Stadtnachrichten Aalen
Ehepaar baut Marihuana an
Ein 51-jähriger Mann und seine 36-jährige Frau stehen nach Polizeiangaben im Verdacht, im großen Stil Marihuana in ihrer Wohnung und auf dem Dachboden angebaut zu haben. Um dem Paar auf die Spur zu kommen, hat die Aalener Polizei sogar mit ihren Kollegen aus Münster zusammengearbeitet.
Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat daraufhin eine Durchsuchung der Wohnung angeordnet. Dort fanden die Beamten eine professionell eingerichtete Aufzuchtanlage für Marihuanapflanzen. Auf immerhin 50 Quadratmeter Fläche standen 450 ausgewachsene Pflanzen. Wie die Polizei weiter mitteilte, würde diese Menge nach etwa sechs Wochen eine Ernte von zehn bis 30 Kilogramm Marihuana ermöglichen. Bei einem Marktwert von etwa zehn Euro pro Gramm kommt man so auf einen Gesamtwert von immerhin 100 000 bis 300 000 Euro.
Offenbar soll das Ehepaar im Auftrag eines inzwischen in Hamburg festgenommenen 59-jährigen Holländers gehandelt haben. Der mutmaßliche Drahtzieher sorgte für den Aufbau der Anlage, die Anlieferung von Jungpflanzen und schließlich auch den Abtransport des Endproduktes. Die Tatverdächtigen aus Neresheim sollen dafür „fürstlich entlohnt“ worden sein. Der 51-jährige ist mittlerweile in Haft.
Die sichergestellten Pflanzen werden in den kommenden Tagen vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg auf ihren Wirkstoffgehalt überprüft. Anschließend, so endet die Mitteilung der Polizei, werden die Pflanzen vernichtet. Auch die Aufzuchtanlage soll zerstört werden.
(Erschienen: 09.02.2010 14:00)
Ein 51-jähriger Mann und seine 36-jährige Frau stehen nach Polizeiangaben im Verdacht, im großen Stil Marihuana in ihrer Wohnung und auf dem Dachboden angebaut zu haben. Um dem Paar auf die Spur zu kommen, hat die Aalener Polizei sogar mit ihren Kollegen aus Münster zusammengearbeitet.
Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat daraufhin eine Durchsuchung der Wohnung angeordnet. Dort fanden die Beamten eine professionell eingerichtete Aufzuchtanlage für Marihuanapflanzen. Auf immerhin 50 Quadratmeter Fläche standen 450 ausgewachsene Pflanzen. Wie die Polizei weiter mitteilte, würde diese Menge nach etwa sechs Wochen eine Ernte von zehn bis 30 Kilogramm Marihuana ermöglichen. Bei einem Marktwert von etwa zehn Euro pro Gramm kommt man so auf einen Gesamtwert von immerhin 100 000 bis 300 000 Euro.
Offenbar soll das Ehepaar im Auftrag eines inzwischen in Hamburg festgenommenen 59-jährigen Holländers gehandelt haben. Der mutmaßliche Drahtzieher sorgte für den Aufbau der Anlage, die Anlieferung von Jungpflanzen und schließlich auch den Abtransport des Endproduktes. Die Tatverdächtigen aus Neresheim sollen dafür „fürstlich entlohnt“ worden sein. Der 51-jährige ist mittlerweile in Haft.
Die sichergestellten Pflanzen werden in den kommenden Tagen vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg auf ihren Wirkstoffgehalt überprüft. Anschließend, so endet die Mitteilung der Polizei, werden die Pflanzen vernichtet. Auch die Aufzuchtanlage soll zerstört werden.
(Erschienen: 09.02.2010 14:00)
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