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Marcus Winter knackt die 600-Holz-Marke, doch Hack packt noch einen drauf

WKBV-Pokal: Vilsinger Kegler verbessern innerhalb kürzester Zeit zweimal den Vereinsrekord

Vilsingen / sz Die Sportkegler des SKC Vilsingen sind in die zweite Runde des Landespokals gestürmt. Mit 8:0 siegte die Mannschaft um Martin Hack und Marcus Winter – die beide die 600er-Marke durchbrachen – beim SKV Ebersbach und feierte einen glatten Erfolg.

WKBV-Pokal, 1. Runde: SKV Ebersbach – SKC Vilsingen 0:8 (6,5:17,5; 3267:3529). – Der Gegner aus der Regionalliga im Bezirk Alb/ Donau hatte auf der Anlage in Wernau keine Chance gegen den Drittligaanwärter. Damit zerbarst die Hoffnung des Gegners auf den Heimvorteil, der noch am vergangenen Wochenende zuhause einen neuen Vereinsrekord erzielt und sein Ligaspiel gewonnen hatte. Doch was kam, hatte keiner erwartet. Mit Optimismus bei der Ansage wollte man dem Tabellenführer der Verbandsliga ein Bein stellen. Doch für Vilsingen starteten Patrick Winter und Frank Herzog. Nach dem Spiel auf die Vollen waren beide Teams noch gleichauf. Doch schnell wurde klar, dass das Räumspiel an diesem Tag zum Knackpunkt werden sollte. Dort zogen die Vilsinger gnadenlos davon. Patrick Winter spielte hervorragende 590 Holz (3:1/1), Frank Herzog sogar 592 Holz (4:0/1). Die beiden übergaben an das Mittelpaar 106 Holz Vorsprung. Im Mittelpaar hatte Ebersbach seinen besten Spieler aufgestellt. Doch die Vilsingen-Show ging weiter. Marcus Winter, der für Helmut Schlude eingestiegen war, spielte wie entfesselt auf der Anlage mit 160/161 Holz in den Durchgängen eins und zwei auf. Es bahnte sich eine sensationelle Holzzahl an. Am Ende hielten die Nerven und Winter brachte eine tolle Bestleistung von 610 Holz (3:1/1) nach Hause. Auch Tobias Gruhler (580; 3:1/1) ließ nicht locker und siegte deutlich gegen seinen Kontrahenten. Vilsingen hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 206 Holz Vorsprung. Martin Hack und Uwe Wenzel konnten unbedrängt ihr Spiel spielen. Uwe Wenzel machte es zwar nochmals spannend, erreichte aber durch seinen guten Schlussdurchgang noch seinen Mannschaftspunkt (547; 2:2/1). Einziger „Wermutstropfen“ für Marcus Winter war das Spiel von Martin Hack. Bahn um Bahn zog Hack durch und mit der letzten Kugel übertrumpfte er sogar seinen Mannschaftskameraden noch um einen Zähler. Am Ende hatte Hack 611 Holz (2,5:1,5/1) auf der Anzeige stehen. Mit der Tagesbestleistung überbot er den alten Vereinsrekord – wie er vor dieser Partie bestanden hatte – um sieben Holz.

(Erschienen: 03.02.2012 10:55)

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