Nachrichten Abtsgmünd
Kocher-Jagst-Radweg und Hochwasserschutz haben Vorrang
Der Kostenanteil der Gemeinde am Hochwasserschutz beträgt rund 50 000 Euro. Kiemel sagte zu, dass die Verwaltung hier noch einmal massiv nachhaken werde, damit das längst überfällige Projekt endlich zum Abschluss kommt.
Einen einstimmigen Beschluss fasste das Gremium hinsichtlich der Planung und Gestaltung des erweiterten Kolumbariums. Der von Ortsbaumeister Christian Krieger vorgestellte Entwurf sieht eine Aufstockung der vorhandenen Urnenmauer vor. Für die 15 zusätzlichen Urnennischen sind 25 000 Euro vorgesehen, die Fertigstellung soll bis Jahresmitte erfolgen.
Die Finanzplanung für die Jahre 2013 bis 2015 stieß vor allem bei Ortschaftsrat Manfred Riek auf massive Kritik. Vorgesehen sind unter anderem rund 198 000 Euro für den Gehweg entlang der Landesstraße L 1158 im Bereich Lindenstraße und Kolonie sowie eine Rate von 300 000 Euro für die Sanierung der Turn- und Festhalle. Da dies nur Planansätze sind und Kiemel andeutete, dass man hier eine Prioritätenliste für die vielen Wünsche erstellen müsste, erinnerte Riek daran, dass bereits 2008 eine Zusage für den Bau des Gehweges gegeben worden sei und dieser schon seit 2010 fertiggestellt sein sollte. Es gehe hier nicht um eine stetig veränderbare Prioritätenliste, sondern um die Schaffung von Verkehrssicherheit, mahnte er. Außerdem sagte Riek, bei der Sanierung der Turnhalle gebe es „unabdingbare Grundvoraussetzungen“, die noch fehlen würden, wie ein behindertengerechter Zugang sowie Behindertentoiletten. Ebenso forderte er die weitere Bereitstellung von Bauland, um das Sterben des Ortes zu verlangsamen.
Gemeinderätin Annette Hafner erinnerte daran, trotz aller Großprojekte nicht das geplante Bildungshaus zu vergessen und hier einen Anreiz für den Zuzug junger Familien zu schaffen. Die mittelfristige Finanzplanung sieht hier 620 000 Euro vor. Ortschaftssrat Thomas Bacher forderte seitens der Verwaltung mehr Druck auf das Land, um die geplante Ortsumgehung vorwärts zu bringen. Angesichts der vielen offenen Baustellen kündigte Ortvorsteher Günter Leibhäuser eine Klausurtagung des Ortschaftsrates an.
(Erschienen: 03.02.2012 13:50)
Der Kostenanteil der Gemeinde am Hochwasserschutz beträgt rund 50 000 Euro. Kiemel sagte zu, dass die Verwaltung hier noch einmal massiv nachhaken werde, damit das längst überfällige Projekt endlich zum Abschluss kommt.
Einen einstimmigen Beschluss fasste das Gremium hinsichtlich der Planung und Gestaltung des erweiterten Kolumbariums. Der von Ortsbaumeister Christian Krieger vorgestellte Entwurf sieht eine Aufstockung der vorhandenen Urnenmauer vor. Für die 15 zusätzlichen Urnennischen sind 25 000 Euro vorgesehen, die Fertigstellung soll bis Jahresmitte erfolgen.
Die Finanzplanung für die Jahre 2013 bis 2015 stieß vor allem bei Ortschaftsrat Manfred Riek auf massive Kritik. Vorgesehen sind unter anderem rund 198 000 Euro für den Gehweg entlang der Landesstraße L 1158 im Bereich Lindenstraße und Kolonie sowie eine Rate von 300 000 Euro für die Sanierung der Turn- und Festhalle. Da dies nur Planansätze sind und Kiemel andeutete, dass man hier eine Prioritätenliste für die vielen Wünsche erstellen müsste, erinnerte Riek daran, dass bereits 2008 eine Zusage für den Bau des Gehweges gegeben worden sei und dieser schon seit 2010 fertiggestellt sein sollte. Es gehe hier nicht um eine stetig veränderbare Prioritätenliste, sondern um die Schaffung von Verkehrssicherheit, mahnte er. Außerdem sagte Riek, bei der Sanierung der Turnhalle gebe es „unabdingbare Grundvoraussetzungen“, die noch fehlen würden, wie ein behindertengerechter Zugang sowie Behindertentoiletten. Ebenso forderte er die weitere Bereitstellung von Bauland, um das Sterben des Ortes zu verlangsamen.
Gemeinderätin Annette Hafner erinnerte daran, trotz aller Großprojekte nicht das geplante Bildungshaus zu vergessen und hier einen Anreiz für den Zuzug junger Familien zu schaffen. Die mittelfristige Finanzplanung sieht hier 620 000 Euro vor. Ortschaftssrat Thomas Bacher forderte seitens der Verwaltung mehr Druck auf das Land, um die geplante Ortsumgehung vorwärts zu bringen. Angesichts der vielen offenen Baustellen kündigte Ortvorsteher Günter Leibhäuser eine Klausurtagung des Ortschaftsrates an.
(Erschienen: 03.02.2012 13:50)



































