Stadtnachrichten Bopfingen
Räudige Gesellen erstürmen den Ipf
„Die Kelten kommen“, hieß es auf dem dritten Keltenfest am Ipf, organisiert vom Förderverein „Keltischer Fürstensitz Ipf – Bopfingen und Kirchheim am Ries“ und der Stadt Bopfingen. Ob zu Fuß oder auf den Rücken von stolzen Pferden: Beladen mit Zelten und Hausrat schlugen die verschiedenen Stämme ihre Lager am Fuße des Ipfs auf und ihre Familien begrüßten sich friedlich und herzlich. Eine verschworene Gemeinschaft, die sich aus Vereinen, Gruppen und Laiendarstellern rekrutierte, hatte sich gefunden.
Viel Information geboten
Als Besucher des Keltenfestes fühlte sich der eine oder andere, der in Jeans und T-Shirt gekleidet war, ein kleines bisschen fehl am Platze. Und doch tauchte man, neugierig geworden, gerne in das eigentümliche Geschehen ein und sah sich konfrontiert mit der eigenen historischen Vergangenheit.
Der Interessierte lauschte gespannt den Ausführungen des Bogenmachers, ließ sich vom Eisenschmied erklären, was das Geheimnis einer guten Lanzenspitze ausmacht oder sah, wie unter den flinken Fingern der Korbflechterinnen das Alltagsgeschirr der Kelten entstand.
Wer das Abenteuer bevorzugte, konnte eigenhändig den Bogen spannen und unter sachkundiger Anleitung auf Zielscheiben schießen. Für die richtige Gänsehaut sorgten wilde keltische Krieger die lautstark den Hügel herabstürmten, um in das Lager einzufallen.
Es gibt Action satt
„Die Leute wollen Action sehen und sie sollen sie auch bekommen“, verkündet Karl-Heinz Binder von der Keltengruppe „Epona“ aus Dinkelsbühl. Er und seine Mannen sind kampferprobte Krieger, die schon in zahlreichen Dokumentarfilmen mitgewirkt haben. Seine 59 Jahre sieht man dem „Keltenfürsten“ gar nicht an, wenn er hoch oben auf seinem Pferd sitzt und seinen Männern sagt, wo es langgeht.
Auch die geschichtlich Interessierten unter den zahlreichen Besuchern kamen keineswegs zu kurz. Führungen von Prof. Dr. Rüdiger Krause, einem ausgewiesenen Kenner der keltischen Geschichte, brachten spannende neueste Erkenntnisse an das Tageslicht.
Apropos Tageslicht: Dieter Kiem vom Förderverein in Bopfingen strahlte über das ganze Gesicht. „Gutes Wetter wie bestellt und die Kelten strömen aus allen Himmelsrichtungen zum Ipf“, freute er sich über den großen Erfolg des dritten Keltenfestes im Schatten des Fürstensitzes Ipf in Bopfingen.
(Erschienen: 12.09.2010 20:40)
„Die Kelten kommen“, hieß es auf dem dritten Keltenfest am Ipf, organisiert vom Förderverein „Keltischer Fürstensitz Ipf – Bopfingen und Kirchheim am Ries“ und der Stadt Bopfingen. Ob zu Fuß oder auf den Rücken von stolzen Pferden: Beladen mit Zelten und Hausrat schlugen die verschiedenen Stämme ihre Lager am Fuße des Ipfs auf und ihre Familien begrüßten sich friedlich und herzlich. Eine verschworene Gemeinschaft, die sich aus Vereinen, Gruppen und Laiendarstellern rekrutierte, hatte sich gefunden.
Viel Information geboten
Als Besucher des Keltenfestes fühlte sich der eine oder andere, der in Jeans und T-Shirt gekleidet war, ein kleines bisschen fehl am Platze. Und doch tauchte man, neugierig geworden, gerne in das eigentümliche Geschehen ein und sah sich konfrontiert mit der eigenen historischen Vergangenheit.
Der Interessierte lauschte gespannt den Ausführungen des Bogenmachers, ließ sich vom Eisenschmied erklären, was das Geheimnis einer guten Lanzenspitze ausmacht oder sah, wie unter den flinken Fingern der Korbflechterinnen das Alltagsgeschirr der Kelten entstand.
Wer das Abenteuer bevorzugte, konnte eigenhändig den Bogen spannen und unter sachkundiger Anleitung auf Zielscheiben schießen. Für die richtige Gänsehaut sorgten wilde keltische Krieger die lautstark den Hügel herabstürmten, um in das Lager einzufallen.
Es gibt Action satt
„Die Leute wollen Action sehen und sie sollen sie auch bekommen“, verkündet Karl-Heinz Binder von der Keltengruppe „Epona“ aus Dinkelsbühl. Er und seine Mannen sind kampferprobte Krieger, die schon in zahlreichen Dokumentarfilmen mitgewirkt haben. Seine 59 Jahre sieht man dem „Keltenfürsten“ gar nicht an, wenn er hoch oben auf seinem Pferd sitzt und seinen Männern sagt, wo es langgeht.
Auch die geschichtlich Interessierten unter den zahlreichen Besuchern kamen keineswegs zu kurz. Führungen von Prof. Dr. Rüdiger Krause, einem ausgewiesenen Kenner der keltischen Geschichte, brachten spannende neueste Erkenntnisse an das Tageslicht.
Apropos Tageslicht: Dieter Kiem vom Förderverein in Bopfingen strahlte über das ganze Gesicht. „Gutes Wetter wie bestellt und die Kelten strömen aus allen Himmelsrichtungen zum Ipf“, freute er sich über den großen Erfolg des dritten Keltenfestes im Schatten des Fürstensitzes Ipf in Bopfingen.
(Erschienen: 12.09.2010 20:40)
































