Bad Saulgau Sport
Saulgaus Männer schwimmen um den Aufstieg – Mengens Frauen auch
TSV Bad Saulgau: Die Männer des TSV Bad Saulgau erreichten im Vorkampf mit 21 230 Punkten die drittbeste Punktzahl, hinter dem SV Mannheim (21 272) und dem SSV Ulm (21 268). „Ziel war es eigentlich, um die 21 800 Punkte zu erzielen. Auf den besten in Süddeutschland, Bamberg, fehlen uns nun schon 800 Punkte, aber auf Mannheim und Ulm können wir in der Rückrunde in Bad Cannstatt den Rückstand noch aufholen“, sagte Trainer Tobias Frey in der Rückschau. Verlassen konnte sich Frey dabei einmal mehr auf DM-Starter Clemens Rapp, der über die 200, 400 und 1500 Meter Freistil im Schnitt 840 Punkte erzielte (4 Starts /3306 Punkte) Für den TSV war in Ulm dabei auch Daniel Unger (2/1268)a m Start. Über die langen Strecken erzielte er persönliche Bestzeiten, schwamm die 400 Meter Freistil in 4:17,94 (621 Punkte) und die 1500 Meter in 16:51,13 Minuten (647). „Am meisten überrascht hat mich die Leistung von Adrian Wendt, lobte Frey die Bad Saulgauer Nachwuchshoffnung. Der 14-Jährige erzielte über 200 Meter Schmetterling in 2:21,63 Minuten 494 Punkte und über 400 Meter Lagen in 4:59,78 sogar 538 Punkte (2/1032). Außerdem stand Felix Kabus (5/3494) in der Mannschaft, der derzeit an seinem Studienort Innsbruck trainiert und dort ein hohes Pensum fährt, was sich auch in seinen Leistungen niederschlug. Auch starteten für den TSV: Daniel Eisele (2/1187), Christof Kraft (4/2203), Fabio Leone (4/2231), Manuel Mock (5/2710), Daniel Schwarz (5/3122). Nicht ganz so gut lief es bei den TSV-Frauen, die in der Rückrunde ebenfalls nach Bad Canstatt müssen -- zur Abstiegsrunde. Das TSV-Team ist Viertletzter, bei vier Absteigern. Trotzdem ist Frey optimistisch. „Das können wir schaffen.“ Ihren Trainer überrascht hat die in Karlsruhe studierende Lisa Kabus (5/2917). Außerdem schwammen für den TSV: Nicole Binder (3/1249), Jessica Diesch (3/1178), Tamara Eisele (4/2320), Xandra Günther (3/1276), Tina Knäpple (5/3680), Rosana Leone (4/2445), Julia Munding (5/2390). Der Aufstiegskampf der Männer und der Abstiegskampf der Frauen wird am 5. Dezember (13 Uhr) in Bad Cannstatt ausgetragen. (mac)
TV Mengen: In Friedrichshafen musste sich die erste Mengener Frauenmannschaft im Vorkampf in der Württemberg-Liga mit Weil der Stadt, Heidenheim-Aalen, Göppingen und Weingarten auseinandersetzen. Eine zweite, gleichstarke Mengener Gruppe schwamm in Cannstatt gegen Leonberg, Neckarsulm, Bietigheim, Schmiden, der Regio Stuttgart und die SF Sindelfingen II. Trotz der widrigen Umstände mit Training in vier verschiedenen Bädern hatte Trainer Bruno Steinfels die Mannschaft gut vorbereitet. Ziel waren 17 000 Punkte. Zwar machten sich die Mengener keine Hoffnungen auf den Aufstieg in die Oberliga, doch wollten die TVM-Mädchen die Aufstiegsrunde erreichen. Dieses Nahziel wurde realisiert. Als Sechster von zwölf Mannschaften schwimmt der TVM in 14 Tagen in Neckarsulm gegen die SG Leonberg, die SF Neckarsulm, den TSV Schmiden, den SSV Weingarten und Weil der Stadt in der Aufstiegsrunde. Mit 16 452 Punkten konnten aber Trainer und Schwimmerinnen nicht wirklich zufrieden sein. Dennoch: Tragende Säulen der Mannschaft waren die Routiniers Simone Weiler und Kathrin Wolf. Beide schwammen vor allen auf den Kurzstrecken wie in alten Zeiten und sammelten pro Start jeweils um die 100 Punkte mehr als ihre knapp zehn Jahre jüngeren Kolleginnen. Kathrin Wolf kam bei ihren fünf Starts im Schnitt auf 585 Punkte, für 32,61 Sekunden über 50 Meter Rücken erhielt sie sogar 610 Zähler, für 30,04 Sekunden über 50 Meter Schmetterling 608 Punkte. Simone Weiler schwamm im Schnitt 566,4 Punkte: Für 50 Meter Freistil in 28,32 Sekunden und 100 Meter Freistil in 1:02,46 Minuten erhielt sie jeweils 606 Punkte. Die sonst so zuverlässige Jana Dittmann erreicht im Schnitt 474,2 Punkte. Sie kam nur über 200 Meter Brust (3:00,3) an ihre Bestzeit heran. Ausgerechnet auf der ungeliebten 400-Meter-Freistilstrecke erreichte sie mit 492 Zählern ihre höchste Punktzahl. Mit 460,75 und 459,2 liegen Jenny Walser und Linda Reitter gleich auf. Jenny Walser ist derzeit durch eine Armverletzung gehandicapt, schaffte aber trotzdem 498 Punkte über 800 m Freistil. Linda Reitter war einzige Mengenerin, die bei allen fünf Starts persönliche Bestzeiten schwamm. Über 50 Meter Freistil holte sie in 29,26 Sekunden 549 Punkte. Aileen Preska war mit 448,4 Punkten die ausgeglichenste Schwimmerin, Anna Kessler erreichte einen Schnitt von 429,2 Punkten. Sie musste dort einspringen, wo es klemmte. Die als Ersatzschwimmerin mitgereiste Eva Reitter musste nach den Ausfall von Jenny Walser über 200 Meter Delfin ran und schwamm in 3:07 Minuten Bestzeit. Den Klassenerhalt gesichert will das Team nun in 14 Tagen in Neckarulm beim Aufstiegswettkampf die 17 000 Punkte erreichen. (sz)
(Erschienen: 26.11.2009 19:50)
TSV Bad Saulgau: Die Männer des TSV Bad Saulgau erreichten im Vorkampf mit 21 230 Punkten die drittbeste Punktzahl, hinter dem SV Mannheim (21 272) und dem SSV Ulm (21 268). „Ziel war es eigentlich, um die 21 800 Punkte zu erzielen. Auf den besten in Süddeutschland, Bamberg, fehlen uns nun schon 800 Punkte, aber auf Mannheim und Ulm können wir in der Rückrunde in Bad Cannstatt den Rückstand noch aufholen“, sagte Trainer Tobias Frey in der Rückschau. Verlassen konnte sich Frey dabei einmal mehr auf DM-Starter Clemens Rapp, der über die 200, 400 und 1500 Meter Freistil im Schnitt 840 Punkte erzielte (4 Starts /3306 Punkte) Für den TSV war in Ulm dabei auch Daniel Unger (2/1268)a m Start. Über die langen Strecken erzielte er persönliche Bestzeiten, schwamm die 400 Meter Freistil in 4:17,94 (621 Punkte) und die 1500 Meter in 16:51,13 Minuten (647). „Am meisten überrascht hat mich die Leistung von Adrian Wendt, lobte Frey die Bad Saulgauer Nachwuchshoffnung. Der 14-Jährige erzielte über 200 Meter Schmetterling in 2:21,63 Minuten 494 Punkte und über 400 Meter Lagen in 4:59,78 sogar 538 Punkte (2/1032). Außerdem stand Felix Kabus (5/3494) in der Mannschaft, der derzeit an seinem Studienort Innsbruck trainiert und dort ein hohes Pensum fährt, was sich auch in seinen Leistungen niederschlug. Auch starteten für den TSV: Daniel Eisele (2/1187), Christof Kraft (4/2203), Fabio Leone (4/2231), Manuel Mock (5/2710), Daniel Schwarz (5/3122). Nicht ganz so gut lief es bei den TSV-Frauen, die in der Rückrunde ebenfalls nach Bad Canstatt müssen -- zur Abstiegsrunde. Das TSV-Team ist Viertletzter, bei vier Absteigern. Trotzdem ist Frey optimistisch. „Das können wir schaffen.“ Ihren Trainer überrascht hat die in Karlsruhe studierende Lisa Kabus (5/2917). Außerdem schwammen für den TSV: Nicole Binder (3/1249), Jessica Diesch (3/1178), Tamara Eisele (4/2320), Xandra Günther (3/1276), Tina Knäpple (5/3680), Rosana Leone (4/2445), Julia Munding (5/2390). Der Aufstiegskampf der Männer und der Abstiegskampf der Frauen wird am 5. Dezember (13 Uhr) in Bad Cannstatt ausgetragen. (mac)
TV Mengen: In Friedrichshafen musste sich die erste Mengener Frauenmannschaft im Vorkampf in der Württemberg-Liga mit Weil der Stadt, Heidenheim-Aalen, Göppingen und Weingarten auseinandersetzen. Eine zweite, gleichstarke Mengener Gruppe schwamm in Cannstatt gegen Leonberg, Neckarsulm, Bietigheim, Schmiden, der Regio Stuttgart und die SF Sindelfingen II. Trotz der widrigen Umstände mit Training in vier verschiedenen Bädern hatte Trainer Bruno Steinfels die Mannschaft gut vorbereitet. Ziel waren 17 000 Punkte. Zwar machten sich die Mengener keine Hoffnungen auf den Aufstieg in die Oberliga, doch wollten die TVM-Mädchen die Aufstiegsrunde erreichen. Dieses Nahziel wurde realisiert. Als Sechster von zwölf Mannschaften schwimmt der TVM in 14 Tagen in Neckarsulm gegen die SG Leonberg, die SF Neckarsulm, den TSV Schmiden, den SSV Weingarten und Weil der Stadt in der Aufstiegsrunde. Mit 16 452 Punkten konnten aber Trainer und Schwimmerinnen nicht wirklich zufrieden sein. Dennoch: Tragende Säulen der Mannschaft waren die Routiniers Simone Weiler und Kathrin Wolf. Beide schwammen vor allen auf den Kurzstrecken wie in alten Zeiten und sammelten pro Start jeweils um die 100 Punkte mehr als ihre knapp zehn Jahre jüngeren Kolleginnen. Kathrin Wolf kam bei ihren fünf Starts im Schnitt auf 585 Punkte, für 32,61 Sekunden über 50 Meter Rücken erhielt sie sogar 610 Zähler, für 30,04 Sekunden über 50 Meter Schmetterling 608 Punkte. Simone Weiler schwamm im Schnitt 566,4 Punkte: Für 50 Meter Freistil in 28,32 Sekunden und 100 Meter Freistil in 1:02,46 Minuten erhielt sie jeweils 606 Punkte. Die sonst so zuverlässige Jana Dittmann erreicht im Schnitt 474,2 Punkte. Sie kam nur über 200 Meter Brust (3:00,3) an ihre Bestzeit heran. Ausgerechnet auf der ungeliebten 400-Meter-Freistilstrecke erreichte sie mit 492 Zählern ihre höchste Punktzahl. Mit 460,75 und 459,2 liegen Jenny Walser und Linda Reitter gleich auf. Jenny Walser ist derzeit durch eine Armverletzung gehandicapt, schaffte aber trotzdem 498 Punkte über 800 m Freistil. Linda Reitter war einzige Mengenerin, die bei allen fünf Starts persönliche Bestzeiten schwamm. Über 50 Meter Freistil holte sie in 29,26 Sekunden 549 Punkte. Aileen Preska war mit 448,4 Punkten die ausgeglichenste Schwimmerin, Anna Kessler erreichte einen Schnitt von 429,2 Punkten. Sie musste dort einspringen, wo es klemmte. Die als Ersatzschwimmerin mitgereiste Eva Reitter musste nach den Ausfall von Jenny Walser über 200 Meter Delfin ran und schwamm in 3:07 Minuten Bestzeit. Den Klassenerhalt gesichert will das Team nun in 14 Tagen in Neckarulm beim Aufstiegswettkampf die 17 000 Punkte erreichen. (sz)
(Erschienen: 26.11.2009 19:50)



































