Bad Saulgau Sport
Anna Zaja unterliegt knapp

„Anna hat sehr gut gespielt, ich bin absolut zufrieden. Sie war heute die bessere Spielerin auf dem Platz, hat aber gegen eine kampfstarke Gegnerin verloren“, sagte Zajas Trainer Alexander Waske nach der Partie. Der ehemalige Davis-Cup-Spieler attestierte seinem Schützling „tolles Tennis“ – vor allem nach der Regenunterbrechung im ersten Satz. Anna Zaja war schlecht in die Partie gestartet, lag schnell, nach einem Break, mit 1:4 zurück und schien schon ein bisschen auf die Verliererstraße zu sein. Der Wind beeinträchtigte sie zunehmend beim Aufschlag, sie servierte nicht mit der gewohnten Sicherheit. Doch dann folgte eine einstündige Regenpause. Zaja kam wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich kam der erste Aufschlag, ihre wuchtigen Schläge aus dem Halbfeld hatten die nötige Präzision und sie glich zum 4:4 aus, ehe Mayr ein nächstes Mal ein Spiel – unter größten Anstrengungen – gewinnen konnte. Es sollte das letzte in diesem Satz sein. Drei Aufschlagspiele später verwandelte den ersten Satzball zum 7:5-Satzgewinn. „Ich habe ihr nichts anderes gesagt, als vor dem Match“, sagte Waske auf die Frage, ob er in der Pause die richtigen Worte gefunden habe. Die gute Phase in Zajas Spiel dauerte an. Anna Zaja schaffte früh das Break zum 2:1, auch weil sie mehr ins Spiel investierte, höheres Risiko ging und die Südtirolerin Evelyn Mayr immer wieder unter Druck setzte. Bis zum 5:3 brachten beide Spielerinnen ihre Aufschläge durch. Als Zaja beim Stande von 5:4 zum Match aufschlug, glaubten schon alle an ein frühes Ende, als der erste Aufschlag zwar kam, aber nicht mehr gewohnt druckvoll war. Die Folge: Mayr erarbeitete sich zwei Breakbälle. Beim Stand von 30:40 servierte Zaja einen Doppelfehler und das Rebreak war da: 5:5. Nachdem beide Ihren Aufschlag gewonnen hatten, entschied Mayr den Tiebreak mit 7:4 für sich, auch weil sie geduldiger als die Mengenerin spielte.
Im letzten Satz bis zur 4:3-Führung für Zaja ausgeglichenes Spiel, ehe die 19-Jährige den Aufschlag ihrer italienischen Gegnerin durchbrach. Im folgenden Spiel, bei eigenem Aufschlag, besaß Anna Zaja beim Stand von 40:0 drei Matchbälle, drei einfache Fehler brachten den Einstand, ein Ass den erneuten Matchball, doch ein guter return von Mayr und zwei leichte Fehler von Zaja, der nun oft in der Länge die Präzison fehlte, brachten das Rebreak Mayrs statt den Matchgewinn Zajas. Doch damit nicht genug. Beim Stande von 5:4 und Aufschlag Mayr hatte Anna Zaja einen erneuten Matchball, den fünften, den Mayr mit einem Ass abwehrte. Den Tiebreak entschied Evelyn Mayr erneut mit 7:4 für sich.
(Erschienen: 30.07.2010 10:30)

„Anna hat sehr gut gespielt, ich bin absolut zufrieden. Sie war heute die bessere Spielerin auf dem Platz, hat aber gegen eine kampfstarke Gegnerin verloren“, sagte Zajas Trainer Alexander Waske nach der Partie. Der ehemalige Davis-Cup-Spieler attestierte seinem Schützling „tolles Tennis“ – vor allem nach der Regenunterbrechung im ersten Satz. Anna Zaja war schlecht in die Partie gestartet, lag schnell, nach einem Break, mit 1:4 zurück und schien schon ein bisschen auf die Verliererstraße zu sein. Der Wind beeinträchtigte sie zunehmend beim Aufschlag, sie servierte nicht mit der gewohnten Sicherheit. Doch dann folgte eine einstündige Regenpause. Zaja kam wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich kam der erste Aufschlag, ihre wuchtigen Schläge aus dem Halbfeld hatten die nötige Präzision und sie glich zum 4:4 aus, ehe Mayr ein nächstes Mal ein Spiel – unter größten Anstrengungen – gewinnen konnte. Es sollte das letzte in diesem Satz sein. Drei Aufschlagspiele später verwandelte den ersten Satzball zum 7:5-Satzgewinn. „Ich habe ihr nichts anderes gesagt, als vor dem Match“, sagte Waske auf die Frage, ob er in der Pause die richtigen Worte gefunden habe. Die gute Phase in Zajas Spiel dauerte an. Anna Zaja schaffte früh das Break zum 2:1, auch weil sie mehr ins Spiel investierte, höheres Risiko ging und die Südtirolerin Evelyn Mayr immer wieder unter Druck setzte. Bis zum 5:3 brachten beide Spielerinnen ihre Aufschläge durch. Als Zaja beim Stande von 5:4 zum Match aufschlug, glaubten schon alle an ein frühes Ende, als der erste Aufschlag zwar kam, aber nicht mehr gewohnt druckvoll war. Die Folge: Mayr erarbeitete sich zwei Breakbälle. Beim Stand von 30:40 servierte Zaja einen Doppelfehler und das Rebreak war da: 5:5. Nachdem beide Ihren Aufschlag gewonnen hatten, entschied Mayr den Tiebreak mit 7:4 für sich, auch weil sie geduldiger als die Mengenerin spielte.
Im letzten Satz bis zur 4:3-Führung für Zaja ausgeglichenes Spiel, ehe die 19-Jährige den Aufschlag ihrer italienischen Gegnerin durchbrach. Im folgenden Spiel, bei eigenem Aufschlag, besaß Anna Zaja beim Stand von 40:0 drei Matchbälle, drei einfache Fehler brachten den Einstand, ein Ass den erneuten Matchball, doch ein guter return von Mayr und zwei leichte Fehler von Zaja, der nun oft in der Länge die Präzison fehlte, brachten das Rebreak Mayrs statt den Matchgewinn Zajas. Doch damit nicht genug. Beim Stande von 5:4 und Aufschlag Mayr hatte Anna Zaja einen erneuten Matchball, den fünften, den Mayr mit einem Ass abwehrte. Den Tiebreak entschied Evelyn Mayr erneut mit 7:4 für sich.
(Erschienen: 30.07.2010 10:30)



































