von den Schülern inszeniert, um die absurden Handlungen des Romanprotagonisten zu verdeutlichen. Handgezeichnete und kolorierte Bilder visualisieren das Geschehen: „Für ein Bild allein habe ich über eine Stunde gebraucht.“ Das Poster zeigt neun Bildtafeln. Die Schüler fanden im Fazit den Unterricht in dieser Form „klasse“, da mit kreativer, gruppenorientierter Pädagogik Inhalte vermittelt wurden. Das Hauptkompliment, so der Deutschlehrer, gilt jedoch den eigentlichen Protagonisten, den Schülern.
(Erschienen: 31.01.2012 19:00)


































