Bad Saulgau Sport
Yasin Basar überraschtund siegt mit Nordhausen

Noch vor Beginn der Saison war nicht sicher, ob Yasin Basar bei dem Verein aus Thüringen die Nummer eins sein würde. Schlussendlich wurde er es, und der Aufsteiger (für den Basar schon in Liga zwei antrat) dürfte es nicht bereut haben. Denn auch als er am vergangenen Samstagabend gegen den deutschen Auswahlboxer Rene Krause ran musste, enttäuschte Basar keineswegs. „Bis zur dritten Runde lag ich noch mit vier Punkten hinten, dann habe ich den Vorwärtsgang eingelegt und mit einem Vorsprung gewonnen,“ lachte der für das Champ-Boxing-Team Ravensburg antretende Pfullendorfer.
Und: „Die Zuschauer sind richtig abgedreht!“ Wohl keiner der 1500 Zuschauer durfte mit einem derart klaren Ergebnis gegen Velbert, seit der Jahrtausendwende sieben Mal deutscher Meister, rechnen. „Natürlich wollen wir jetzt auch Meister werden,“ sagt der baden-württembergische und süddeutsche Meister, der sich erst gar nicht auf die von Journalisten gerne gestellte Frage einließ, ob ihm die deutsche Meisterschaft mit der Mannschaft oder eine DM-Medaille im Einzel lieber wäre. „Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn du mit einer Mannschaft um den Titel in der Bundesliga boxen kannst!“
Die Thüringer gewannen die Staffel I mit 6:2 Punkten vor BSK Seelze (4:4) und der Hertha (2:6), während sich Velbert (6:2) in der Staffel II erwartungsgemäß gegen Motor Babelsberg (4:4) und dem BC Straubing (2:6) durchsetzte. Die Velberter gingen als haushoher Favorit ins Rennen, stehen in den Reihen des deutschen Rekordmeisters doch fünf Teilnehmer der WM 2011: das deutsche Quartett mit Europameister Denis Makarov, Eugen Burhard, Alexander Povernov und Bronzemedaillengewinner Erik Pfeifer, sowie der Niederländer Peter Mullenberg. Dazu die Olympia- und WM-erfahrenen Rustam Rahimov (Bronze 2004 in Athen) und Ex-Mittelgewichtler Konstantin Buga.
Als „Sensation“ wird deshalb auch das 13:10 des Nordhäuser SV beim Deutschen Boxsportverband (DBV) gesehen, auch wenn der Aufsteiger ebenfalls etliche Topathleten in seinen Reihen weiß. Der aufstrebende Ludwigsburger Sopa Kastriot bezwang Makaraov, der Ex-Ravensburger Johann Witt, amtierender deutscher Meister und EM-Dritter, ließ Stefan Sittner keine Chance. Lediglich das Überlinger Superschwergewicht Avdi Asllani war dieses Mal nicht mit von der Partie.
Velbert gibt sich natürlich noch nicht geschlagen, auch sahen sich die Trainer und Funktionäre des BC laut derwesten.de in drei Kämpfen von den Kampfrichtern verschaukelt. Kastriots und Basars Siege sowie Xhek Paskalis Unentschieden seien Fehlurteile gewesen, Velberts Trainer Mike Hanke, der auch schon das österreichische Box-Nationalteam unter seinen Fittichen hatte, gab hernach die Parole aus: „Jetzt erst recht!“ Am kommenden Samstag gegen Mitternacht wird feststehen, ob der Rekordmeister oder ein Aufsteiger deutscher Meister 2012 ist.
(Erschienen: 22.02.2012 19:50)

Noch vor Beginn der Saison war nicht sicher, ob Yasin Basar bei dem Verein aus Thüringen die Nummer eins sein würde. Schlussendlich wurde er es, und der Aufsteiger (für den Basar schon in Liga zwei antrat) dürfte es nicht bereut haben. Denn auch als er am vergangenen Samstagabend gegen den deutschen Auswahlboxer Rene Krause ran musste, enttäuschte Basar keineswegs. „Bis zur dritten Runde lag ich noch mit vier Punkten hinten, dann habe ich den Vorwärtsgang eingelegt und mit einem Vorsprung gewonnen,“ lachte der für das Champ-Boxing-Team Ravensburg antretende Pfullendorfer.
Und: „Die Zuschauer sind richtig abgedreht!“ Wohl keiner der 1500 Zuschauer durfte mit einem derart klaren Ergebnis gegen Velbert, seit der Jahrtausendwende sieben Mal deutscher Meister, rechnen. „Natürlich wollen wir jetzt auch Meister werden,“ sagt der baden-württembergische und süddeutsche Meister, der sich erst gar nicht auf die von Journalisten gerne gestellte Frage einließ, ob ihm die deutsche Meisterschaft mit der Mannschaft oder eine DM-Medaille im Einzel lieber wäre. „Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn du mit einer Mannschaft um den Titel in der Bundesliga boxen kannst!“
Die Thüringer gewannen die Staffel I mit 6:2 Punkten vor BSK Seelze (4:4) und der Hertha (2:6), während sich Velbert (6:2) in der Staffel II erwartungsgemäß gegen Motor Babelsberg (4:4) und dem BC Straubing (2:6) durchsetzte. Die Velberter gingen als haushoher Favorit ins Rennen, stehen in den Reihen des deutschen Rekordmeisters doch fünf Teilnehmer der WM 2011: das deutsche Quartett mit Europameister Denis Makarov, Eugen Burhard, Alexander Povernov und Bronzemedaillengewinner Erik Pfeifer, sowie der Niederländer Peter Mullenberg. Dazu die Olympia- und WM-erfahrenen Rustam Rahimov (Bronze 2004 in Athen) und Ex-Mittelgewichtler Konstantin Buga.
Als „Sensation“ wird deshalb auch das 13:10 des Nordhäuser SV beim Deutschen Boxsportverband (DBV) gesehen, auch wenn der Aufsteiger ebenfalls etliche Topathleten in seinen Reihen weiß. Der aufstrebende Ludwigsburger Sopa Kastriot bezwang Makaraov, der Ex-Ravensburger Johann Witt, amtierender deutscher Meister und EM-Dritter, ließ Stefan Sittner keine Chance. Lediglich das Überlinger Superschwergewicht Avdi Asllani war dieses Mal nicht mit von der Partie.
Velbert gibt sich natürlich noch nicht geschlagen, auch sahen sich die Trainer und Funktionäre des BC laut derwesten.de in drei Kämpfen von den Kampfrichtern verschaukelt. Kastriots und Basars Siege sowie Xhek Paskalis Unentschieden seien Fehlurteile gewesen, Velberts Trainer Mike Hanke, der auch schon das österreichische Box-Nationalteam unter seinen Fittichen hatte, gab hernach die Parole aus: „Jetzt erst recht!“ Am kommenden Samstag gegen Mitternacht wird feststehen, ob der Rekordmeister oder ein Aufsteiger deutscher Meister 2012 ist.
(Erschienen: 22.02.2012 19:50)


































