Rund um Ellwangen
Bedrückend: Akteure zeigen harte Realität
„Seit April 2011 haben die elf Darsteller an dieser Aufführung gemeinsam geprobt. Jeden Donnerstag und Sonntag zwei Stunden lang“, berichtet Baumann. Herausgekommen ist eine Darbietung, die in ihren Emotionen stark auf das Gemüt der Zuschauer schlägt, ja beinahe deprimierend wirkt, und doch gleichzeitig mit kurzen, hoffnungsvollen, manchmal belustigenden Spielsequenzen daherkommt. Die Zuschauer sitzen mit im beengten Bühnenraum der Festhalle von Jagstzell und bekommen das Geschehen hautnah mit. „Die etwa 120 Zuschauer sitzen mitten im Geschehen und bekommen so ein Gefühl für die Realität um sie herum“, sagt Baumann. Die jungen Schauspieler haben es verstanden, dramaturgisch Wünsche, Träume, aber auch Gefühle wie Ängste und Resignation, die die Bewohner des Nachtasyls tagtäglich beschäftigten und heimsuchten, zum Ausdruck zu bringen. Eine Leistung, die auch vom Publikum am Ende der einstündigen Aufführung mit viel Beifall bedacht wurde.
(Erschienen: 08.08.2011 20:30)
„Seit April 2011 haben die elf Darsteller an dieser Aufführung gemeinsam geprobt. Jeden Donnerstag und Sonntag zwei Stunden lang“, berichtet Baumann. Herausgekommen ist eine Darbietung, die in ihren Emotionen stark auf das Gemüt der Zuschauer schlägt, ja beinahe deprimierend wirkt, und doch gleichzeitig mit kurzen, hoffnungsvollen, manchmal belustigenden Spielsequenzen daherkommt. Die Zuschauer sitzen mit im beengten Bühnenraum der Festhalle von Jagstzell und bekommen das Geschehen hautnah mit. „Die etwa 120 Zuschauer sitzen mitten im Geschehen und bekommen so ein Gefühl für die Realität um sie herum“, sagt Baumann. Die jungen Schauspieler haben es verstanden, dramaturgisch Wünsche, Träume, aber auch Gefühle wie Ängste und Resignation, die die Bewohner des Nachtasyls tagtäglich beschäftigten und heimsuchten, zum Ausdruck zu bringen. Eine Leistung, die auch vom Publikum am Ende der einstündigen Aufführung mit viel Beifall bedacht wurde.
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