Südfinder
Südfinder JOB
Südfinder AUTO
Südfinder IMMO
Südfinder TICKET
Südfinder HANDWERK
bodensee
Lakeparty
Regio-TV
inserieren
abo
e-paper
Schwäbisch.Media

Bad Saulgau Sport

Der Tabellenkeller schließt zu Bad Saulgau auf

Hausen / sz Nach der vierten Ligapleite in Folge hat Volleyball-Regionalligist TSV Bad Saulgau Kontakt zu den Abstiegsrängen. In 100 Minuten unterlag die Mannschaft von Trainer Robert Mader am Samstagabend in mit 2:3.

Wieder mal so eine Niederlage, die am Ende völlig unnötig war. Im Tiebreak führte die Mannschaft von Robert Mader schon mit 13:10, 14:13, und 15:14. Doch anstatt einen der beiden Matchbälle zu verwerten, leistete sich der TSV unnötige Fehler und verschenkte den möglichen Sieg. Damit schloss sich der Kreis, denn auch der Start geriet nicht nach den Idealvorstellungen des Bad Saulgauer Trainerduos. „Es ist nicht gut gelaufen, ich habe nach dem 21:25 im ersten Satz gewechselt, Michael Kasprzak rausgenommen, für ihn David Strobel in der Außenannahme gebracht, Ivan Penner als Mittelblocker neben Andreas Voth aufgestellt und Eugen Hergert als Diagonalspieler eingewechselt“, erklärte Mader die umfangreiche Umstellung zu Beginn des zweiten Durchgangs. Fortan lief es, auch weil der Gegner spürbar Respekt vor Mittelblocker Ivan Penner zeigte. „Die Mannschaft hat dann gut geblockt, Hausen ist in der Mitte nicht mehr so gut durchgekommen. David hat seine Sache, vor allem in Angriff, gut gemacht, ist immer wieder gut durchgekommen. Auch wenn er zu Beginn noch Probleme in der Annahme hatte“, fasste Mader zusammen. Es lief – bis zum 18:18 im dritten Satz. Da schlich sich erneut der Schlendrian ins Saulgauer Spiel ein und nach einigen leichten Fehlern führten die Gastgeber erneut mit 2:1 Sätzen. „Die haben dann den Sack zugemacht und sicher ihre Punkte verwandelt.“ Erst im vierten Satz fand der TSV zu alter Stärke zurück, holte sich den Satz mit 25:19 und sah bei 13:10 im Tiebreak schon wie der sichere Sieger aus, ehe das kämpferisch starke Hausen den Spieß umdrehte. „Es scheint so, als hätte die Mannschaft Angst vorm Siegen gehabt“, zeigte sich Robert Mader etwas enttäuscht über die Pleite im Vier-Punkte-Spiel. Aber die vier 2:3-Niederlagen zeigen, dass alle Mannschaften eng beisammen sind. Es fehlt halt nur ein wenig. Bis auf Durmersheim und Offenburg sind alle Mannschaften ähnlich stark. Da entscheidet eben die Tagesform.“ Jetzt hat die Mannschaft 14 Tage Pause, ehe Aalen zum nächsten „Vier-Punkte-Spiel“ (O-Ton Robert Mader) kommt. „Derzeit ist bei uns ein bisschen das Problem, dass wir niemanden haben, der in einer entscheidenden Phase Verantwortung übernimmt. Da wird links und rechts geschaut, anstatt zu sagen, jawohl, jetzt mache ich was. Die Fehler sind halt auch Resultat des Kopfs. Wir müssen cooler bleiben. Es zählt vielleicht am Ende jeder Satz.“

(Erschienen: 22.11.2009 21:00)

Artikelfunktionen
drucken
Bewertungen
0.0
0,0 (0 Stimmen)
Das könnte Sie auch interessieren
- Anzeige -
Festliches
Trauer
FESTLICHES





Das Wetter in Bad Saulgau
Vormittags
-14 °
Nachmittags
-8 °
Abends
-10 °
Nachts
-19 °
Facebook
schwäbische.de-Facebook