Rund um Bad Saulgau
3000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet
„Ich bin überrascht", fügte Richter noch hinzu. Und tatsächlich waren sämtliche Erwartungen, das ehrenamtliche Engagement betreffend, übertroffen worden, so dass innerhalb des bestehenden finanziellen Rahmens auch noch eine zusätzliche Sanierung des Daches ermöglicht werden konnte. Der Bauverlauf entspricht der Planung, so dass davon ausgegangen werden kann, dass das Projekt zum Jahresende fertiggestellt sein wird und seiner Bestimmung übergeben werden kann. Damit wird das Versprechen gegenüber der Gemeinde Ostrach und der Bundesregierung in Berlin eingehalten. Für jedermann lesbar ist im Fenster der Hinweis auf das Förderprogramm zu lesen: „Für die Zukunft baut und fördert die Bundesregierung den Umbau und die Nutzungsänderung der Vereinsscheine in Ostrach-Burgweiler“. Die Gemeinde Ostrach nahm im vergangenen Jahr die Chance wahr, das durch den Tod von Wirtin Maria Metzler zum Verkauf angebotene Wirtshaus samt freistehender Scheune zu erwerben. Der Schützenverein Burgweiler, der bereits seit Jahrzehnten im ehemaligen Viehstall einen Schießstand betrieb, wollte sein Domizil nicht verlieren, und außerdem pochte die Dorfgemeinschaft auf einen Ersatz für die zum Abriss bestimmte Dorfwirtschaft, in der rund um den warmen Ofen über Generationen hinweg bei Früh- und Dämmerschoppen Kommunal- und Weltpolitik durchgehechelt und Dorfgemeinschaft im wahrsten Sinn des Wortes gelebt wurde. Aus Richtung Berlin tat sich überraschend der Finanzhimmel auf, und die Ortschafts- und Gemeinderäte packten die Gelegenheit beim Schopfe. Sie beschlossen Umbau und Renovierung, allerdings mit dem Passus, dass der Wunsch der Bürgerschaft nur mit dem Versprechen von Vereinen und Bürgerschaft zu Eigenleistungen gefolgt werde – was hiermit erfüllt worden ist.
Das Projekt hat in den vergangenen Wochen Gesicht angenommen. In der Außenansicht bleibt der Scheunencharakter mit Stallfenstern, Türen und Schopftor erhalten. Dahinter ist der Raum der Schützen so weit ausgebaut, dass der Schießstand mit sieben Bahnen und Nebenräumen eingerichtet werden kann. Aus der Tenne wird eine Dorfschänke, in der über dem künftigen Stammtisch bereits die von Hobbykünstler Hans Kienle aus einem alten Wagenrad gefertigte Lampe aufgehängt ist. Die Theke ist in Bearbeitung. und dann braucht nur noch das seit dem Abbruch der Wirtschaft aufgewahrte Mobilar aufgefrischt und eingebracht werden. Relikte der Umbauzeit und aus Burgweilers Vergangenheit werden in den einstigen Futterläden zu sehen sein. Die nötigen Nebenräume wurden ebenso neu geschaffen wie die sanitären Einrichtungen – und Maria Metzlers Wirtschaft ist wieder perfekt. Im angrenzenden Schopf bekommt die Narrenzunft Gelegenheit, ihre Utensilien trocken und sicher unterzubringen. Mit in die letzte Bauphase einbezogen ist die Gestaltung des neuen Dorfplatzes mit Bäumen, Wegen, Brunnen und Bauerngarten. Mit diesen Arbeiten wurde allerdings eine Gartenbaufirma beauftragt. Dann beginnen rund um das Projekt die Feinarbeiten, die bei jeder Witterung ausgeführt werden können. Ortsvorsteher Wolfgang Richter ist stolz auf seine 83 freiwilligen Helfer zwischen 14 und 79 Jahren. „Hier arbeiten Enkel, Väter und Opas für die Zukunft von Burgweiler, und dank ihres Einsatzes können werden wir mit der gesetzten Bausumme von 216 000 Euro zurechtkommen und den gesetzten Termin am 31. Dezember einhalten.“
(Erschienen: 01.09.2010 14:10)
„Ich bin überrascht", fügte Richter noch hinzu. Und tatsächlich waren sämtliche Erwartungen, das ehrenamtliche Engagement betreffend, übertroffen worden, so dass innerhalb des bestehenden finanziellen Rahmens auch noch eine zusätzliche Sanierung des Daches ermöglicht werden konnte. Der Bauverlauf entspricht der Planung, so dass davon ausgegangen werden kann, dass das Projekt zum Jahresende fertiggestellt sein wird und seiner Bestimmung übergeben werden kann. Damit wird das Versprechen gegenüber der Gemeinde Ostrach und der Bundesregierung in Berlin eingehalten. Für jedermann lesbar ist im Fenster der Hinweis auf das Förderprogramm zu lesen: „Für die Zukunft baut und fördert die Bundesregierung den Umbau und die Nutzungsänderung der Vereinsscheine in Ostrach-Burgweiler“. Die Gemeinde Ostrach nahm im vergangenen Jahr die Chance wahr, das durch den Tod von Wirtin Maria Metzler zum Verkauf angebotene Wirtshaus samt freistehender Scheune zu erwerben. Der Schützenverein Burgweiler, der bereits seit Jahrzehnten im ehemaligen Viehstall einen Schießstand betrieb, wollte sein Domizil nicht verlieren, und außerdem pochte die Dorfgemeinschaft auf einen Ersatz für die zum Abriss bestimmte Dorfwirtschaft, in der rund um den warmen Ofen über Generationen hinweg bei Früh- und Dämmerschoppen Kommunal- und Weltpolitik durchgehechelt und Dorfgemeinschaft im wahrsten Sinn des Wortes gelebt wurde. Aus Richtung Berlin tat sich überraschend der Finanzhimmel auf, und die Ortschafts- und Gemeinderäte packten die Gelegenheit beim Schopfe. Sie beschlossen Umbau und Renovierung, allerdings mit dem Passus, dass der Wunsch der Bürgerschaft nur mit dem Versprechen von Vereinen und Bürgerschaft zu Eigenleistungen gefolgt werde – was hiermit erfüllt worden ist.
Das Projekt hat in den vergangenen Wochen Gesicht angenommen. In der Außenansicht bleibt der Scheunencharakter mit Stallfenstern, Türen und Schopftor erhalten. Dahinter ist der Raum der Schützen so weit ausgebaut, dass der Schießstand mit sieben Bahnen und Nebenräumen eingerichtet werden kann. Aus der Tenne wird eine Dorfschänke, in der über dem künftigen Stammtisch bereits die von Hobbykünstler Hans Kienle aus einem alten Wagenrad gefertigte Lampe aufgehängt ist. Die Theke ist in Bearbeitung. und dann braucht nur noch das seit dem Abbruch der Wirtschaft aufgewahrte Mobilar aufgefrischt und eingebracht werden. Relikte der Umbauzeit und aus Burgweilers Vergangenheit werden in den einstigen Futterläden zu sehen sein. Die nötigen Nebenräume wurden ebenso neu geschaffen wie die sanitären Einrichtungen – und Maria Metzlers Wirtschaft ist wieder perfekt. Im angrenzenden Schopf bekommt die Narrenzunft Gelegenheit, ihre Utensilien trocken und sicher unterzubringen. Mit in die letzte Bauphase einbezogen ist die Gestaltung des neuen Dorfplatzes mit Bäumen, Wegen, Brunnen und Bauerngarten. Mit diesen Arbeiten wurde allerdings eine Gartenbaufirma beauftragt. Dann beginnen rund um das Projekt die Feinarbeiten, die bei jeder Witterung ausgeführt werden können. Ortsvorsteher Wolfgang Richter ist stolz auf seine 83 freiwilligen Helfer zwischen 14 und 79 Jahren. „Hier arbeiten Enkel, Väter und Opas für die Zukunft von Burgweiler, und dank ihres Einsatzes können werden wir mit der gesetzten Bausumme von 216 000 Euro zurechtkommen und den gesetzten Termin am 31. Dezember einhalten.“
(Erschienen: 01.09.2010 14:10)




































