Bad Saulgau Sport
Daniel Unger siegt im „Wohnzimmer“

„Die Laufform ist schon ziemlich gut“, bestätigte Daniel Unger (Daniel-Unger-Sports) kurz vor der Siegerehrung im Foyer der Sparkasse in Bad Saulgau. „Ich habe in der dritten Runde nochmals deutlich Gas gegeben und das hat gepasst“, meinte Unger, gegen den im Rahmen des Wettbewerbs „Schlag den Unger“ nur eine Staffel angetreten war. Nur ein Team der Feuerwehr hatte „Ungerman“ den Fehdehandschuh hingeworfen war aber in 26:20 Minuten 6:18 Minuten über der Siegerzeit von Daniel Unger (20:02) geblieben. „Das war stark, immerhin eine Staffel hat gemeklet.“, meinte Rolf Weggenmann ein bisschen selbstironisch bei der Siegerehrung zum „Andrang“ bei „Schlag den Unger“. Ganz anders sah es freilich im Stadtlauf selbst aus: 174 Starter, davon 90 im Hauptlauf, zehn beim Jedermann, 27 Schülerinnen, 41 Schüler und fünf Bambini trauten sich auf die jeweiligen Strecken.
Im Hauptlauf machte Daniel Unger von Beginn an Druck, nur Thorsten Banzhaf (TSV Riedlingen) konnte ihm wirklich folgen, musste aber in Runde drei ebenfalls reißen lassen. Schlagartig hatte Unger 20 Sekunden Vorsprung, den er bis ins Ziel auf exakt eine Minute ausbaute. Das wirkliche „Drama“ spielte sich dahinter ab. Thorsten Banzhaf versuchte Unger zu folgen, ließ reißen, und baute dann immer weiter ab, so dass der an dritter Stelle liegende Peter Kotz (TSG Ehingen), der in Runde vier schon elf Sekunden zurücklag, wieder herankam und am Ende von Runde fünf noch sieben Sekunden zurücklag. Eine halbe Runde vor Schluss schließlich, am Kirchturm, schnappte sich Kotz seinen Dauerrivalen und legte sofort einige Meter zwischen sich und Banzhaf. „Kurz nach dem Start habe ich mich nicht sehr gut gefühlt. Ich habe ihn aber die ganze Zeit vor mir gesehen, das war schon ein Vorteil“, sagte Peter Kotz im Ziel. „Ich konnte die ganze Zeit mein Tempo durchlaufen, während Thorsten abgebaut hat. In der fünften, sechsten Runde konnte ich dann die Lücke wieder zulaufen.“ Der im Drittplatzierte Banzhaf sagte: „Ich konnte leider nicht lange mit Daniel mitlaufen, denn in Runde drei hat er beschleunigt. Wenn ich länger an ihm drangeblieben wäre, hätte es vielleicht gereicht.“ Banzhafw wurde als Dritter bester Riedlinger, vor seinen Teamkollegen Richard Oswald, Reinhold Kern und Stefan Spöcker wurde. Als beste Frau landete Ricarda Hotz (TSV Stetten a. k. M.) in 25:29 Minuten auf dem 25. Gesamtrang. Einen besonderen Sieg feierte Manuel Rohmer (Daniel Unger Sports). Gut vier Jahre nach seinem schweren Trainingsunfall, als ihn ein Auto angefahren und schwer verletzt hatte, beendete der Mann mit der Startnummer eins den Stadtlauf als 60. In 28:49 Minuten.
(Erschienen: 15.05.2010 17:20)

„Die Laufform ist schon ziemlich gut“, bestätigte Daniel Unger (Daniel-Unger-Sports) kurz vor der Siegerehrung im Foyer der Sparkasse in Bad Saulgau. „Ich habe in der dritten Runde nochmals deutlich Gas gegeben und das hat gepasst“, meinte Unger, gegen den im Rahmen des Wettbewerbs „Schlag den Unger“ nur eine Staffel angetreten war. Nur ein Team der Feuerwehr hatte „Ungerman“ den Fehdehandschuh hingeworfen war aber in 26:20 Minuten 6:18 Minuten über der Siegerzeit von Daniel Unger (20:02) geblieben. „Das war stark, immerhin eine Staffel hat gemeklet.“, meinte Rolf Weggenmann ein bisschen selbstironisch bei der Siegerehrung zum „Andrang“ bei „Schlag den Unger“. Ganz anders sah es freilich im Stadtlauf selbst aus: 174 Starter, davon 90 im Hauptlauf, zehn beim Jedermann, 27 Schülerinnen, 41 Schüler und fünf Bambini trauten sich auf die jeweiligen Strecken.
Im Hauptlauf machte Daniel Unger von Beginn an Druck, nur Thorsten Banzhaf (TSV Riedlingen) konnte ihm wirklich folgen, musste aber in Runde drei ebenfalls reißen lassen. Schlagartig hatte Unger 20 Sekunden Vorsprung, den er bis ins Ziel auf exakt eine Minute ausbaute. Das wirkliche „Drama“ spielte sich dahinter ab. Thorsten Banzhaf versuchte Unger zu folgen, ließ reißen, und baute dann immer weiter ab, so dass der an dritter Stelle liegende Peter Kotz (TSG Ehingen), der in Runde vier schon elf Sekunden zurücklag, wieder herankam und am Ende von Runde fünf noch sieben Sekunden zurücklag. Eine halbe Runde vor Schluss schließlich, am Kirchturm, schnappte sich Kotz seinen Dauerrivalen und legte sofort einige Meter zwischen sich und Banzhaf. „Kurz nach dem Start habe ich mich nicht sehr gut gefühlt. Ich habe ihn aber die ganze Zeit vor mir gesehen, das war schon ein Vorteil“, sagte Peter Kotz im Ziel. „Ich konnte die ganze Zeit mein Tempo durchlaufen, während Thorsten abgebaut hat. In der fünften, sechsten Runde konnte ich dann die Lücke wieder zulaufen.“ Der im Drittplatzierte Banzhaf sagte: „Ich konnte leider nicht lange mit Daniel mitlaufen, denn in Runde drei hat er beschleunigt. Wenn ich länger an ihm drangeblieben wäre, hätte es vielleicht gereicht.“ Banzhafw wurde als Dritter bester Riedlinger, vor seinen Teamkollegen Richard Oswald, Reinhold Kern und Stefan Spöcker wurde. Als beste Frau landete Ricarda Hotz (TSV Stetten a. k. M.) in 25:29 Minuten auf dem 25. Gesamtrang. Einen besonderen Sieg feierte Manuel Rohmer (Daniel Unger Sports). Gut vier Jahre nach seinem schweren Trainingsunfall, als ihn ein Auto angefahren und schwer verletzt hatte, beendete der Mann mit der Startnummer eins den Stadtlauf als 60. In 28:49 Minuten.
(Erschienen: 15.05.2010 17:20)



































