Stadtnachrichten Bopfingen
Clowns und Märchenerzähler therapieren Komapatienten
Von unserem Mitarbeiter Martin Bauch
„Am häufigsten sind es die Kindheitserinnerungen, die in unserem Bewusstsein dauerhaft verankert sind“, sagt Pflegedirektor Günter Schneider vom Ostalb-Klinikum Aalen. Hintergrund: Die Wachkomapflege in Bopfingen, Außenstelle des Ostalb-Klinikums Aalen, geht neue und ungewöhnliche Wege in der Pflege ihrer Schwerstkranken: Clowns und Märchenerzähler sollen einen der weiteren Therapieansätze in der Wachkomapflege bilden – sozusagen der Schlüssel zum Bewusstsein dieser Menschen. „Dieser Ansatz mag in manchen Augen sehr provokant erscheinen, wird aber von unserer Seite als ernstgemeinter Therapieweg angesehen“, so Schneider.
Das Wachkomaprojekt wird von den Verantwortlichen der Veronika-Stiftung des Bistums Rottenburg-Stuttgart als interessanter Ansatz nicht nur in der Pflege gesehen, sondern auch als Abwechslung im Leben der Patienten. „Die Hand zum Leben reichen“ ist das Motto der Stiftung. In diesem Fall möchte sie Zugang zu den Patienten schaffen, auch wenn man nicht genau weiß, was diese genau von ihrer Umwelt mitbekommen. „Die Würde des Menschen bleibt auch bei seiner Erkrankung weiterhin erhalten“, drückt es Dekan Dr. Pius Angstenberger von der katholischen Kirchengemeinde Sankt Maria in Aalen aus. Mit insgesamt 40 920 Euro unterstützt die Stiftung für drei Jahre dieses Projekt.
Friede Wallentin und Adalbert „Adi“ Hruby werden das Projekt begleiten. Wallentin als Märchenerzählerin und Hruby als Klinikclown. Beide können eine lange, fast schon Menschenlebenslange, Erfahrung auf ihren Gebieten aufweisen. Hruby ist seit einigen Jahren mit Erfolg als Klinikclown im Ostalb-Klinikum Aalen tätig. Wallentin ist eine bekannte und beliebte Märchenerzählerin in Bopfingen. „Es soll nicht nur beim Verwahren und Pflegen in unserem Haus bleiben. Wir sind und waren schon immer ein offenes Haus und lassen Begegnungen viel lieber geschehen“, so Schneider zum Schluss.
(Erschienen: 29.07.2010 22:40)
Von unserem Mitarbeiter Martin Bauch
„Am häufigsten sind es die Kindheitserinnerungen, die in unserem Bewusstsein dauerhaft verankert sind“, sagt Pflegedirektor Günter Schneider vom Ostalb-Klinikum Aalen. Hintergrund: Die Wachkomapflege in Bopfingen, Außenstelle des Ostalb-Klinikums Aalen, geht neue und ungewöhnliche Wege in der Pflege ihrer Schwerstkranken: Clowns und Märchenerzähler sollen einen der weiteren Therapieansätze in der Wachkomapflege bilden – sozusagen der Schlüssel zum Bewusstsein dieser Menschen. „Dieser Ansatz mag in manchen Augen sehr provokant erscheinen, wird aber von unserer Seite als ernstgemeinter Therapieweg angesehen“, so Schneider.
Das Wachkomaprojekt wird von den Verantwortlichen der Veronika-Stiftung des Bistums Rottenburg-Stuttgart als interessanter Ansatz nicht nur in der Pflege gesehen, sondern auch als Abwechslung im Leben der Patienten. „Die Hand zum Leben reichen“ ist das Motto der Stiftung. In diesem Fall möchte sie Zugang zu den Patienten schaffen, auch wenn man nicht genau weiß, was diese genau von ihrer Umwelt mitbekommen. „Die Würde des Menschen bleibt auch bei seiner Erkrankung weiterhin erhalten“, drückt es Dekan Dr. Pius Angstenberger von der katholischen Kirchengemeinde Sankt Maria in Aalen aus. Mit insgesamt 40 920 Euro unterstützt die Stiftung für drei Jahre dieses Projekt.
Friede Wallentin und Adalbert „Adi“ Hruby werden das Projekt begleiten. Wallentin als Märchenerzählerin und Hruby als Klinikclown. Beide können eine lange, fast schon Menschenlebenslange, Erfahrung auf ihren Gebieten aufweisen. Hruby ist seit einigen Jahren mit Erfolg als Klinikclown im Ostalb-Klinikum Aalen tätig. Wallentin ist eine bekannte und beliebte Märchenerzählerin in Bopfingen. „Es soll nicht nur beim Verwahren und Pflegen in unserem Haus bleiben. Wir sind und waren schon immer ein offenes Haus und lassen Begegnungen viel lieber geschehen“, so Schneider zum Schluss.
(Erschienen: 29.07.2010 22:40)


































