Stadtnachrichten Ellwangen
Nähe bringt Lebensqualität
„Ich sehe ein Dorf vor mir, in dem die Zahl der Bürgerinnen und Bürger stabil ist, wo der Dorfladen vor zwei Jahren wieder eröffnet wurde, wo sich eine kleine Firma und drei Handwerker neu angesiedelt haben, wo der Bäcker noch täglich frische Brötchen bäckt, der Hofladen gut angenommen wird, der Kindergarten voll belegt ist, die Bürger sich grüßen und sich gerade überlegen, wie sie die Bürger-Energiegenossenschaft weiter ausbauen können.“
33 Dörfer sind dabei
Wolfgang Schleicher zitierte die arabische Weisheit „Man soll Brunnen bauen, bevor man Durst hat“ und stellte das Zukunftsmodell „Lebensqualität durch Nähe“ vor, das schon 33 Gemeinden in Baden-Württemberg verwirklicht haben. Das Miteinander der Bürger entscheide über die Lebensqualität einer Gemeinde, so Schleicher, der auch für die „Zeitbank 55 plus“ warb, bei der sich die Mitglieder gegenseitig helfen. „Die Zukunft der Dörfer ist auch die Zukunft der Kirche im Dorf.“ Kirche müsse sich aktiv und sozialraumorientiert an der Gestaltung des Gemeinwesens im Ländlichen Raum beteiligen. „Die aktive Beteiligung im Ringen um die Frage, wie Menschen in ihren Dörfern künftig leben und arbeiten wollen, ist eine pastorale Herausforderung und Chance ersten Ranges“, sagte der Referent.
Bauern in der Minderheit
„Die Bauern in unseren Dörfern sind mittlerweile eine Minderheit“, kritisierte der Pfahlheimer Landwirt Josef Wohlfrom als Sprecher der Altschülergemeinschaft der Landvolkshochschule Wernau-Leutkirch für den Ostalbkreis: „Täglich werden in Deutschland 90 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zugebaut.“ Laut Wohlfrom hat Deutschland die größte Sicherheit an Nahrungsmitteln und die höchsten Anforderungen an den Tierschutz. So habe der Deutsche Tierschutzbund 500 000 Mitglieder, der Deutsche Kinderschutzbund 50 000. Pater Ludwig Götz, geistlicher Leiter der Landpastoral, hielt den Gottesdienst, den der Landfrauenchor unter Ingrid Philipp und Harald Augustin an der Orgel musikalisch gestalteten. Danach traf man sich im Gemeindehaus Sankt Alfons zur Begegnung.
(Erschienen: 03.02.2012 19:35)
„Ich sehe ein Dorf vor mir, in dem die Zahl der Bürgerinnen und Bürger stabil ist, wo der Dorfladen vor zwei Jahren wieder eröffnet wurde, wo sich eine kleine Firma und drei Handwerker neu angesiedelt haben, wo der Bäcker noch täglich frische Brötchen bäckt, der Hofladen gut angenommen wird, der Kindergarten voll belegt ist, die Bürger sich grüßen und sich gerade überlegen, wie sie die Bürger-Energiegenossenschaft weiter ausbauen können.“
33 Dörfer sind dabei
Wolfgang Schleicher zitierte die arabische Weisheit „Man soll Brunnen bauen, bevor man Durst hat“ und stellte das Zukunftsmodell „Lebensqualität durch Nähe“ vor, das schon 33 Gemeinden in Baden-Württemberg verwirklicht haben. Das Miteinander der Bürger entscheide über die Lebensqualität einer Gemeinde, so Schleicher, der auch für die „Zeitbank 55 plus“ warb, bei der sich die Mitglieder gegenseitig helfen. „Die Zukunft der Dörfer ist auch die Zukunft der Kirche im Dorf.“ Kirche müsse sich aktiv und sozialraumorientiert an der Gestaltung des Gemeinwesens im Ländlichen Raum beteiligen. „Die aktive Beteiligung im Ringen um die Frage, wie Menschen in ihren Dörfern künftig leben und arbeiten wollen, ist eine pastorale Herausforderung und Chance ersten Ranges“, sagte der Referent.
Bauern in der Minderheit
„Die Bauern in unseren Dörfern sind mittlerweile eine Minderheit“, kritisierte der Pfahlheimer Landwirt Josef Wohlfrom als Sprecher der Altschülergemeinschaft der Landvolkshochschule Wernau-Leutkirch für den Ostalbkreis: „Täglich werden in Deutschland 90 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zugebaut.“ Laut Wohlfrom hat Deutschland die größte Sicherheit an Nahrungsmitteln und die höchsten Anforderungen an den Tierschutz. So habe der Deutsche Tierschutzbund 500 000 Mitglieder, der Deutsche Kinderschutzbund 50 000. Pater Ludwig Götz, geistlicher Leiter der Landpastoral, hielt den Gottesdienst, den der Landfrauenchor unter Ingrid Philipp und Harald Augustin an der Orgel musikalisch gestalteten. Danach traf man sich im Gemeindehaus Sankt Alfons zur Begegnung.
(Erschienen: 03.02.2012 19:35)
Klinik Plus
Ausgabe 02/12: PDF 6,8 MB)
Ausgabe 01/12: PDF 6,8 MB)
Ausgabe 02/11: PDF 8,7 MB)
Ausgabe 02/10: PDF 9,9 MB)
Ausgabe 01/10: PDF (8,8 MB)
Ausgabe 02/09: PDF (9,4 MB)
Ausgabe 01/09: PDF (7,4 MB)
Ausgabe 02/08: PDF (6,5 MB)
Ausgabe 01/08: PDF (6,9 MB)Vereine Ostalb



































