Stadtnachrichten Bopfingen
Damit Schüler keine Packesel werden

Von unserem Redakteur Bernhard Hampp
„Gesundheitsexperten, Orthopäden und Krankenkassen empfehlen, dass das Schulgepäck maximal 10 bis 12 Prozent des Körpergewichts ausmachen sollte“, sagt Nicole Laag, Vorsitzende des Bopfinger Gesamtelternbeirats. Ob diese Maßgabe immer erfüllt wird , sollte eine Wiege-Aktion im vergangenen Schuljahr klären. Die Schüler der fünften bis siebten Klassen der weiterführenden Schulen und einer Grundschulen in Bopfingen stellten ihre Ranzen auf die Waage. Das Fazit „Die Obergrenze werde im Alltag zum Teil weit überschritten“, so Laag.
Rückenprobleme drohen
Ist der Ranzen zu schwer und wird obendrein falsch getragen, können Rückenprobleme die Folge sein. Das Problem verschärft sich, wenn die Schüler ihren Ranzen nicht nur zur Schule und wieder nach Hause, sondern auch über mehrere Etagen, von Klassenzimmer zu Klassenzimmer und in Fachräume tragen müssen.
Grund zum Handeln, dachten sich Eltern und Lehrer und schafften erste Verbesserungen. So führte das Ostalb-Gymnasium in diesem Schuljahr probeweise ein Doppelstundenmodell ein: Mit weniger verschiedenen Fächern am Tag wird der Ranzen deutlich leichter. Eine andere Idee hatte der Förderverein der Realschule, der gemeinsam mit der Schule nach und nach doppelte Büchersätze anschaffen will: So könnten die die schweren Wälzer zu Hause gelassen werden.
Im Mittelpunkt des ersten Bopfinger Ranzentags am 16. Januar steht das richtige Rückengepäck. Unterstützt von der Stadt Bopfingen, geben die Elternvertreter und Experten von Schreibwarengeschäften aus Aalen und Nördlingen Tipps für die Wahl des richtigen Ranzens oder Rucksacks. Die AOK Ost-Württemberg bietet einen Schulranzen-TÜV an und berät, wie der Ranzen am besten getragen und gepackt wird, damit keine Haltungsschäden entstehen. Um das Warten zu verkürzen, werden aktuelle Kinderbücher und Spiele vorgestellt.
(Erschienen: 08.01.2010 18:20)

Von unserem Redakteur Bernhard Hampp
„Gesundheitsexperten, Orthopäden und Krankenkassen empfehlen, dass das Schulgepäck maximal 10 bis 12 Prozent des Körpergewichts ausmachen sollte“, sagt Nicole Laag, Vorsitzende des Bopfinger Gesamtelternbeirats. Ob diese Maßgabe immer erfüllt wird , sollte eine Wiege-Aktion im vergangenen Schuljahr klären. Die Schüler der fünften bis siebten Klassen der weiterführenden Schulen und einer Grundschulen in Bopfingen stellten ihre Ranzen auf die Waage. Das Fazit „Die Obergrenze werde im Alltag zum Teil weit überschritten“, so Laag.
Rückenprobleme drohen
Ist der Ranzen zu schwer und wird obendrein falsch getragen, können Rückenprobleme die Folge sein. Das Problem verschärft sich, wenn die Schüler ihren Ranzen nicht nur zur Schule und wieder nach Hause, sondern auch über mehrere Etagen, von Klassenzimmer zu Klassenzimmer und in Fachräume tragen müssen.
Grund zum Handeln, dachten sich Eltern und Lehrer und schafften erste Verbesserungen. So führte das Ostalb-Gymnasium in diesem Schuljahr probeweise ein Doppelstundenmodell ein: Mit weniger verschiedenen Fächern am Tag wird der Ranzen deutlich leichter. Eine andere Idee hatte der Förderverein der Realschule, der gemeinsam mit der Schule nach und nach doppelte Büchersätze anschaffen will: So könnten die die schweren Wälzer zu Hause gelassen werden.
Im Mittelpunkt des ersten Bopfinger Ranzentags am 16. Januar steht das richtige Rückengepäck. Unterstützt von der Stadt Bopfingen, geben die Elternvertreter und Experten von Schreibwarengeschäften aus Aalen und Nördlingen Tipps für die Wahl des richtigen Ranzens oder Rucksacks. Die AOK Ost-Württemberg bietet einen Schulranzen-TÜV an und berät, wie der Ranzen am besten getragen und gepackt wird, damit keine Haltungsschäden entstehen. Um das Warten zu verkürzen, werden aktuelle Kinderbücher und Spiele vorgestellt.
(Erschienen: 08.01.2010 18:20)



































