Rund um Abtsgmünd
Neulermer Narren bauen an vier Umzugswagen

Nichts Geringeres als eine menschliche Kugelbahn haben sich die rund 20 Männer (und Frauen) vom „Club 47“ in diesem Jahr zur Aufgabe gestellt. Auf dem Chassis eines Erntewagens werden jede Menge Balken zusammengefügt – etwa so viele, wie zum Aufrichten eines veritablen Einfamilienhauses benötigt werden. Daran werden fünf überdimensionale Murmelbahnen befestigt, welche wagemutige Männer „klack-klack“ in die Tiefe befördern sollen. Freilich nur Clubmitglieder, denn diese Tortour wollen die Erbauer denn doch nicht den Umzugsbesuchern zumuten. Dass für das gut fünf Meter hohe und fast zehn Meter lange Gefährt einiges an Fachwissen vonnöten ist, erklärt, dass unter den Bauherren in der Hauptsache Zimmermänner und Metaller gefragt sind. Steuerfachleute und Krankenschwestern dürften allenfalls Handlangerdienste leisten. Eine Verkleidung aus Spanplatten muss natürlich auch sein, aber die verdeckt lediglich Teile dieser abenteuerlichen Murmelbahn, die vom TÜV bereits die Vorabnahme erhalten hat.
Die Bahn haben sich die Clubmitglieder an Silvester bei der TVN-Feier ausgedacht und seither wird fast täglich drei bis vier Stunden lang fleißig gearbeitet. Da kommen bei etwa sechs Wochen jede Menge Einsatzstunden zusammen. Dass der „Club 47“ sein Handwerk versteht, hat er in den vergangenen zwölf Jahren unter Beweis gestellt, als beispielsweise die Motive von Quisl, Goldgräbern, dem Herrn der Ringe oder der größten Hochzeitstorte der Welt bewältigt wurden, und beim Publikum großen Anklang und viel Beifall erzielten.
Bis zum Faschingssonntag soll alles fertig sein. Weil das riesige Gefährt aber nicht durch die Tore der Halle passt, müssen Teile wieder abgebaut werden. Erst wenn der TÜV dann seinen endgültigen Segen gegeben hat, geht’s zum Umzug.
(Erschienen: 02.02.2012 08:10)

Nichts Geringeres als eine menschliche Kugelbahn haben sich die rund 20 Männer (und Frauen) vom „Club 47“ in diesem Jahr zur Aufgabe gestellt. Auf dem Chassis eines Erntewagens werden jede Menge Balken zusammengefügt – etwa so viele, wie zum Aufrichten eines veritablen Einfamilienhauses benötigt werden. Daran werden fünf überdimensionale Murmelbahnen befestigt, welche wagemutige Männer „klack-klack“ in die Tiefe befördern sollen. Freilich nur Clubmitglieder, denn diese Tortour wollen die Erbauer denn doch nicht den Umzugsbesuchern zumuten. Dass für das gut fünf Meter hohe und fast zehn Meter lange Gefährt einiges an Fachwissen vonnöten ist, erklärt, dass unter den Bauherren in der Hauptsache Zimmermänner und Metaller gefragt sind. Steuerfachleute und Krankenschwestern dürften allenfalls Handlangerdienste leisten. Eine Verkleidung aus Spanplatten muss natürlich auch sein, aber die verdeckt lediglich Teile dieser abenteuerlichen Murmelbahn, die vom TÜV bereits die Vorabnahme erhalten hat.
Die Bahn haben sich die Clubmitglieder an Silvester bei der TVN-Feier ausgedacht und seither wird fast täglich drei bis vier Stunden lang fleißig gearbeitet. Da kommen bei etwa sechs Wochen jede Menge Einsatzstunden zusammen. Dass der „Club 47“ sein Handwerk versteht, hat er in den vergangenen zwölf Jahren unter Beweis gestellt, als beispielsweise die Motive von Quisl, Goldgräbern, dem Herrn der Ringe oder der größten Hochzeitstorte der Welt bewältigt wurden, und beim Publikum großen Anklang und viel Beifall erzielten.
Bis zum Faschingssonntag soll alles fertig sein. Weil das riesige Gefährt aber nicht durch die Tore der Halle passt, müssen Teile wieder abgebaut werden. Erst wenn der TÜV dann seinen endgültigen Segen gegeben hat, geht’s zum Umzug.
(Erschienen: 02.02.2012 08:10)



































